Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Verband der Deutschen Aussenwirtschaft
Rekordzahlen bei Investitionen in Deutschland PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 17. Juni 2017 um 10:24 Uhr

 

 

Berlin (gtai) - Mit über 3600 ausländischen Investitionsprojekten in ganz Deutschland wurde 2016 eine neue Rekordmarke aufgestellt, 2015 waren es noch 2300 Projekte. Die von Germany Trade & Invest (GTAI) in Zusammenarbeit mit den Bundesländern zusammengestellten Zahlen zeigen, dass die Zunahme der Anzahl der Unternehmensansiedlungen eher gering ausfiel (von 1912 auf 1944), dafür aber der Zuwachs bei den Übernahmen und Beteiligungen deutlich ist (413 auf 1707).

"Bei den M&A (Mergers & Akquisition) ist besonders bemerkenswert, dass China gerade einmal auf Platz vier liegt, mit 47 Transaktionen. Auf dem ersten Rang liegen die USA – mit 571 Projekten. Unsere Kernaufgabe sind die Neuansiedlungen bzw. Erweiterungen oder Umsiedlungen von Unternehmen. Auch hier gab es erneut einen Zuwachs. In diesem Zusammenhang sind uns zwei Punkte sehr wichtig: 17 Prozent der Unternehmen planen in Deutschland Investitionen in die Produktion und Forschung, der Industrie- und Innovationsstandort ist also sehr gefragt. Eine Auswirkung des Brexit auf die Investitionen können wir bisher noch nicht feststellen. Wir gehen aber davon aus, dass das noch kommen wird", erklärt Achim Hartig, Abteilungsleiter der Investorenanwerbung bei GTAI.

Bei den sogenannten Greenfield-Investitionen stammen 281 Projekte aus China, auch hier eine Rekordmarke. Die USA (242 Projekte) und die Schweiz (194 Projekte) liegen auf den Rängen zwei und drei der wichtigsten ausländischen Investoren. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von mehr als 6,2 Milliarden Euro und mindestens 29.000 Arbeitsplätzen entsprechen die Zahlen in etwa dem Vorjahr.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. Juni 2017 um 10:31 Uhr
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Ostdeutsche Firmen wollen Asien erschließen: GTAI-Unternehmerreise nach Vietnam PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 12. Mai 2017 um 18:59 Uhr

Berlin (gtai) - In der Woche vom 08. bis 12. Mai reist eine Gruppe ostdeutscher Unternehmer in Begleitung von Iris Gleicke, der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, nach Vietnam. Die Delegationsreise wird von Germany Trade & Invest (GTAI) organisiert und durchgeführt. Die Teilnehmer stammen aus den unterschiedlichsten Branchen. Mitunter sind Unternehmen aus den Bereichen Elektronik, Entsorgung, Kosmetik, aber auch Dienstleistungen wie Consulting oder Bildung dabei.

Zwischen Vietnam und Deutschland bestehen seit vielen Jahren enge bilaterale Wirtschaftsbeziehungen. Diese dürften von der 2018 geplanten Umsetzung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Vietnam zusätzlich profitieren. Deutschen Exporteuren und Dienstleistern eröffnen sich dadurch neue Geschäftschancen. "Von diesen Möglichkeiten wollen auch Unternehmen aus den neuen Bundesländern profitieren. Und gerade Ostdeutschland und Vietnam können auf eine langjährige Partnerschaft zurückblicken", sagt Peter Alltschekow, Bereichsleiter für die Förderung der neuen Bundesländer bei Germany Trade & Invest. "Deutsche Unternehmen und deren Produkte genießen einen hervorragenden Ruf in Vietnam. Gleichzeitig könnte Vietnam nicht nur als Absatzmarkt, sondern auch als Auslandsstandort für den einen oder anderen Delegationsteilnehmer interessant sein."

In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi sowie in Ho-Chi-Minh-Stadt werden die Unternehmer aus den neuen Bundesländern bei Kooperationsbörsen und einem Investorennetworking die Möglichkeit erhalten, neue Kontakte mit vietnamesischen Firmen zu knüpfen. Des Weiteren werden sich bei einem Round Table im vietnamesischen Außenministerium verschiedene Provinzen des Landes vorstellen und präsentieren, wie sich deutsche Unternehmen vor Ort engagieren können.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. Mai 2017 um 19:01 Uhr
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Katharina-Forum: Sachsen-Anhalt trotzt dem Sanktionswahn PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 22. April 2017 um 06:39 Uhr

 

Neue Impulse für den Außenhandel mit Russland: Am 1. Juni 2017 findet das erste deutsch-russische Katharina-Forum in Zerbst/Anhalt statt. Die Veranstaltung bietet Vertretern aus Politik und Wirtschaft eine Plattform für den gegenseitigen Austausch und damit für die Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen.

Das Katharina-Forum ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Zerbst/Anhalt und des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. Das Forum will den direkten Austausch über Best-Practice-Projekte fördern – und dadurch vor dem Hintergrund der bestehenden Wirtschaftssanktionen neue Perspektiven eröffnen. Ziel ist es, Kontakte für zukünftige Geschäfte zu knüpfen und damit der langen Tradition deutsch-russischer Beziehungen neue Impulse zu geben.

Thematisch orientiert sich das Forum an vier Schwerpunkten: Maschinen- und Anlagenbau, Lebensmittelindustrie, Energiewirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Spannende Vorträge bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Chance, sich themenbezogen über die Vorteile und Möglichkeiten einer gestärkten Wirtschaftsbeziehung zwischen Sachsen-Anhalt und Russland zu informieren.

Zu Gast sind unter anderem der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Wladimir M. Grinin, Ministerpräsident a.D. und Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck sowie Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann.

Unternehmen, die das Katharina-Forum zum Aufbau oder zur Erweiterung ihrer wirtschaftlichen Beziehungen nach Russland nutzen wollen, können sich als Teilnehmer oder Unterstützer anmelden unter www.katharina-forum-zerbst.com.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 22. April 2017 um 06:44 Uhr
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Dercks: Exportüberschuss ist Folge hoher Qualität deutscher Produkte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Donnerstag, den 27. April 2017 um 19:40 Uhr

 

(dihk.de) Den international immer wieder monierten hohen Saldo der deutschen Außenhandelsbilanz führt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf überlegene Qualität, vorteilhafte Wechselkurse und günstige Importgüter zurück. Gesenkt werden könne das Plus am besten durch ein investitionsfreundlicheres Umfeld.

"Der Exportüberschuss ist vor allem ein Beleg für die hohe Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produkte und Dienstleistungen. Sie werden weltweit wegen ihrer Qualität und Zuverlässigkeit gekauft", kommentierte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks die jüngste Außenbeitrags-Kritik aus Frankreich gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Der aktuell hohe Saldo sei aber auch die Folge zweier Sonderfaktoren, erläuterte er: "Zum einen sorgt die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank für einen günstigen Wechselkurs und erleichtert damit das deutsche Exportgeschäft. Zum anderen waren die Preise für Importgüter wie Öl und andere Rohstoffe im letzten Jahr ungewöhnlich niedrig, was die Preise der Einfuhren dämpft." Mit dem Auslaufen dieser Effekte werde sich der Ausfuhrüberschuss wieder verringern, so Dercks.

In den Exportdefiziten, die einige Länder verzeichnen, sieht der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer einen Hinweis auf deren Reformbedarf mit Blick auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit. "Die Antwort kann aber nicht sein, dass wir die Starken schwächen", betonte er. "Ein wichtiger Hebel für eine Absenkung des deutschen Handelsüberschusses ist vielmehr eine Stärkung der Investitionen hierzulande."

Mit besseren wirtschafts- und steuerpolitischen Rahmenbedingungen würden die hiesigen Unternehmen beispielsweise mehr in neue Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen investieren – und damit auch die Importseite der Handelsbilanz stärken, so Dercks' Überlegung.

"Und der Staat muss nicht nur mehr Geld für Investitionen in Infrastruktur bereitstellen, sondern auch mit entsprechenden Planungskapazitäten dafür sorgen, dass diese Mittel tatsächlich in den Bau von Verkehrs- und Glasfaserinfrastruktur fließen."

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. April 2017 um 19:43 Uhr
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conhIT präsentiert den globalen Wachstumsmarkt E-Health PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 08. April 2017 um 08:00 Uhr

Berlin (GTAI, bvitg e.V., Messe Berlin) - Ob elektronische Patientenakte, Online-Video-Sprechstunde oder Dienstleistungen rund um das Thema „papierloses Krankenhaus“– weltweit gewinnt das Thema E-Health zunehmend an Bedeutung. Daher haben Fachbesucher-Delegationen aus aller Welt ihren Besuch auf der diesjährigen conhIT – Connecting Healthcare IT, die vom 25. bis zum 27. April in Berlin stattfindet, angekündigt. Die integrierte Gesamtveranstaltung mit Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events wird vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. zusammen mit der Messe Berlin organisiert.

„Die Digitalisierung ist ein wirtschaftlicher Treiber. Laut Experten wird sich das weltweite Marktvolumen des digitalen Gesundheitsmarkts in 2020 auf mehr als 200 Milliarden Dollar verdoppeln. Dabei verfolgt jedes Land andere Strategien zur Umsetzung von innovativen Lösungen aus dem Gesundheits-IT-Sektor – zumeist bedingt durch die verschiedenen gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So sind beispielsweise Cloud-Lösungen für medizinische Einrichtungen in anderen Ländern im Gegensatz zu Deutschland längst ein Thema“, so Dr. Axel Wehmeier, Geschäftsführer der Telekom Healthcare Solutions, einem Goldpartner der conhIT 2017, sowie Mitglied im Vorstand des Bundesverbands Gesundheits-IT – bvitg e.V., und fügt an: „Mit ihrer internationalen Ausrichtung ist die conhIT dabei für alle die perfekte Gelegenheit, die gesundheitspolitischen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingen anderer Länder kennen zu lernen, sich dazu auszutauschen und für bestimmte Themen auch zu sensibilisieren.“

Englischsprachige Workshops und Krankenhausexkursionen

Speziell für das internationale Publikum organisiert Germany Trade & Invest (GTAI), die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Bundes, eine International Networking Lounge mit einer englischsprachigen Session im Kongress. Dabei werden beispielsweise die Möglichkeiten für E-Health-Anbieter in unterschiedlichen Märkten beleuchtet. Außerdem stehen Themenführungen auf der Messe sowie tägliche Exkursionen in Krankenhäuser oder Forschungseinrichtungen – organisiert von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH – sowie Workshops auf dem Programm.
„Der deutsche E-Health Markt dürfte dieses Jahr Schätzungen zufolge einen Umsatz von fast 400 Millionen Euro generieren. Hier steckt enormes Potenzial, von dem auch ausländischen Investoren profitieren wollen“, sagt Julia Rühle, E-Health-Expertin bei Germany Trade & Invest in Berlin. „Anhand von Best-Practice-Beispielen wollen wir in einem unserer Vorträge während der conhIT auch ausländischen Unternehmen präsentieren, wie sie einen erfolgreichen Markteintritt in Deutschland durchführen können.“

GTAI-Webinar zum Thema Digital Healthcare am 9. März

Angesichts der regulatorischen und strukturellen Änderungen im Rahmen des E-Health-Gesetzes in Deutschland, organisiert die GTAI gemeinsam mit dem bvitg e.V. im Vorfeld der conhIT am 9. März ein Webinar zum Thema „Digital Healthcare - Regulatory Outlook und Key Events im Jahr 2017“. Dabei geht es um aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen. Es gibt einen Überblick über die neuesten regulatorischen Neuerungen, die Auswirkungen auf den deutschen Markt für Digital Health sowie eine Vorstellung der wichtigsten Messen in der EU und Deutschland. Außerdem erhalten die Teilnehmer nähere Informationen zum Programm für internationale Fachbesucher auf der conhIT – Europas wichtigstem Event der Gesundheits-IT Branche. Wie immer können die Zuhörer direkt Fragen im Chat stellen, die während des Webinars beantwortet werden.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. April 2017 um 08:03 Uhr
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