Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Verband der Deutschen Aussenwirtschaft
Katharina-Forum: Sachsen-Anhalt trotzt dem Sanktionswahn PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 22. April 2017 um 06:39 Uhr

 

Neue Impulse für den Außenhandel mit Russland: Am 1. Juni 2017 findet das erste deutsch-russische Katharina-Forum in Zerbst/Anhalt statt. Die Veranstaltung bietet Vertretern aus Politik und Wirtschaft eine Plattform für den gegenseitigen Austausch und damit für die Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen.

Das Katharina-Forum ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Zerbst/Anhalt und des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. Das Forum will den direkten Austausch über Best-Practice-Projekte fördern – und dadurch vor dem Hintergrund der bestehenden Wirtschaftssanktionen neue Perspektiven eröffnen. Ziel ist es, Kontakte für zukünftige Geschäfte zu knüpfen und damit der langen Tradition deutsch-russischer Beziehungen neue Impulse zu geben.

Thematisch orientiert sich das Forum an vier Schwerpunkten: Maschinen- und Anlagenbau, Lebensmittelindustrie, Energiewirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Spannende Vorträge bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Chance, sich themenbezogen über die Vorteile und Möglichkeiten einer gestärkten Wirtschaftsbeziehung zwischen Sachsen-Anhalt und Russland zu informieren.

Zu Gast sind unter anderem der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Wladimir M. Grinin, Ministerpräsident a.D. und Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck sowie Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann.

Unternehmen, die das Katharina-Forum zum Aufbau oder zur Erweiterung ihrer wirtschaftlichen Beziehungen nach Russland nutzen wollen, können sich als Teilnehmer oder Unterstützer anmelden unter www.katharina-forum-zerbst.com.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 22. April 2017 um 06:44 Uhr
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conhIT präsentiert den globalen Wachstumsmarkt E-Health PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 08. April 2017 um 08:00 Uhr

Berlin (GTAI, bvitg e.V., Messe Berlin) - Ob elektronische Patientenakte, Online-Video-Sprechstunde oder Dienstleistungen rund um das Thema „papierloses Krankenhaus“– weltweit gewinnt das Thema E-Health zunehmend an Bedeutung. Daher haben Fachbesucher-Delegationen aus aller Welt ihren Besuch auf der diesjährigen conhIT – Connecting Healthcare IT, die vom 25. bis zum 27. April in Berlin stattfindet, angekündigt. Die integrierte Gesamtveranstaltung mit Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events wird vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. zusammen mit der Messe Berlin organisiert.

„Die Digitalisierung ist ein wirtschaftlicher Treiber. Laut Experten wird sich das weltweite Marktvolumen des digitalen Gesundheitsmarkts in 2020 auf mehr als 200 Milliarden Dollar verdoppeln. Dabei verfolgt jedes Land andere Strategien zur Umsetzung von innovativen Lösungen aus dem Gesundheits-IT-Sektor – zumeist bedingt durch die verschiedenen gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So sind beispielsweise Cloud-Lösungen für medizinische Einrichtungen in anderen Ländern im Gegensatz zu Deutschland längst ein Thema“, so Dr. Axel Wehmeier, Geschäftsführer der Telekom Healthcare Solutions, einem Goldpartner der conhIT 2017, sowie Mitglied im Vorstand des Bundesverbands Gesundheits-IT – bvitg e.V., und fügt an: „Mit ihrer internationalen Ausrichtung ist die conhIT dabei für alle die perfekte Gelegenheit, die gesundheitspolitischen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingen anderer Länder kennen zu lernen, sich dazu auszutauschen und für bestimmte Themen auch zu sensibilisieren.“

Englischsprachige Workshops und Krankenhausexkursionen

Speziell für das internationale Publikum organisiert Germany Trade & Invest (GTAI), die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Bundes, eine International Networking Lounge mit einer englischsprachigen Session im Kongress. Dabei werden beispielsweise die Möglichkeiten für E-Health-Anbieter in unterschiedlichen Märkten beleuchtet. Außerdem stehen Themenführungen auf der Messe sowie tägliche Exkursionen in Krankenhäuser oder Forschungseinrichtungen – organisiert von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH – sowie Workshops auf dem Programm.
„Der deutsche E-Health Markt dürfte dieses Jahr Schätzungen zufolge einen Umsatz von fast 400 Millionen Euro generieren. Hier steckt enormes Potenzial, von dem auch ausländischen Investoren profitieren wollen“, sagt Julia Rühle, E-Health-Expertin bei Germany Trade & Invest in Berlin. „Anhand von Best-Practice-Beispielen wollen wir in einem unserer Vorträge während der conhIT auch ausländischen Unternehmen präsentieren, wie sie einen erfolgreichen Markteintritt in Deutschland durchführen können.“

GTAI-Webinar zum Thema Digital Healthcare am 9. März

Angesichts der regulatorischen und strukturellen Änderungen im Rahmen des E-Health-Gesetzes in Deutschland, organisiert die GTAI gemeinsam mit dem bvitg e.V. im Vorfeld der conhIT am 9. März ein Webinar zum Thema „Digital Healthcare - Regulatory Outlook und Key Events im Jahr 2017“. Dabei geht es um aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen. Es gibt einen Überblick über die neuesten regulatorischen Neuerungen, die Auswirkungen auf den deutschen Markt für Digital Health sowie eine Vorstellung der wichtigsten Messen in der EU und Deutschland. Außerdem erhalten die Teilnehmer nähere Informationen zum Programm für internationale Fachbesucher auf der conhIT – Europas wichtigstem Event der Gesundheits-IT Branche. Wie immer können die Zuhörer direkt Fragen im Chat stellen, die während des Webinars beantwortet werden.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. April 2017 um 08:03 Uhr
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Russland: Intakte Nachfrage nach deutschen Landmaschinen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 11. März 2017 um 06:48 Uhr

Moskau (GTAI) - Die deutschen Exporte von Maschinen und Anlagen in die Russische Föderation fielen 2016 um 6,6 Prozent, nach einem Einbruch von 26,8 Prozent im Vorjahr. Allerdings gab es auch Sparten mit deutlichen Zuwächsen: Besonders gut verkauften sich deutsche Landtechnik sowie Maschinen für die Bauwirtschaft und die chemische Industrie. Der Absatz von Werkzeugmaschinen enttäuschte dagegen.

Maschinen- und Anlagenbauer treffen in Russland auf eine fragile Konjunktur, gekennzeichnet durch widersprüchliche Entwicklungen in den verschiedenen Abnehmerbranchen. Dies führt zu höchst unterschiedlichen Exportergebnissen einzelner deutscher Maschinenbausparten. An dieser Situation dürfte sich auch 2017 nichts ändern.

Grundsätzlich fehlen Investitionen, um die Maschinennachfrage in voller Breite zu stärken. So schrumpften die Bruttoanlageninvestitionen gemäß den jüngsten verfügbaren statistischen Zahlen im Zeitraum Januar bis einschließlich September 2016 um 2,3 Prozent.

Maschinennachfrage in wenigen Branchen konzentriert

Ausnahmen bildeten die Landwirtschaft, die Nahrungsmittelindustrie, die Papier- und Zelluloseindustrie sowie die Chemiebranche, insbesondere die Sparten Pharma, Petrochemie und Kunststoffe. Hier wurden im vergangenen Jahr Kapazitäten erweitert und Anlagen modernisiert. Von den Investitionen profitierten deutsche Anbieter von Landtechnik, Verfahrenstechnik sowie Verpackungsmaschinen. Ihre Ausfuhren stiegen 2016 teilweise deutlich im Vergleich zum Vorjahr.

Der rasante Lieferzuwachs bei Landtechnik aus Deutschland überrascht kaum. So hält der Investitionsboom in der Landwirtschaft seit 2014 an, auch wenn er seinen Zenit höchstwahrscheinlich überschritten hat. Im Jahr 2016 ist die Landwirtschaft noch um 4,8 Prozent gewachsen. Für 2017 ist ebenfalls mit Produktionssteigerungen zu rechnen, wenn auch in abgeschwächter Form.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. März 2017 um 06:52 Uhr
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Polen: Bilaterales Handelsvolumen jetzt schon bei mehr als 100 Mrd. Euro PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Donnerstag, den 16. März 2017 um 19:54 Uhr

 

(ahk.de) 5 Fragen an… Michael Kern, Geschäftsführer der AHK Polen

Polen hat seit dem Ende des Kommunismus im Jahr 1989 eine große wirtschaftliche Transformation durchlaufen. Der EU-Beitritt 2004 war für das Land ein weiteres wichtiges Etappenziel. Heute steht das Land wirtschaftlich sehr gut da, wovon auch die circa 6.200 vor Ort aktiven deutschen Unternehmen profitieren. Michael Kern, Geschäftsführer der AHK Polen, über die wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunftspläne des Landes.

Warum hat sich die Wirtschaft Polens im Vergleich zu anderen mittel- und osteuropäischen Ländern besonders gut entwickelt?

Kern: Um die positive Entwicklung erklären zu können, muss man sich auch die Historie des Landes anschauen. Nach 1990 hatte Polen zunächst stark mit den sehr zügig durchgeführten politischen und wirtschaftlichen Umstellungsprozessen zu kämpfen. Doch spätestens seit 2003 kommen diese Maßnahmen in Form von stabilen Wachstumszahlen zum Tragen. Des Weiteren verfügt Polen über ein robustes Bankensystem, welches die Wirtschaft seit Jahren verlässlich mit Liquidität versorgt. Ähnlich wie in Deutschland ist der Anteil des Mittelstands sehr hoch, welcher die wirtschaftliche Entwicklung trägt. Darüber hinaus nutzte das EU-Mitglied Fördergelder gezielt, um die Infrastruktur des Landes deutlich zu verbessern.

Wie will Polen sein Ziel erreichen, in den kommenden 25 Jahren in die Spitzengruppe der Volkswirtschaften Europas vorzudringen?

Kern: Um dieses durchaus ambitionierte Ziel zu erreichen, hat Polen einen langfristigen Plan entwickelt. Durch die darin enthaltenen Maßnahmen sollen die Infrastruktur und die Rahmenbedingungen für Forschungs- und Entwicklungsausgaben weiter verbessert werden. Der Plan zielt zudem darauf ab, die weitere Industrialisierung der Wirtschaft sowie klein- und mittelständische Unternehmen zu fördern. Zusätzlich soll eine Stärkung der Außenwirtschaftsförderung erfolgen. Unter anderem sollen dazu Firmen bei Exporten und Auslandsinvestitionen unterstützt werden.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. März 2017 um 19:55 Uhr
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Exporte halbiert: Deutsche Wirtschaft kämpft gegen Folgen des Sanktions-Wahnsinns PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 25. Februar 2017 um 22:43 Uhr

(dihk.de) Die russische Wirtschaft kommt 2017 langsam aus der Krise; und deutsche Unternehmen profitieren von der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU): Das sind die zentralen Ergebnisse zweier Umfragen, die im Rahmen der Konferenz "Neue Regeln, neue Räume – Chancen in Russland und in der EAWU" kürzlich in Berlin vorgestellt wurden.

Die fünfte gemeinsame Russland-Konferenz des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Russland behandelte in diesem Jahr erstmals auch die Chancen, die die EAWU hiesigen Unternehmen eröffnet. Entsprechend waren auch die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus sowie die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan eingebunden.

Zudem wurden bei der Veranstaltung "Neue Regeln, neue Räume" nicht nur die 14. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der AHK Russland präsentiert, sondern auch die EAWU-Umfrage 2017.

An der Erhebung zu Russland hatten sich insgesamt 190 Unternehmen beteiligt, die vor Ort insgesamt 122.000 Mitarbeiter beschäftigen und rund 29 Milliarden Euro umsetzen. Das Fazit: Sowohl das unternehmerische Umfeld als auch die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft haben sich trotz der gegenseitigen Wirtschaftssanktionen zuletzt spürbar verbessert.

"Russland ist der deutschen Wirtschaft in den letzten drei Jahren als Handelspartner fast abhandengekommen", kommentierte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Ergebnisse heute in Berlin. "Der Export hat sich seit 2013 fast halbiert." Immerhin sei die Phase rückläufiger Ausfuhren jetzt aber durchschritten. "Es trägt wirtschaftlich erste Früchte, dass Politik und Wirtschaft trotz Sanktionsregimes die Gesprächskanäle immer offengehalten haben", so Treier.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 25. Februar 2017 um 22:47 Uhr
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