Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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China: Deutsche Unternehmen erkunden E-Mobilität PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Montag, den 02. Januar 2017 um 20:57 Uhr

 

(AHK China) Obwohl chinesische Hersteller dank der großzügigen Subventionspolitik der chinesischen Zentralregierung im Bereich Elektromobilität Fortschritte bei der Technologieentwicklung gemacht haben und bereits eine vergleichsweise große Anzahl an Elektrofahrzeugen absetzen konnten, hat die bisherige Politik zu einem nur schwach ausgeprägten Wettbewerbsbewusstsein und einer geringen Innovationsfähigkeit bei chinesischen Unternehmen geführt. Das Know-how und die Technologien sind in vielen Bereichen noch nicht weit fortgeschritten, wodurch sich Marktchancen für deutsche Unternehmen eröffnen.

Zur Unterstützung deutscher Unternehmen beim Aufbau von Kooperationen und Handelsbeziehungen im Bereich der Elektromobilität in China führt die Deutsche Auslandshandelskammer Peking (AHK Greater China Beijing), gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, von April 2015 bis März 2017 das zweijährige Projekt „EMOChina“ durch.

Im Rahmen des Projektes wurde nun ein Leitfaden erstellt, der den Markt für Elektromobilität in China beschreibt und Empfehlungen für den Zugang zusammenfasst. Der Leitfaden beinhaltet neben Rahmenbedingungen, Markteintrittsvoraussetzungen und wichtigen Marktakteuren im Bereich der Elektromobilität in China auch konkrete Hinweise zum Schutz geistigen Eigentums.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. Januar 2017 um 21:00 Uhr
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Außenwirtschaft: VDAW erörtert Konsequenzen von Ceta mit CIBC-Vorstand PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Montag, den 14. November 2016 um 19:37 Uhr

(ADMG) Toronto, 31. Okt. 2016: Letzte Woche wurde der Ceta-Vertrag zwischen der Europäischen Union und Canada geschlossen.

Bereits an diesem Montag nahm der Präsident des VDAW (Verband der Deutschen Außenwirtschaft), Prof. Dr. Ralph Rieder, an einer Besprechung mit dem Board der CIBC (Canadian Imperial Bank of Commerce) unter Führung des Präsidenten und CEO Victor Dodig teil. Unter den Themen waren allgemeine Wirtschaftsfragen und Strategien in Kanada sowie die Chancen und Risiken des Ceta-Abkommens diesseits und jenseits des Atlantiks. Es stellte sich auch heraus, dass der Euro, der derzeit nicht bei allen Banken in Kanada als eigenständiges Währungskonto geführt werden kann, jetzt mehr in den Focus der Banken kommen sollte. Zudem sagte der CEO Victor Dodig zu, dass man den Zahlungsverkehr mit Europa schnellst möglich vereinfachen wollte, um so auch im Bankenbereich das Wirtschaftswachstum durch Ceta zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt war das Aufzeigen von Bewertungen von Firmen, die im Zuge von Investitionen aus dem Ausland übernommen werden könnten, als auch die Begleitung von Investitionen duch die CIBC.

Victor Dogig zeigte sich erfreut, mit dem VDAW einen kompetenten Gesprächspartner im Hinblick auf die europäische Wirtschaft am Tisch zu haben, der auch europäische Sichtweisen und Wünsche hinsichtlich einer erfolgreichen zukünftigen Zusammenarbeit einzubringen wusste.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. November 2016 um 19:39 Uhr
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Bau-Ausschreibungen in den USA: Experten empfehlen sorgfältige Vorbereitung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Sonntag, den 26. Juni 2016 um 10:15 Uhr

 

 

Washington D.C. (GTAI) - Der weiterhin bestehende Aufwärtstrend der Bauwirtschaft in den USA bietet auch deutschen Unternehmen Geschäftschancen. Der Markteinstieg sollte sorgfältig vorbereitet werden. Die Gründung einer Niederlassung in den USA oder eine Bieterkooperationen mit ortsansässigen Partnern kann sinnvoll sein.

Deutsche Unternehmen, die sich an Ausschreibungen in den USA beteiligen wollen, müssen sich sehr sorgfältig darauf vorbereiten. Auch privatwirtschaftliche Bau- und Bauzulieferaufträge werden in den USA häufig ausgeschrieben.

Ausschreibungen der US-Bundesverwaltung werden auf der Website "Federal Business Opportunities" (http://www.fbo.gov) veröffentlicht. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer öffentlicher Auftragsmöglichkeiten bei Bundesstaaten und Kommunen. Letztere verfügen sehr häufig noch über eigene Ausschreibungsportale.

Ein Hindernis für ausländische Wettbewerber sind Local-Content-Bestimmungen. Hierzu zählen auch die bei manchen Bauausschreibungen relevanten Vorschriften zu „Buy-America“ oder auch „Buy-American“. So kann zum Beispiel verlangt werden, dass lokal produzierte Zulieferteile Verwendung finden müssen oder dass die erwünschten Dienstleistungen durch ortsansässige Unternehmen zu erbringen sind. Zwar sind die USA ebenso wie Deutschland ein Signatarstaat des Government Procurement Agreement (GPA) der World Trade Organization. Dennoch bietet das Abkommen deutschen Firmen nur einen eingeschränkten Schutz vor Diskriminierungen. Zum einen greift es erst ab bestimmten Auftragsschwellenwerten, zum anderen sind wichtige Bereiche - unter anderem auch manche Bauleistungen - ausgeklammert. Hinzu kommt, dass unterhalb der US-Bundesebene die Anwendung der GPA-Regeln oft nicht verpflichtend ist.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. Juni 2016 um 10:17 Uhr
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Ägypten: Auch deutsche Bauwirtschaft kann von Großprojekten profitieren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Sonntag, den 10. Juli 2016 um 09:33 Uhr

 

 

Kairo (GTAI) - Die positive Entwicklung der ägyptischen Bauwirtschaft bietet auch Geschäftschancen für deutsche Unternehmen. Während als Generalunternehmer meist einheimische Firmen auftreten, kommen ausländische Firmen in anspruchsvollen Spezialsegmenten wie Brücken- und Tunnelbau zum Zuge. Zentrale Informationen oder Internetplattformen für Ausschreibungen existieren bislang nicht.

Ausländische Bauunternehmen kommen in Ägypten wegen ihres besonderen Know-hows zum Zuge, sofern dies in einem Projekt gefragt ist. Somit übernehmen sie eher ergänzende als konkurrierende Aktivitäten. Das breite Spektrum und der langfristig wachsende Markt lohnen einen näheren Blick auf nahezu alle Baubereiche. Vor allem international und bilateral finanzierte Vorhaben sowie PPP bieten weiterhin Geschäftschancen.

Deutsche wie ausländische Firmen sind auf dem ägyptischen Markt aktiv, vor allem im Anlagenbau. Im Regelfall sind Generalunternehmen meist Firmen aus Ägypten, teilweise aus der Golfregion. Als Subunternehmer für anspruchsvolle Spezialsegmente (zum Beispiel Brücken, Tunnel, Staudämme) kommen ausländische Firmen zum Zuge. Ein Beispiel dafür war die Errichtung der zweiten Fahrrinne des Suezkanals, bei der deutsche Tunnelbohrtechnik zum Einsatz kam.

 

Das Feld für Kooperationen ist durchaus breit. Neben den klassischen Kooperationspartnern aus Europa und den USA treten zusehends asiatische Unternehmen in den Markt. Auch die Bildung von ägyptisch-ausländischen Joint Ventures für die Bewerbung bei Großprojekten mit hohen technischen Anforderungen ist nicht ungewöhnlich. Ein mögliches Feld für eine solche Zusammenarbeit bildet der afrikanische Markt.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. Juli 2016 um 09:35 Uhr
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DIHK: Wirtschaftsbeziehungen zu Polen entwickeln sich weiter positiv PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Sonntag, den 19. Juni 2016 um 08:27 Uhr

 

 

(dihk.de) Am 17. Juni 1991 wurde der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag geschlossen. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), nahm das morgige Jubiläum zum Anlass, auf die guten bilateralen Wirtschaftsbeziehungen hinzuweisen.

Der Handel zwischen Deutschland und Polen habe in den vergangenen Jahren enorm zugelegt und werde 2016 „voraussichtlich die 100-Milliarden-Euro-Grenze knacken“, sagte Schweitzer der Nachrichtenagentur Reuters.

Als Gründe nannte er die „traditionell engen deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen und die robuste Wirtschaftsentwicklung Polens der letzten Jahre“. Deutschland sei seit über 20 Jahren wichtigster Handelspartner des Nachbarlandes. Dieses wiederum rangiere für die Bundesrepublik seit Längerem ebenfalls unter den Top Ten der Partner im Außenhandel.

„Sechs von zehn Mitgliedsunternehmen der deutsch-polnischen AHK sind derzeit zufrieden mit ihrer Lage“, berichtete der DIHK-Präsident von der jüngsten Konjunkturumfrage der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) vor Ort. Allerdings sehe rund ein Drittel von ihnen schlechtere Zeiten auf Polens Wirtschaft zukommen. „Herausforderungen sind die derzeit stark steigenden Löhne in Polen, die den Kostenvorteil verringern, sowie die demografische Entwicklung“, berichtete Schweitzer.

 

Dass der Fachkräftebedarf auch in Polen steigen werde, könne "neue Chancen der Zusammenarbeit zum Beispiel bei der dualen Berufsausbildung eröffnen", gab er zu bedenken. Potenziale im Nachbarland bestünden zudem etwa in der Entwicklung der Infrastruktur für Verkehr, IT und Energieversorgung. „Hier können deutsche Unternehmen zum Zuge kommen“, so der DIHK-Präsident.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juni 2016 um 08:29 Uhr
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