Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Auslandsmesseprogramm 2017: Bundeswirtschaftsministerium plant bislang 221 Messebeteiligungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 29. April 2016 um 19:54 Uhr

(AUMA) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) plant zur Unterstützung deutscher Unternehmen im nächsten Jahr 221 Messebeteiligungen in 45 Ländern. Dies ist Ergebnis der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA-Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am 5. April 2016 in Berlin. Der Bundesetat für das nächste Jahr umfasst zunächst rund 42,5 Mio. Euro.

Süd-Ost- und Zentral-Asien sind auch im nächsten Jahr die wichtigsten Zielregionen im Auslandsmesseprogramm. Das Ministerium plant dort Beteiligungen an 76 Messen, darunter 40 in China und Hongkong. Weitere wichtige Zielregionen sind die europäischen Länder außerhalb der EU (44 Messen, davon 32 in Russland) sowie der Nahe und Mittlere Osten (41) und Nordamerika (24). Lateinamerika ist mit 16 und Afrika mit 15 Messebeteiligungen vertreten. Wie auch im Jahr 2016 ist der Iran im Auslandsmesseprogramm 2017 stärker als in den Jahren zuvor vertreten; das Bundeswirtschaftsministerium bietet hier elf Messebeteiligungen an (2016: 10).

Das Auslandsmesseprogramm ist ein Bundesprogramm zur Förderung des Exports im deutschen Mittelstand. Im Rahmen dieses Programms können sich deutsche Unternehmen zu günstigen Bedingungen an Auslandsmessen beteiligen. In der Regel werden Firmengemeinschaftsbeteiligungen unter der Dachmarke „Made in Germany“ organisiert.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. April 2016 um 19:56 Uhr
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Vor Obama-Besuch in Hannover: USA und Deutschland führend in Industrie 4.0 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 22. April 2016 um 20:29 Uhr

(Bitkom) - Geballte Industrie-4.0-Kompetenz: Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel am kommenden Montag mit US-Präsident Barack Obama die Hannover Messe eröffnet, treffen nicht nur zwei der weltweit einflussreichsten Regierungschefs aufeinander, sondern auch die Vertreter der offenkundig führenden Industrie-4.0-Nationen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor. Dabei wurden 559 Produktionsleiter, Vorstände oder Geschäftsführer von Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern gefragt, welche Nation ihrer Meinung nach beim Wandel der klassischen zur vernetzten Fabrik international den Ton angibt. Auf Platz eins landen mit 28 Prozent die USA, das diesjährige Partnerland der Hannover Messe. Fast ebenso viele, nämlich 25 Prozent, sehen Deutschland vorne. Japan belegt mit 20 Prozent den dritten Platz. Es folgen mit großem Abstand Frankreich (8 Prozent), China (6 Prozent) sowie Korea und die Niederlande (je 3 Prozent).

„Die diesjährige Hannover Messe könnte ein historisches Datum für die Entwicklung der Industrie 4.0 markieren. Hier treffen mit den USA und Deutschland jene beiden Wirtschaftsnationen aufeinander, die den Wandel der klassischen hin zur vernetzten Produktion federführend gestalten“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Deutsche und US-amerikanische Unternehmen können in Sachen Industrie 4.0 viel voneinander lernen, und die Messe bietet hierfür eine hervorragende Plattform“, so Rohleder.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. April 2016 um 20:33 Uhr
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DIHK-Außenwirtschaftschef Treier warnt vor Wettlauf des Protektionismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 08. April 2016 um 21:42 Uhr

(dihk.de) Die Unternehmen hierzulande erwarten für ihr Auslandsgeschäft in diesem Jahr Licht und Schatten. Das zeigt die vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vorgelegte Umfrage „Going International“ unter 2000 auslandsaktiven Betrieben mit Sitz in Deutschland.

Die Exporteure blicken zwar auf stabile Geschäfte in Europa und Nordamerika, andere Märkte bereiten ihnen allerdings Kopfzerbrechen – etwa wegen der aktuell niedrigen Öl- und Rohstoffpreise. Denn wenn auch deutsche Hersteller von verringerten Kosten profitieren, setzt die Entwicklung gleichzeitig rohstofffördernde Staaten mit ehemals starkem Wachstum unter Druck.

„Die Zugpferde der letzten Jahre lahmen – wie etwa die chinesische Wirtschaft“, kommentierte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die aktuelle Erhebung gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. „Aber auch in anderen Schwellenländern wie in der Ukraine, in Russland, in der Türkei oder auch in Brasilien sind die Sorgen deutscher Unternehmen groß.“

Zum hieraus resultierenden Pessimismus mit Blick auf die Weltkonjunktur geselle sich ein weiteres Problem, so Treier: International ausgerichtete deutsche Unternehmen berichteten zunehmend von neuen Handelshemmnissen. So würden Staaten immer kreativer, wenn es darum gehe, den Zugang zu ihren Märkten zu versperren.

„Was früher Handelszölle waren, sind heute zusätzliche, oftmals unnötige lokale Regulierungen und Sicherheitsanforderungen“, erläuterte Treier. Jedes dritte Unternehmen klage darüber, Jahr für Jahr neue Handelshemmnisse überbrücken zu müssen. „Besonders häufig kommt das bei Geschäften mit den Schwellenländern vor.“

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 08. April 2016 um 21:45 Uhr
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Baden-Württemberg: Unternehmerreise für Handwerker in die Türkei PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 15. April 2016 um 21:54 Uhr

(handwerk-international.de) - Die Türkei ist durch eine positive Wirtschaftsentwicklung in den letzten Jahren und durch den steigenden Wohlstand der Bevölkerung zu einem immer wichtigeren Markt für deutsche Unternehmen geworden.

Der Maschinen- und Anlagenbau ist mit einer der Kernsektoren der türkischen Industrie. In den letzten zehn Jahren hat sich der Umsatz fast verdoppelt. Deutschland ist bereits wichtigster Partner für den türkischen Maschinen- und Anlagenbau. Deutsche Unternehmen liefern 19 % aller in die Türkei exportierten Maschinen, Tendenz steigend. Metallverarbeitende Maschinen stehen dabei an der Spitze.

Im Bereich Automotive gehört die Türkei zu einem der wichtigsten Kooperationspartner der deutschen Wirtschaft. Branchenvertreter erwarten einen erheblichen Absatzzuwachs in den nächsten Jahren.

Die Bauwirtschaft und das Elektrohandwerk haben aufgrund intensiver Projekttätigkeiten weiterhin gute Aussichten. Die zahlreichen öffentlichen Vorhaben im Infrastrukturbau bewirken eine lebhafte Nachfrage. Vor allem im Energiesektor ist die Nachfrage sehr groß, auch weil die türkische Regierung im Bereich der regenerativen Energiegewinnung stark subventionieren will, daher gibt es auch im Solarbereich hervorragende Geschäftschancen.

Viele dynamische Unternehmen kommen dabei als potentielle Kunden, Zulieferer und Kooperationspartner in der Türkei in Frage. Um das vorhandene Marktpotential für diese Unternehmen nutzen zu können, ist jedoch die Kenntnis der Rahmenbedingungen und das passende Netzwerk vor Ort der Schlüssel zum Erfolg.

Vor diesem Hintergrund organisiert der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) in Zusammenarbeit mit Handwerk International Baden-Württemberg vom 20.-23.09.2016 eine Unternehmerreise in die Türkei. Die Reise ist branchenübergreifend mit Schwerpunkt auf den Bereichen Maschinenbau, Automotive, Elektro und Bau/Ausbau. Die Gesprächskontakte werden vor Ort von der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer und zusammen mit dem Enterprise Europe Network organisiert.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. April 2016 um 21:57 Uhr
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Leiter der Deutsch-Russischen AHK wechselt nach Berlin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 01. April 2016 um 22:00 Uhr

 

(rbth.de) - Am 31. März gibt es einen Führungswechsel bei der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau. Michael Harms, seit 2007 an der Spitze der Kammer, wechselt als Geschäftsführer zum Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft nach Berlin. Einziger Kandidat für seine Nachfolge ist der bisherige Leiter des Spiegel-Büros in Moskau, Matthias Schepp.

Das Magazin „Russia Beyond The Headlines“ (RBTH) hat den scheidenden Geschäftsführer interviewt:

Warum verlassen Sie die AHK, Herr Harms?

Nach fünf Jahren wird in jedem Beruf vieles zur Routine, da will man auch mal etwas anderes machen. Mein Vertrag lief bis 2017, ich hatte meinem Arbeitgeber bereits mitgeteilt, dass ich danach nicht weiter machen würde, jetzt kam zufällig das Angebot vom Ost-Ausschuss.

Was macht eigentlich ein AHK-Vorsitzender den ganzen Tag?

Meine Kinder fragen mich das auch immer. Rein äußerlich betrachtet, verdiene ich mein Geld damit, E-Mails zu schreiben. Aber im Ernst: Wir kümmern uns um das Netzwerk der deutschen Firmen, organisieren Veranstaltungen, pflegen Kontakte in die Politik und werben um die Verbesserung von Rahmenbedingungen. Schließlich helfen wir den Firmen bei konkreten Themen wie Arbeitsgenehmigungen oder der Personalsuche.

Was war ihr höchster Kontakt in der russischen Politik?

Ministerpräsident Medwedew. Bis zu Putin habe ich es nicht geschafft. Zwar habe ich auch ihm mal die Hand geschüttelt, aber nie persönlich mit ihm zusammengearbeitet.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 01. April 2016 um 22:02 Uhr
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