Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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FDP fürchtet "faule Kompromisse" bei Soli-Abschaffung PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Monday, 10 June 2019 01:50
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die FDP hat die Vorsitzenden von CDU und CSU, Annegret Kramp-Karrenbauer und Markus Söder, aufgefordert, eine Komplettabschaffung des Solidaritätszuschlags durchzusetzen. Die komplette Soli-Abschaffung habe die Union versprochen: "Frau Kramp-Karrenbauer und Herr Söder müssen Wort halten und liefern", sagte der Vizechef der Liberalen im Bundestag, Michael Theurer, dem "Handelsblatt". Der Soli müsse endlich ganz wegfallen und damit auch für Mittelstand, Handwerk und Leistungsträger.

"Noch mehr faule Kompromisse darf es nicht geben." Mit Blick auf ein Gutachten des Bundesrechnungshofs zum Soli fügte Theurer hinzu: Hätte es noch eines weiteren Beweises für eine vollständige Abschaffung bedurft, "dann hat der Bundesrechnungshof diesen mit seiner verfassungsrechtlichen Mahnung und Warnung vor ansonsten drohenden milliardenschweren Rückzahlungen geliefert".

 
Studie: Beinahe jeder Mittelständler mit Personalproblemen PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Monday, 10 June 2019 01:46
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Fachkräftemangel sorgt laut einer aktuellen Studie bei fast jedem mittelständischen Unternehmen für Kopfzerbrechen. Rund 96 Prozent der mittelständischen Betriebe klagten laut der Untersuchung "Mittelstand im Mittelpunkt" im Auftrag der genossenschaftlichen Banken, über die die "Welt am Sonntag" berichtet, über Probleme, Mitarbeiter zu finden. Lediglich drei Prozent der Firmen hätten demnach im Frühjahr keine Personalengpässe gespürt.

Das sei eine rapide Verschlechterung: Noch im Herbst hätten sechsmal so viele Unternehmen bei einer vergleichbaren Umfrage erklärt, dass ihnen die Suche nach Personal keine Probleme bereite, heißt es in der Studie weiter. Für die Untersuchung haben Ökonomen des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) eine Umfrage der DZ Bank unter 1.500 mittelständischen Unternehmen ausgewertet. "Der Fachkräftemangel beschäftigt den Mittelstand wie kein anderes Thema und erstreckt sich über alle Branchen und Regionen", sagte Uwe Berghaus, Firmenkundenvorstand der DZ Bank.

In Bezirken und Kreisen, in denen bereits de facto Vollbeschäftigung herrscht, sei die Personalnot naturgemäß besonders ausgeprägt. "Aber selbst in Regionen mit einer derzeit vielleicht noch etwas geringeren Betroffenheit, stellt der Fachkräftemangel aktuell die größte Bedrohung für die wirtschaftliche Entwicklung der mittelständischen Unternehmen dar", warnen die Autoren der Studie. Der Immobilien-Boom und steigende Mieten verschärften die Personalknappheit zusätzlich.

Beinahe jedes vierte befragte Unternehmen klage darüber, dass Wohnungsmangel und hohe Mieten die Anwerbung von Fachkräften erschweren. Unternehmen in Bayern seien besonders stark betroffen: Dort sagten 37 Prozent der befragten Unternehmen, dass der angespannte Immobilienmarkt Fachkräfte abschrecke, heißt es in der Studie, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Tatsächlich beobachteten auch Ökonomen, dass die gestiegenen Mieten Arbeitnehmer weniger mobil machen.

Wer auf der neuen Stelle zehn Prozent mehr verdienen kann, am neuen Arbeitsort aber 50 Prozent mehr Miete zahlen müsse - für den lohne sich der Jobwechsel kaum noch, heißt es in der Studie weiter.

 
W&V MAKE Düsseldorf 2019: Marketing für den Mittelstand PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 05 June 2019 07:22
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Auf der W&V MAKE in Düsseldorf wird das Marketing für den Mittelstand in den Fokus gerückt. Unsere Referenten aus Traditionsunternehmen informieren, inspirieren und diskutieren über die starke Marke Mittelstand.

Die Stärke in sich selbst finden – Marketing für den Mittelstand

Der Mittelstand zeichnet sich oft durch Geschäftsmodelle aus, die über Generationen hinweg gewachsen sind und sich bewährt haben. Doch die Zeiten ändern sich, die Welt dreht sich so schnell wie nie. Auch für den Mittelstand. Wer künftig erfolgreich sein will, der muss die Dinge neu denken und dabei Althergebrachtes in Frage stellen. „Mutig sein“ lautet die Devise. Bei uns erfahren Sie, wie viel Neues Sie Ihrer Marke zumuten können.

Gleichzeitig lohnt es sich, die Herkunft, die eigene Stärke und das seit Generationen generierte Wissen nicht aus dem Blick zu verlieren. Denn in der unternehmenseigenen Historie, in den etablierten Produkten, der Haltung und Überzeugung des Unternehmens sowie in der regionalen Verwurzelung finden sich oft die glaubwürdigsten Geschichten für die Kommunikation und das Marketing. Wir zeigen, wie Sie mit dem Blick auf die Traditionen des Unternehmens Ihre Marke schärfen können.

Die Themenschwerpunkte im Überblick:

TEIL I: MARKENSTRATEGIE – alte Stärken neu inszeniert

Wer wachsen will, der muss sich auf das beziehen, was er kann und was ihn stark macht. Mittelständler haben meistens eine lange Historie, sind in ihrer Region verwurzelt oder haben sich in einer Nische zu wahren Experten entwickelt. Das ist ein großer Vorteil, um ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz herauszuarbeiten. Erfahren Sie, wie Sie die Stärken Ihres Unternehmens sinnvoll zur Markenbildung einsetzen und wie Sie Ihre Marke weiterentwickeln können.

TEIL II: MARKENIDENTITÄT – zwischen Heimatmarkt und Internationalität

Die regionale Verwurzelung ist ein Merkmal des Mittelstands. Doch Wachstum verlangt oft nach einer neuen Positionierung. Gerade im Ausland funktionieren Märkte nach anderen Regeln und Kunden kaufen die Marke mit einer anderen Motivation. Und doch kann die Betonung des Regionalen und Lokalen ein Pluspunkt in der Positionierung sein. Wer in der Heimat verwurzelt ist, kann das auch authentisch und glaubwürdig transportieren. So wird dem Kunden ermöglicht, sich ganz neu mit der Marke zu identifizieren.

TEIL III: MARKENPOSITIONIERUNG – einen etablierten Markt aufrütteln

Gesättigte und etablierte Märkte erfordern Mut und Einfallsreichtum von mittelständischen Marken. Nur mit einem klaren Alleinstellungsmerkmal sind kleine Unternehmen in der Lage, bereits bestehende Machtverhältnisse ins Wanken zu bringen. Je außergewöhnlicher Ihr Ansatz ist, desto erfolgreicher können Sie sich gegen die vermeintlich übermächtige Konkurrenz durchsetzen.

 
Handwerk: Der Mittelstand bietet viele Chancen PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Monday, 10 June 2019 01:43
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Schulabgänger orientieren sich bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oft an Großbetrieben. Dabei bietet der Mittelstand viele Chancen, sagt Metallbaumeister Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam. Auch bei kleineren Betrieben würden die Aufgaben anspruchsvoller.

Potsdam. Brandenburg ist ein Land des Mittelstands. Fast alle Betriebe im Land sind kleine und mittlere Unternehmen, die meist vom Inhaber selbst geführt werden. Jugendliche auf Lehrstellensuche landen daher hierzulande auch nur selten bei Großkonzernen. Das muss kein Nachteil sein, betont Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam. Wüst leitet selbst einen Metallbaubetrieb in Pritzwalk (Prignitz) mit derzeit acht Beschäftigten und einem Azubi.

Krisenfest und viele Möglichkeiten

Wüst kann gleich eine ganze Reihe von Punkten nennen, die für eine Ausbildung in einem mittelständischen Unternehmen sprechen. Der wichtigste: Am Ende winkt meist ein weitgehend krisenfester Arbeitsplatz mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. „Kleine und mittlere Unternehmen bilden für den eigenen Bedarf aus“, betont er. Deshalb übernehmen sie ihre Lehrlinge auch in aller Regel – und behalten sie auf Dauer. „Zu 90 Prozent bleiben die Leute für ihr Berufsleben“, berichtet der Metallbaumeister aus der Erfahrung im eigenen Betrieb.

Das bedeutet aber nicht etwa, dass es keine Veränderungen im Job gibt. Je kleiner der Betrieb, desto vielfältiger sind mitunter die Aufgaben. Die Metallbaufirma Wüst produziert handwerklich Tore, Geländer oder Treppen aus Metall und installiert sie vor Ort. Die Monteure haben auf der Baustelle immer direkten Kundenkontakt. Sie müssen in der Lage sein, selbstständig Probleme zu lösen. Und sie haben eine wachsende Zahl von Aufgaben. „Zäune und Tore sind per Fernbedienung steuerbar und oft in ein Smart-Home-System eingebunden“, erklärt der Handwerksmeister ein Beispiel. Die Steuerung erfolgt dann meist über ein sogenanntes KNX-System, das die Datenleitung bei der Gebäudeautomation übernimmt. Entsprechende Kurse gibt es bei der Handwerkskammer Potsdam, im Betrieb werden sie auch in internen Schulungen weitergegeben.

Chance auf Meisterausbildung

Solche Weiterbildungen sind anspruchsvoll, aber sie garantieren, dass die Beschäftigten auf der Höhe der Zeit blieben. Im Handwerk gibt es einen weiteren Anreiz: Jeder Geselle hat die Chance, die Meisterausbildung zu machen. „Die Zeiten waren noch nie so günstig, sich auf die Selbstständigkeit vorzubereiten“, sagt Robert Wüst. Vor allem gebe es sehr viele Firmenchefs, die ins Rentenalter vorrückten und händeringend nach einem Nachfolger suchten. Aber nicht nur im Handwerk, auch in anderen Betrieben des Mittelstands sind die Wege kurz zur Chefetage. Das gelte auch noch in Betrieben mit 100 oder 200 Beschäftigten, bekräftigt Wüst.

In Regionen wie der Prignitz sind Mittelständler ohnehin oft die einzigen Betriebe vor Ort. Wer bleiben will, kommt an den kleinen und mittleren Betrieben nicht vorbei. Häufig bieten sie zudem ein familiäres Umfeld. „Man kennt sich und hilft sich“, sagt Robert Wüst. So lassen sich die Anforderungen von Familie und Beruf oft besser vereinbaren. Und ohne die Einbindung in die örtlichen Netzwerke geht es auch für die Betriebe nicht. Über Schulen oder Sportvereine etwa kennt man sich und gewinnt so auch den Nachwuchs. Erster Schritt ist dann oft ein Praktikum, bevor ein junger Mensch sich für einen Ausbildungsplatz interessiert.

Verbunden mit ihrer Umgebung sind besonders Handwerker auch durch die Produkte ihrer Arbeit. „Mich macht es immer stolz, wenn ich mit den Kindern übers Land fahre und ihnen im Vorbeifahren zeigen kann: Das habe ich gebaut“, erzählt Metallbaumeister Wüst.

 
Unions-Mittelstand zweifelt an GroKo-Fortbestehen PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 05 June 2019 07:20
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der Entwicklung in der SPD mehren sich die skeptischen Stimmen in der Union zur Zukunft der Großen Koalition. "SPD und Union stecken weiter im GroKo-Dilemma. Wir schaffen es nicht, zur gleichen Zeit zu regieren und mit den jeweiligen Kernthemen für die Wähler unterscheidbar zu bleiben", sagte der Vorsitzende der Mittelstands-und Wirtschaftsvereinigung der Union (MIT), Carsten Linnemann, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben).

Entweder es gelinge, in dieser ungeliebten Konstellation noch einige wichtige Akzente zu setzen, die bei den Bürgern erkennbar positiv nachwirken, oder die GroKo taumele schon bald ihrem Ende entgegen, sagte der Unionsfraktionsvize.

 
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