Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Azubi-Mindestlohn: Kritik aus der Union PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Thursday, 16 May 2019 02:26
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorstoß von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) für eine Mindestvergütung für Auszubildende stößt in der Union auf Kritik. "Die Festlegung von Ausbildungsvergütungen ist nicht Sache des Staates", sagte der CSU-Bundestagsabgeordnete und Vize-Vorsitzende der Unions-Mittelstandsvereinigung Hans Michelbach der "Passauer Neuen Presse" (Bericht in der PNP-Dienstagsausgabe). "Mit der geplanten Regelung wird ein weiteres Mal die Tarifautonomie untergraben. Das ist kein gutes Signal und wird die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen nicht fördern", warnte Michelbach. Das Bundeskabinett will morgen auf Vorschlag Karliczeks erstmals einen Mindestlohn für Auszubildende im ersten Lehrjahr von 515 Euro pro Monat auf den Weg bringen. Er soll ab dem kommenden Jahr gelten und bis 2023 auf 620 Euro steigen.

Zustimmung für das Vorhaben kam dagegen aus der SPD. "Auszubildende arbeiten produktiv mit und haben deshalb eine faire Vergütung verdient", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek der PNP und fügte hinzu: "Es ist gut, dass der Vorschlag von Bildungsministerin Karliczek vom Tisch ist, die Mindestausbildung an das Schüler-BAföG zu koppeln. Stattdessen richtet sich die Mindestausbildungsvergütung an die durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütungen."

 
Bericht: Mittelstand wird immer stärker PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Thursday, 16 May 2019 02:23
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Mittelstand hat den Aufschwung der vergangenen zehn Jahre in Deutschland maßgeblich getragen. Dies zeigt der noch unveröffentlichte "Jahresmittelstandsbericht 2019", über den die "Welt" (Montagsausgabe) berichtet. Danach stieg die Zahl der im Mittelstand Beschäftigten seit 2009 von 35,9 Millionen auf 39,7 Millionen (2018).

Im gleichen Zeitraum legte der Umsatz der rund 3,5 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) um rund ein Viertel auf 5.549 Milliarden zu. Die Anzahl der Betriebe und Selbstständigen kletterte im vergangenen Jahr erstmals über die Marke von sechs Millionen. Während der Mittelstand kräftig expandierte, ist die Bedeutung der Großunternehmen in Deutschland tendenziell rückläufig.

Wie die "Welt" unter Hinweis auf den Wettbewerbsbericht der Monopolkommission berichtet, ist der Anteil der 100 größten deutschen Unternehmen an der gesamten Wertschöpfung in Deutschland seit dem Jahr 2000 von einem Fünftel auf nur noch 14,9 Prozent geschrumpft. In ihrem Jahresmittelstandsbericht stellt die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand auch einen Forderungskatalog auf, der ein Gegenentwurf zur Industriestrategie von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist. Der AG gehören zehn Verbände an, darunter der Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA).

Dass die Konjunktur deutlich an Schwung verloren habe, spürten auch die kleinen und mittleren Unternehmen, heißt es in dem Bericht. "Die Bundesregierung sollte deshalb vor allem daran arbeiten, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern und so die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der wirtschaftliche Aufschwung fortgesetzt werden kann." Eine zentrale Forderung des Mittelstands ist der Abbau der Bürokratielasten.

Vor allem KMU fühlten sich zunehmend überfordert, denn in nahezu allen Branchen seien in den letzten Jahren zusätzliche Dokumentations- und Informationspflichten entstanden, heißt es in dem Jahresbericht. Überdies zahle der deutsche Mittelstand in Europa die höchsten Strompreise. Durch den Anstieg der Netzentgelte und den Ausstieg aus der Kohleverstromung drohe dieser Standortnachteil künftig noch größer zu werden. Der Mittelstand schlägt vor, dass der Teil der Kosten, der aus den staatlichen Strompreisbestandteilen stammt, künftig aus dem Bundeshaushalt bezahlt werden soll. Klimaschutz dürfe nicht zu einer weiteren Steigerung der Strompreise führen.

 
Tengelmann öffnet Risikokapital-Sparte für externe Investoren PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Tuesday, 07 May 2019 02:07
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Mülheim an der Ruhr (dts Nachrichtenagentur) - Das Mülheimer Familienunternehmen Tengelmann öffnet seine Risikokapital-Sparte TEV erstmals für externe Investoren. "Der dritte Fund wird strukturell erstmals so konzipiert, dass auch externe Investoren aufgenommen werden können", sagte eine Tengelmann-Sprecherin der "Rheinischen Post". In einem dynamischen Marktumfeld mit größer werdenden Finanzierungsrunden erscheine die Erweiterung des Partnernetzwerks hilfreich, um dieses Ziel zu realisieren.

Die ersten beiden Funds hatte der Familienkonzern noch selbst gestemmt und damit unter anderem in Start-ups wie Zalando, Delivery Hero oder Uber investiert. Beim dritten Fund TEV III sollen nun auch andere Family Offices oder institutionelle Investoren ihr Geld anlegen können.

 
Junge Unternehmer: Altmaiers Kurs ist "absolut der falsche Weg" PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Tuesday, 07 May 2019 02:10
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Für die Bundesvorsitzende des Verbandes "Die Jungen Unternehmer", Sarna Röser, ist die Industriestrategie von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) "absolut der falsche Weg". Es sei ein falscher Ansatz, zu sagen, man gehe hier planwirtschaftlich ran und schaffe "künstlich nationale Champions" und subventioniere Großunternehmen, sagte Röser am Montag dem Nachrichtensender n-tv. "Wir als junge Unternehmer sind die Nachfolger der Familienunternehmen und wir müssen schauen, dass wir in Deutschland wettbewerbsfähig bleiben", so die Unternehmerin weiter.

"Wir haben unglaublich viele kleine und mittelständische Unternehmen hier in Deutschland, die Hidden Champions." Da brauche man einfach eine bessere Unterstützung und eine bessere Infrastruktur, dass das auch in Zukunft möglich sei, sagte Röser. Im Februar hatte Altmaier seine "Nationale Industriestrategie 2030" vorgestellt.

Diese sieht Eingriffsmöglichkeiten für den Staat zugunsten von "nationalen wie europäischen Champions" vor.

 
Einzelhandel in der EU legt zu PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Tuesday, 07 May 2019 02:04
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Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) - Das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels in der EU ist im März 2019 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat nach einer Schätzung am Montag mit. Im Euroraum blieb das Absatzvolumen unverändert.

Im Februar 2019 war das Einzelhandelsvolumen sowohl in der EU als auch im Euroraum um 0,5 Prozent gestiegen. Gegenüber März 2018 stieg der kalenderbereinigte Einzelhandelsindex im März 2019 in der EU um 2,9 Prozent und im Euroraum um 1,9 Prozent. In der EU legte das Absatzvolumen im dritten Monat des Jahres gegenüber dem Vormonat bei Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren um 0,5 Prozent und im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 0,2 Prozent zu, während das Absatzvolumen von Motorenkraftstoffen unverändert blieb.

 
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