Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Verband der Deutschen Aussenwirtschaft
Unvoreingenommene Russland-Infos bei DIHK und AHK PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 22. Januar 2016 um 22:03 Uhr

(dihk.de) - Eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich objektiv und professionell über Russland zu informieren, mit russischen Partnern direkt ins Gespräch zu kommen und mit Unternehmern Erfahrungen auszutauschen, bietet die Wirtschaftskonferenz "Markt. Modernisierung. Mittelstand." am 19. Februar in Berlin.

Bereits zum vierten Mal lädt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gemeinsam mit der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Russland hochrangige Unternehmensvertreter und politische Entscheidungsträger aus beiden Ländern dazu ein, die Perspektiven der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen, aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze zu erörtern.

 

Das Programm beginnt um 10 Uhr im Haus der Deutschen Wirtschaft, unter anderem mit Grußworten von Alexej Uljukajew, Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation, sowie Matthias Machnig, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Januar 2016 um 22:07 Uhr
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Krisen, Terror, Nationalismus: BGA blickt sorgenvoll auf das Jahr 2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 15. Januar 2016 um 18:47 Uhr

Berlin (ots) - "Der Großhandel wie Deutschland insgesamt steht vor einem äußerst heraus-fordernden Jahr 2016. Nicht nur national sind der Flüchtlingszustrom und die Terrorgefahr gewaltige Aufgaben. Die größte Gefahr sehe ich aber im Unwillen und Unvermögen Europas, die Ursachen der Euroschuldenkrise endlich konsequent anzugehen. Das Öffnen der Geldschleusen durch Herrn Draghi und die EZB hat die Zerreißprobe für Europa bislang zwar vertagt. Jedoch sind die nach wie vor mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die anhaltenden unsoliden Staatsfinanzen auch großer Euroländer das Einfallstor für Populisten und Nationalisten und befördern die innere Erosion Europas. Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin anlässlich der Vorstellung der aktuellen Unternehmensbefragung des Verbandes.

Großhandelsklima: Unternehmen stellen sich auf gedämpfte Konjunktur ein

Der Großhandelsindikator liegt nun bei knapp über 120 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage hat dabei um 4,4 Punkte nachgegeben und liegt nun bei knapp unter 120 Punkten. Die Geschäftserwartung, die sogar etwas stärker nachgegeben und mehr als 6 Punkte verloren hat, liegt nun bei über 120 Punkten.

 

Obwohl es den Unternehmen gelang, 2015 mehr Waren zu verkaufen, konnte der Vorjahresumsatz trotzdem nicht ganz gehalten werden. Auch für 2016 erwartet der BGA keine Trendwende, weder nach oben noch nach unten, und rechnet mit einer robusten und zugleich kraftlosen Entwicklung im Großhandel. Konkret schlägt sich dies aufgrund der rückläufigen Preisentwicklung im Großhandel 2015 in einem Rückgang der nominalen Umsätze von 1 Prozent auf nominal 1.120 Milliarden Euro nieder, trotz eines kleinen realen Plus von 0,3 Prozent. Für das neue Jahr 2016 geht der BGA davon aus, dass der Großhandel seine Umsätze halten kann und wiederum Güter und Dienstleistungen in einem Wert von 1.120 Milliarden Euro nominal verkaufen kann. Nachdem im vergangenen Jahr die Zahl der Beschäftigten um 11.000 Personen angestiegen ist, rechnet der BGA für 2016 mit mehr als einer Halbierung und allenfalls mit 5.000 neuen Jobs. Mit einem neuen Beschäftigungsrekord von dann 1,932 Millionen Menschen gehört der Groß- und Außenhandel weiterhin zu den größten Arbeitgebern.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. Januar 2016 um 18:50 Uhr
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Umfrage der AHK: Deutsche Wirtschaft vor Ort leidet unter Russland-Sanktionen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 19. Dezember 2015 um 22:07 Uhr

(dihk.de) - Die EU-Sanktionen gegen Russland sind für die vor Ort aktiven deutschen Unternehmen schmerzlich. Bereits jetzt spüren zwei von drei Betrieben die negativen Folgen der Strafmaßnahmen, wie eine aktuelle Umfrage der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Russland zeigt.

"Die deutsche Wirtschaft leidet in Russland, und sie leidet sehr deutlich", sagte AHK-Präsident Rainer Seele, der die Erhebung unter den 850 AHK-Mitgliedern heute gemeinsam mit Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), in Berlin vorstellte. "Der Markt kommt erst 2017 wieder richtig in Schwung."

Nach Einschätzung des DIHK dürften sich die deutschen Exporte nach Russland in diesem Jahr auf rund 20 Milliarden Euro belaufen. "Das ist fast schon eine Halbierung verglichen mit 2013", betonte Volker Treier in Berlin. Für 2016 sei ein weiterer Rückgang der Warenexporte um rund fünf Prozent zu erwarten.

 

Knapp jedes zweite Unternehmen vor Ort sei von Beschränkungen am Finanzmarkt betroffen, berichtete Treier, jedes vierte bekomme firmenbezogene Sanktionen zu spüren, ebenfalls jedes vierte Einschränkungen bei Dual-use-Gütern. Seit dem Start der Sanktionen im März 2014 hat gut die Hälfte der Befragten Umsatzeinbußen erlitten; bei 13 Prozent der Unternehmen lag der Rückgang über 50 Prozent.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. Dezember 2015 um 22:08 Uhr
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GTAI macht US-Investoren Ostdeutschland als Investitionsstandort schmackhaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 02. Januar 2016 um 11:23 Uhr

Berlin, Orlando, Tampa (gtai.de) - Auf den ersten Blick scheinen die Unternehmen Ebay und Harry’s nicht mehr als eine US-amerikanische Herkunft außerhalb ihres Heimatlandes gemeinsam zu haben. Doch der E-Commerce Gigant und das Start-up für Rasierklingen haben eine weitere Gemeinsamkeit: Beide Unternehmen haben innerhalb der letzten 24 Monate größere Summen für Übernahmen oder Investitionen in den neuen Bundesländern getätigt. So errichtete Ebay ein komplett neues Logistikzentrum in Halle, um die Präsenz des Konzerns in der Region zu stärken. Für große Schlagzeilen sorgte auch das US-Startup Harry’s, das rund 100 Millionen Euro in die Übernahme eines Rasierklingenherstellers in Thüringen investierte.

Ostdeutschland hat sich 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung zu einem attraktiven Standort für ausländische Investoren entwickelt. US-Unternehmen schätzen die strategisch günstige Lage in der Mitte Europas. Insbesondere die High-Tech-Branche boomt: „Die High-Tech-Industrie in Ostdeutschland steht für eine herausragende Erfolgsgeschichte, an der noch mehr US-amerikanische Unternehmen teilhaben können“, sagt Max Milbredt, Investor Consultant bei Germany Trade & Invest. „Die zahlreichen Bildungs- und Forschungseinrichtungen in den neuen Bundesländern pflegen enge Kontakte zur ansässigen Wirtschaft und bieten eine ideale Grundlage für die Entstehung von innovativen Geschäftsideen.“

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 02. Januar 2016 um 11:24 Uhr
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DIHK unterstützt freiwillige Selbstzertifizierung im Rohstoffhandel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Samstag, den 12. Dezember 2015 um 19:04 Uhr

(dihk.de) - In Krisengebieten, sei es in Afrika oder aktuell im Nahen Osten, werden immer wieder Erlöse aus dem Rohstoffhandel genutzt, um bewaffnete Gruppen und Bürgerkriege zu finanzieren. Um diesen Mechanismus zu durchbrechen, haben Politik und Zivilgesellschaft eine Reihe von Programmen vor Ort eingeführt, beispielsweise zur Korruptionsbekämpfung und Zertifizierung von Rohstoffminen in Afrika. Auch Industrie-Initiativen wie das „Conflict Free Smelter Program“ wurden ins Leben gerufen.

Zivilgesellschaft und Politik fordern, dass die Wirtschaft in diesem Bereich noch mehr Verantwortung übernimmt. Diese Forderung will die Europäische Union mit einem Gesetz untermauern. Die EU-Kommission hat 2014 den Entwurf einer Verordnung vorgelegt, die eine freiwillige Selbstzertifizierung für Importeure der sogenannten Konfliktmineralien Zinn, Tantal, Wolfram und Gold vorsieht. Diese Verordnung wird nun zwischen den EU-Institutionen Kommission, Parlament und Rat diskutiert. Dem Europäischen Parlament geht sie nicht weit genug: Die Parlamentarier fordern verbindliche Regeln zur Offenlegung der Lieferketten vom Importeur bis zum Endproduzenten.

Die Bundesregierung hat sich nach der EU-Parlamentsentscheidung von einem freiwilligen Ansatz, wie er ursprünglich in der Koalitionsvereinbarung von Union und SPD vorgesehen war, abgewandt und spricht sich nun ebenfalls für eine verbindliche Regelung aus. Der DIHK sieht einen verpflichtenden Ansatz entlang der gesamten Lieferkette sehr kritisch und unterstützt den Vorschlag der EU-Kommission.

 

Die USA haben 2010 mit dem Dodd-Frank-Act US-börsennotierte Unternehmen zur Offenlegung verpflichtet, ob ihre Produkte die vier Konfliktmineralien enthalten und ob diese aus der Demokratischen Republik Kongo oder den Nachbarländern stammen. Um diese Berichtspflicht zu erfüllen, sind die betroffenen Unternehmen gezwungen, die Frage durch ihre Lieferkette hindurch an ihre Zulieferer weltweit „durchzureichen“. Eine Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe zeigt, dass die Beantwortung vor allem kleine und mittlere Betriebe in der gesamten Lieferkette vor sehr große Herausforderungen stellt.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 12. Dezember 2015 um 19:06 Uhr
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