Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Bau-Ausschreibungen in den USA: Experten empfehlen sorgfältige Vorbereitung PDF Print E-mail
Written by c.rogler   
Sunday, 26 June 2016 10:15
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Washington D.C. (GTAI) - Der weiterhin bestehende Aufwärtstrend der Bauwirtschaft in den USA bietet auch deutschen Unternehmen Geschäftschancen. Der Markteinstieg sollte sorgfältig vorbereitet werden. Die Gründung einer Niederlassung in den USA oder eine Bieterkooperationen mit ortsansässigen Partnern kann sinnvoll sein.

Deutsche Unternehmen, die sich an Ausschreibungen in den USA beteiligen wollen, müssen sich sehr sorgfältig darauf vorbereiten. Auch privatwirtschaftliche Bau- und Bauzulieferaufträge werden in den USA häufig ausgeschrieben.

Ausschreibungen der US-Bundesverwaltung werden auf der Website "Federal Business Opportunities" (http://www.fbo.gov) veröffentlicht. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer öffentlicher Auftragsmöglichkeiten bei Bundesstaaten und Kommunen. Letztere verfügen sehr häufig noch über eigene Ausschreibungsportale.

Ein Hindernis für ausländische Wettbewerber sind Local-Content-Bestimmungen. Hierzu zählen auch die bei manchen Bauausschreibungen relevanten Vorschriften zu „Buy-America“ oder auch „Buy-American“. So kann zum Beispiel verlangt werden, dass lokal produzierte Zulieferteile Verwendung finden müssen oder dass die erwünschten Dienstleistungen durch ortsansässige Unternehmen zu erbringen sind. Zwar sind die USA ebenso wie Deutschland ein Signatarstaat des Government Procurement Agreement (GPA) der World Trade Organization. Dennoch bietet das Abkommen deutschen Firmen nur einen eingeschränkten Schutz vor Diskriminierungen. Zum einen greift es erst ab bestimmten Auftragsschwellenwerten, zum anderen sind wichtige Bereiche - unter anderem auch manche Bauleistungen - ausgeklammert. Hinzu kommt, dass unterhalb der US-Bundesebene die Anwendung der GPA-Regeln oft nicht verpflichtend ist.

Last Updated on Sunday, 26 June 2016 10:17
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DIHK: Wirtschaftsbeziehungen zu Polen entwickeln sich weiter positiv PDF Print E-mail
Written by c.rogler   
Sunday, 19 June 2016 08:27
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(dihk.de) Am 17. Juni 1991 wurde der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag geschlossen. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), nahm das morgige Jubiläum zum Anlass, auf die guten bilateralen Wirtschaftsbeziehungen hinzuweisen.

Der Handel zwischen Deutschland und Polen habe in den vergangenen Jahren enorm zugelegt und werde 2016 „voraussichtlich die 100-Milliarden-Euro-Grenze knacken“, sagte Schweitzer der Nachrichtenagentur Reuters.

Als Gründe nannte er die „traditionell engen deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen und die robuste Wirtschaftsentwicklung Polens der letzten Jahre“. Deutschland sei seit über 20 Jahren wichtigster Handelspartner des Nachbarlandes. Dieses wiederum rangiere für die Bundesrepublik seit Längerem ebenfalls unter den Top Ten der Partner im Außenhandel.

„Sechs von zehn Mitgliedsunternehmen der deutsch-polnischen AHK sind derzeit zufrieden mit ihrer Lage“, berichtete der DIHK-Präsident von der jüngsten Konjunkturumfrage der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) vor Ort. Allerdings sehe rund ein Drittel von ihnen schlechtere Zeiten auf Polens Wirtschaft zukommen. „Herausforderungen sind die derzeit stark steigenden Löhne in Polen, die den Kostenvorteil verringern, sowie die demografische Entwicklung“, berichtete Schweitzer.

 

Dass der Fachkräftebedarf auch in Polen steigen werde, könne "neue Chancen der Zusammenarbeit zum Beispiel bei der dualen Berufsausbildung eröffnen", gab er zu bedenken. Potenziale im Nachbarland bestünden zudem etwa in der Entwicklung der Infrastruktur für Verkehr, IT und Energieversorgung. „Hier können deutsche Unternehmen zum Zuge kommen“, so der DIHK-Präsident.

Last Updated on Sunday, 19 June 2016 08:29
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Deutsche Unternehmen mit ihren Japan-Engagements zufrieden PDF Print E-mail
Written by c.rogler   
Saturday, 28 May 2016 21:41
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Tokio (GTAI) - Das Japangeschäft deutscher Unternehmen läuft vielversprechend. Zu diesem Ergebnis führte eine Umfrage der AHK Japan. Firmen, die bereits länger in Japan tätig sind, machen gewinnträchtigere Geschäfte mit den zuverlässigen Partnern vor Ort. Der japanische Markt wird weiterhin als lukrativ eingeschätzt, die hiesige Kontaktpflege dient zunehmend aber auch als Türöffner für Drittmarktgeschäfte. Die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften wird mehrheitlich als große Herausforderung eingestuft.

Ungeachtet des schleppenden Konjunkturverlaufs in Japan rechnet der Großteil der deutschen Unternehmen vor Ort mit einer verbesserten Geschäftslage in den kommenden zwölf Monaten. Zu diesem Ergebnis kommt die Geschäftsklimaumfrage der AHK Japan ("German Business in Japan 2016"), die im Februar 2016 in Zusammenarbeit mit Germany Trade & Invest durchgeführt wurde. Während lediglich 27 Prozent der Unternehmen mit einem gesamtwirtschaftlichen Aufschwung vor Ort rechnen, beurteilen immerhin 70 Prozent die Erfolgsaussichten für ihr Unternehmen im Beobachtungszeitraum als positiv.

Ziel der Onlineumfrage waren Führungskräfte von 348 deutschen Unternehmen in Japan. Dabei wurde eine Rücklaufquote von 27 Prozent erreicht. In Japan existieren laut AHK Japan rund 450 deutsche Niederlassungen. Etwa jedes zehnte der befragten Unternehmen hat seine Zentrale in Tokio, während jedes fünfte an eine regionale Zentrale in Singapur berichtet; bei 13 Prozent läuft die Steuerung über die VR China. In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund 1600 japanische Unternehmen tätig.

Deutsche Unternehmen, die bereits länger vor Ort sind, berichten von höheren Gewinnmargen: Etwa die Hälfte der Umfrageteilnehmer erzielte in Japan in den letzten drei Jahren eine durchschnittliche Marge vor Steuern zwischen 2 und 10 Prozent. Bei Unternehmen, die seit 5 und mehr Jahren im Land aktiv sind, gaben dies rund 65 Prozent an. Stabilität und Zuverlässigkeit von Geschäftsbeziehungen sehen nicht umsonst 85 Prozent der Umfrageteilnehmer als Hauptvorteil im Japangeschäft.

Last Updated on Saturday, 28 May 2016 21:46
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DIHK: Positiver Jahresstart deutscher Wirtschaftsbeziehungen mit Ägypten PDF Print E-mail
Written by c.rogler   
Friday, 03 June 2016 20:26
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(dihk.de) Einen „erstaunlich guten Jahresstart“ hat jetzt Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), den deutsch-ägyptischen Wirtschaftsbeziehungen attestiert.

Anlässlich des heutigen Round-Table-Gesprächs mit dem ägyptischen Handelsminister Tareq Qabil und der Ministerin für internationale Kooperation Sahar Nasr im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin nannte Treier dem „Handelsblatt“ aktuelle Zahlen.

„Im ersten Quartal 2016 verzeichneten die deutschen Ausfuhren nach Ägypten mit rund einer Milliarde Euro einen deutlichen Zuwachs von 13,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum“, berichtete der DIHK-Außenwirtschaftschef. Der Maschinen- und Kraftwerksbau stehe bei den Ausfuhrgütern an erster Stelle. Ein wichtiger Grund: „Ägypten hat in den vergangenen Monaten mehrere große Infrastrukturprojekte angeschoben, an denen sich auch deutsche Unternehmen beteiligen.“

So schreite etwa der Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten voran. „Im vergangenen Jahr gingen knapp 6900 Megawatt neu an das Stromnetz“, sagte Treier. „Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 3,8 Milliarden Euro.“ Bis 2018 seien Zusatzkapazitäten von weiteren 22 000 Megawatt geplant. Das Wachstum von Bevölkerung und Wirtschaftsleistung erfordere den Zubau neuer Kraftwerke und bringe auch Investitionen in die Übertragung und Verteilung des Stroms mit sich. Hier könnten auch deutsche Betriebe zum Zuge kommen, stellte Treier in Aussicht.

Allerdings bestünden im Land am Nil „noch große strukturelle Herausforderungen“. Damit die ägyptische Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen könne, sei gerade der weitere Ausbau der Infrastruktur von großer Bedeutung.

„Der Devisenmangel des Landes hemmt vor allem den Import von Kraftfahrzeugen“, sagte der DIHK-Außenwirtschaftschef. „Das verkrustete Subventionssystem für Energie und Lebensmittel sowie die hohe Staatsverschuldung stellen eine Belastung für die wirtschaftliche Entwicklung Ägyptens dar. Die in vielen Regionen instabile Sicherheitslage führt zudem erneut zum Einbruch der Tourismuszahlen.“

Last Updated on Friday, 03 June 2016 20:28
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Deutschland: Rekordzahlen bei Investitionen und geplanten Arbeitsplätzen PDF Print E-mail
Written by c.rogler   
Saturday, 21 May 2016 08:45
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Berlin (GTAI) - Deutschland hat im Jahr 2015 über 2300 ausländische Investitionsprojekte verzeichnet. Germany Trade & Invest (GTAI) registrierte gemeinsam mit den Bundesländern über 1900 Projekte im Bereich von Neuansiedlungen, Unternehmenserweiterungen und Umsiedlungen. Dies entspricht einer Steigerung von fast 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit einem neuen Rekord. Die geplanten Investitionen belaufen sich auf 6,2 Milliarden Euro.

Mit 260 Projekten kamen die meisten Neuansiedlungen aus der VR China, dicht gefolgt von den USA mit 252 Projekten. Platz drei bis fünf entfallen auf die Schweiz (203), das Vereinigte Königreich (127) und die Niederlande (105). Mit über 40 Prozent stammt der Großteil der Ansiedlungen aus der EU. Zu den über 1900 Investitionsprojekten kamen über 400 sogenannte M&A-Projekte in Form Übernahmen oder Unternehmensfusionen hinzu.

Last Updated on Saturday, 21 May 2016 08:48
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