Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Verband der Deutschen Aussenwirtschaft
Bundeswirtschaftsministerium hilft KMU bei der Erschließung von Auslandsmärkten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 25. März 2016 um 16:45 Uhr

(BMWi) - In der nun erfolgten Ausschreibung wurden 24 weitere Maßnahmen auf Basis der Projektmodule des Markterschließungsprogramms (Informationsveranstaltungen, Markterkundung, Geschäftsanbahnung, Leistungspräsentation, Einkäufer-/Informationsreisen) veröffentlicht.

Die für eine Vielzahl unterschiedlicher Branchen und Fachthemen relevanten Maßnahmen sollen größtenteils 2016 stattfinden. Die Ausschreibung umfasst auch Projekte der Exportinitiativen Umwelttechnologien, zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen sowie Gesundheitswirtschaft.

Das BMWi-Markterschließungsprogramm erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in neue Märkte und soll zu weiteren Erfolgen der Exporttätigkeit dieser Zielgruppe führen. Das Programm ist für Fachthemen mit unterschiedlichen Branchenschwerpunkten ausgerichtet. Ausgenommen sind die Bereiche Erneuerbare Energien, Energieeffizienztechnologien und Ernährungswirtschaft, für die eigene Förderangebote bestehen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. März 2016 um 16:47 Uhr
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Horizon 2020: Deutschland bleibt wichtigster Kooperationspartner Israels PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 11. März 2016 um 18:31 Uhr

Jerusalem (gtai.de) - Nach zwei Jahren Horizon 2020 zieht Israel positive Zwischenbilanz. Die Auszahlungen an israelische Teilnehmer übertrafen die Einzahlungen um 44 Prozent. Eine interessante Entwicklung ist der steigende Anteil der Industrie an den Mittelbewilligungen aus dem Programm. Was sich gegenüber dem 7. Rahmenprogramm dagegen nicht geändert hat: Deutschland bleibt das wichtigste Partnerland israelischer Unternehmen und Einrichtungen.

Die europäischen Programme für Forschung und Entwicklung, an denen Israel seit 1996 als assoziiertes Mitglied teilnimmt, sind für das Land eines der wichtigsten Instrumente internationaler Kooperation in diesem Bereich. Das ist auch bei Horizon 2020 der Fall. Nach Angaben des israelischen Direktorats für Israelisch-Europäische Forschung und Entwicklung (ISERD) hat Israel bis Ende 2015 Teilnahmegebühren von 194 Mio. Euro in die Programmkasse eingezahlt. Das war ein Fünftel der gesamten im Laufe des Programms auf Israel entfallenden Einzahlungen von 1,0 Mrd. Euro. Dieser Betrag entspricht fast einer Verdoppelung gegenüber dem 7. Rahmenprogramm - und zwar bei gleicher Laufzeit von jeweils sieben Jahren. Die Aufstockung ergibt sich aus dem Verteilungsschlüssel der EU-Kommission und beruht nicht auf einer Entscheidung einzelner Regierungen. Indessen ist anzumerken, dass auch Israels Anteil am Gesamtetat von Horizon 2020 mit 1,4 Prozent höher ist, als dies beim 7. Programm mit knapp 1,1 Prozent der Fall war.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. März 2016 um 18:33 Uhr
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Ost-Ausschuss der AHK: „Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 19. Februar 2016 um 20:02 Uhr

(ahk.de) Die Befürchtungen der deutschen Unternehmen vor einer Abwendung Russlands von der EU Richtung China haben deutlich abgenommen. Dies ist eines der Ergebnisse der jährlichen Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK). Die Umfrageergebnisse stellten der neue Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele und der Präsident der AHK Rainer Seele am Freitag im Vorfeld der Deutsch-Russischen Mittelstandskonferenz in Berlin vor.

Nur noch 15 Prozent der 152 befragten deutschen Unternehmen mit Russland-Geschäft meinen, dass China sich zum bevorzugten Wirtschaftspartner Russlands entwickelt. Im Vorjahr waren noch fast 50 Prozent dieser Ansicht. Die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass sowohl die EU als auch China für Russland wichtige Wirtschaftspartner bleiben. Fast ein Fünftel erwartet inzwischen sogar, dass die EU der bevorzugte Partner Russlands bleibt.

„Russland orientiert sich wieder mehr nach Europa. Der Wille zur Erneuerung der Partnerschaft nimmt zu. Wir hoffen, dass kluge Politik diese Signale aufnimmt und noch stärker auf gemeinsame Lösungen hinarbeitet, die wir für wirtschaftliches Wachstum und die Entschärfung einer Vielzahl von Konflikten dringend brauchen“, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Büchele in Berlin.

Ziel: Gemeinsamer Wirtschaftsraum

Büchele und Seele warben nachdrücklich für einen gemeinsamen Wirtschaftsraum der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion, um auch den Ukraine-Konflikt zumindest wirtschaftlich zu entschärfen und den Zerfall Europas in konkurrierende Wirtschaftsblöcke zu verhindern. Drei Viertel der befragten Firmen beurteilen die Vision eines Wirtschaftsraums „von Lissabon bis Wladiwostok“ positiv. „Es liegt auf der Hand, dass die deutsche Wirtschaft, die so stark auf Export orientiert ist, an freien und offenen Märkten und an gleichberechtigter Zusammenarbeit starkes Interesse hat. Russland war, ist und bleibt ein strategischer Wirtschaftspartner für Deutschland. Wir sollten deshalb die Modernisierungspartnerschaft unbedingt wieder zum Leben erwecken und alles tun, um zu einem Freihandelsraum vom Atlantik bis zum Pazifik zu kommen“, so AHK-Präsident Seele.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. Februar 2016 um 20:03 Uhr
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DIHK: Deutsche Exporte in den Iran könnten sich verfünffachen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 05. März 2016 um 17:36 Uhr

(dihk.de) Anlässlich des 1. Deutsch-Iranischen Wirtschaftsforums, das am Donnerstag im Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stattfand, hat DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier erneut auf die guten Perspektiven für die Wiederbelebung der traditionell engen Handelsbeziehungen beider Länder verwiesen.

"Der Iran war in den 1970er Jahren der zweitwichtigste Handelspartner für die deutsche Wirtschaft außerhalb Europas", erinnerte Treier gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Der DIHK-Außenwirtschaftschef freute sich, beim Wirtschaftsforum im DIHK rund 400 Teilnehmer begrüßen zu können. Das große Interesse unterstreiche das enorme Potenzial des Iran für deutsche Unternehmen. "Mit der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen und dem Wahlsieg der Reformer bei den Parlamentswahlen ist der Kurs der wirtschaftlichen Öffnung von Staatschef Rohani gestärkt."

Für die deutsche Wirtschaft bestehe die Chance auf Aufträge in Milliardenhöhe, so Treier. Der Iran besitze die viertgrößten Erdölreserven und sogar die zweitgrößten Gasressourcen weltweit. Allein im Ölgeschäft wolle der Iran Projekte mit einem Auftragsvolumen von rund 170 Milliarden Euro anschieben.

 

"Mit den gewaltigen iranischen Rohstoffvorkommen als Trumpf könnten sich die deutschen Exporte in den Iran innerhalb weniger Jahre auf rund 10 Milliarden Euro verfünffachen – und in Deutschland rund 80 000 neue Arbeitsplätze entstehen", prognostizierte der Außenwirtschaftsexperte.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. März 2016 um 17:43 Uhr
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DIHK: „Infragestellung von Schengen trifft die gesamte Wirtschaft“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 29. Januar 2016 um 22:25 Uhr

In einer Erklärung auf seiner Homepage warnt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) eindringlich davor, das Schengener Abkommen auf Grund der derzeitigen Flüchtlingskrise in Frage zu stellen. Das Schengener Abkommen habe, so betont der Verband, den Internationalisierungsprozess der deutschen Wirtschaft entscheidend befördert und der DIHK unterstreicht, dass die ungehinderte Mobilität in Europa ein hohes Gut und ein wichtiges Element des EU-Binnenmarktes sei.

Gerade im Mittelstand seien die Schengen-Regeln Basis für die Diversifizierung insbesondere auch in die mittel- und osteuropäischen Staaten, heißt es weiter in der Erklärung. „Betriebe sind darauf angewiesen, schnell überallhin liefern zu können und ihre Produkte anzubieten. Umgekehrt ist der Schengen-Raum attraktiv für Geschäftspartner aus Drittstaaten, weil sie lediglich ein Visum benötigen und sich dann frei durch den Wirtschaftsraum bewegen können. Eine Schließung der Grenzen wäre daher eine große Belastung nicht nur für die EU, sondern auch für die deutsche Wirtschaft.“

 

Transporteure, Touristen, Handwerker und Dienstleister würden ebenso von der Öffnung der Grenzen profitieren wie der lokale Einzelhandel. „Zähe Grenzkontrollen bringen den Reise- und Warenverkehr zwar nicht zum Erliegen, führen aber zwangsläufig zu Verzögerungen. Das erhöht die Kosten und macht Reisen und Lieferungen unnötig teuer. Staus und Wartezeiten, zusätzliche Bürokratie, die Umstellung von Just-in-time-Lieferung auf deutlich teurere Lagerhaltung oder Umwege und zusätzlicher Treibstoffverbrauch wären die Folgen“, gibt der DIHK zu bedenken. „Schärfere Kontrollen betreffen nicht nur den Lkw-Transport. Bei der Bahn kommen Fahrpläne aus dem Takt, Schiffe werden aufgehalten, die Flughafenkontrollen dauern noch länger. Die Wirtschaft in allen EU-Staaten und insbesondere in Deutschland hat sich auf den freien Personen- und Warenverkehr eingestellt. Gerade Deutschland ist als Hochlohnland auf arbeitsteiliges Wirtschaften angewiesen, etwa in der Automobilindustrie und im Maschinenbau. Einschränkungen beträfen nicht nur den Handel mit unseren Nachbarn, sondern auch den Transitverkehr – und damit Lieferungen weltweit.“

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Januar 2016 um 22:27 Uhr
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