Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Verband der Deutschen Aussenwirtschaft
Start-up-Verband fürchtet Pleitewelle unter Gründern PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 06 May 2020 07:31
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Chef des Start-up-Verbandes, Christian Miele, fürchtet eine Pleitewelle unter deutschen Internet-Unternehmen. "Wir erwarten, dass gerade die Start-ups, die ja häufig sehr wenige Rücklagen gebildet haben, immens von der Krise betroffen sein könnten", sagte Miele der "Bild". Eine von seinem Verband in Auftrag gegebene Studie untermauere diese Befürchtung.

Zwei Drittel aller Start-ups befürchten demnach, dass ihre Existenz in den kommenden sechs Monaten bedroht sein könnte. Miele warnte deshalb vor den Folgen für den Wirtschaftsstandort. Bei einer Insolvenzwelle wären viele Arbeitsplätze und innovative Geschäftsmodelle in Gefahr.

 
Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 29 April 2020 01:47
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, hat Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für ein Recht auf Homeoffice eine Absage erteilt. "Homeoffice hat sich in der Coronakrise bewährt", sagte Ohoven der "Rheinischen Post". Aber in der Zeit danach dürfe die Erholung der Wirtschaft nicht durch steigende Arbeitskosten und zusätzliche Bürokratie gefährdet werden.

"Deshalb sagt der Mittelstand jetzt klar Nein zu einem generellen Recht auf Homeoffice." Statt einer gesetzlichen Regelung müsse es eine freiwillige Übereinkunft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geben, so Ohoven.

 
Studie: Verbraucherausgaben im Supermarkt in Coronakrise verdoppelt PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 29 April 2020 01:45
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Während der Zeit des Corona-bedingten Lockdowns haben sich die Ausgaben der Verbraucher in Deutschland im Supermarkt fast verdoppelt. Das geht aus einer Studie des Zahlungsdienstleisters Transferwise hervor, über die das Nachrichtenportal T-Online berichtet. Lediglich in Spanien und Italien sei der prozentuale Anstieg der Ausgaben für einen Supermarkteinkauf im Zeitraum Februar bis April noch höher ausgefallen.

Verbraucher in Deutschland hätten im Februar durchschnittlich 12,10 Euro je Einkauf ausgegeben - im April habe sich dieser Betrag auf 23,90 Euro belaufen, heißt es in der Studie weiter. Dieser Anstieg von rund 98 Prozent werde lediglich in Spanien (105 Prozent) und Italien (99 Prozent) übertroffen. In Österreich, das ähnlich strikte Lockdown-Maßnahmen mit Schließungen der Gastronomie verfügte, habe sich das Ausgabenwachstum im Supermarkt hingegen auf nur rund 66 Prozent belaufen, heißt es in der Transferwise-Studie, über die das Nachrichtenportal T-Online berichtet.

In Schweden, einem der Länder mit den geringsten Corona-Einschränkungen, sei der Anstieg mit rund 37 Prozent am niedrigsten ausgefallen. Für die Studie hat Transferwise mehr als 4,3 Millionen Einkäufe in Supermärkten in 22 Ländern ausgewertet, die Kunden mit einer Debit-Karte des Anbieters beglichen haben, die wiederum mit einem Multi-Währungskonto verknüpft sind. Ein solches Konto nutzen Transferwise zufolge auch zahlreiche ausländische Verbraucher, die in dem jeweiligen Land über kein Konto einer einheimischen Bank verfügen.

 
Wirtschaftsstaatssekretär soll Maskenproduktion ankurbeln PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 29 April 2020 01:46
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Wirtschaftsstaatssekretär Andreas Feicht (CDU) übernimmt die Verantwortung für den neuen Arbeitsstab der Bundesregierung, der sich um die Ankurbelung der Schutzmaskenproduktion in Deutschland kümmern soll. Das bestätigte das Bundeswirtschaftsministerium dem "Handelsblatt". Der Stab ist im Wirtschaftsministerium angesiedelt und soll die Beschaffungsbemühungen des Gesundheitsministeriums ergänzen.

Die operative Leitung übernehme Ableitungsleiter Thorsten Herdan, berichtet die Zeitung weiter. Derzeit arbeiteten mehr als ein Dutzend Beamte aus den verschiedenen Abteilungen des Ministeriums "mit Hochdruck daran, mit Unternehmen und Verbänden Gespräche zu führen, das erste Förderprogramm für Investitionen in die Produktion von Vliesstoff auf das Gleis zu setzen und parallel den Bedarf sowie das Potenzial zu analysieren", heißt es aus dem Ressort von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Vlies ist ein wichtiges Vorprodukt für Schutzmasken und aktuell weltweit stark nachgefragt.

Im nächsten Schritt soll auch die Herstellung von zertifizierten Masken unterstützt werden. In welcher Form das geschieht, mit Preis- oder Abnahmegarantien etwa, ist noch offen. Es gehe darum, "nachhaltig Kapazitäten" in Deutschland und in Europa aufzubauen und "mehr Eigenständigkeit" zu erreichen, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium.

Viele Firmen, gerade aus dem Mittelstand, sind schon auf eigene Initiative in die Maskenproduktion eingestiegen. Was fehlt, ist bisher die Koordination durch den Bund.

 
Umfrage: Mehrheit will in den nächsten Wochen auf Konsum verzichten PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 22 April 2020 02:03
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Trotz der Wiedereröffnung eines Teils der Geschäfte verspüren die Bundesbürger aktuell wenig Lust auf Konsum. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA, über welche die "Bild-Zeitung" (Mittwochsausgabe) berichtet. Demnach wollen 57 Prozent der Befragten trotz der Lockerungen bei den Ladenöffnungen in den nächsten Wochen auf Ausgaben für Produkte mit Preisen von mehr als 250 Euro verzichten.

17 Prozent wollen Anschaffungen machen, die mehr als 250 Euro kosten. 21 Prozent der Befragten waren unentschlossen oder machten dazu keine Angaben. Von den befragten Frauen gaben 61 Prozent an, dass sie auf derartige Anschaffungen vorerst verzichten wollen, bei den Männern sind es gut die Hälfte (51 Prozent).

Zudem sind bei den Bundesbürgern laut INSA inzwischen die Befürchtungen im Hinblick auf die Wirtschaftskrise ausgeprägter als die konkreten Sorgen aufgrund des Coronavirus: 59 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Sorgen haben wegen der Ausbreitung des Coronavirus, 72 Prozent haben hingegen Sorgen wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise.

 
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