Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Verband der Deutschen Aussenwirtschaft
Großbritannien: Deutschland und deutsche Produkte beliebt wie nie zuvor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 27. November 2015 um 10:14 Uhr

 

London (gtai) - Die Reputation von aus Deutschland stammenden Waren und Dienstleistungen ist im Vereinigten Königreich unverändert gut. Bereits seit mindestens 110 Jahren verbinden viele Briten vor allem Qualität und Zuverlässigkeit mit deutschen Erzeugnissen. Laut einer Umfrage der AHK London hat die Fokussierung der deutschen Firmen auf den Faktor Qualität in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Bei erneuerbaren Energien setzt die britische Regierung künftig allerdings verstärkt auf "made in the UK".

Es war das Vereinigte Königreich, das vor knapp 130 Jahren das Erfolgslabel "Made in Germany" erfunden hat. Auf massiven Druck der britischen Industrie führte die britische Regierung am 23.8.1887 den Merchandise Marks Act (Handelsmarkengesetz) ein. Er sah vor, dass auf allen Erzeugnissen, die damals auf der Insel verkauft wurden, die Herkunft eines Artikels angegeben sein muss: also etwa "Made in Germany" oder "made in France".

Die ursprünglich beabsichtigte Wirkung, in Deutschland hergestellte Produkte so als minderwertige "Billigware" zu brandmarken, wurde allerdings völlig verfehlt. Binnen weniger Jahre wandelte sich das "Made in Germany"-Image grundlegend und bereits Mitte der 1890er Jahre stand das Label für überdurchschnittliche Zuverlässigkeit und Qualität - sehr zum Verdruss der britischen Hersteller. Zwar bekam die Reputation Deutschlands im Vereinigten Königreich durch die beiden Weltkriege erhebliche Schrammen. Doch gerade in den vergangenen Jahren verbesserte sich der Ruf Deutschlands auf der Insel deutlich - sicherlich kein Nachteil für den Absatz von Waren und Dienstleistungen "Made in Germany".

 

Aufsehen erregte eine Umfrage der britischen Rundfunkanstalt BBC in 22 Ländern, die im Mai 2013 vorgestellt wurde. Demnach ist Deutschland das beliebteste Land der Welt. Rund 59% der Befragten gaben an, der Einfluss Deutschlands auf das Weltgeschehen sei "überwiegend positiv". Lediglich 15% sahen einen "überwiegend negativen" Einfluss des Landes. Überraschend hierbei: Das Vereinigte Königreich gehört zu den Ländern, in denen Deutschland am Positivsten gesehen wird (Zustimmungsrate: 78%). Lediglich in Ghana (84%) und Frankreich (81%) hat Deutschland (laut BBC) ein noch positiveres Image.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. November 2015 um 10:15 Uhr
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Anhaltend starke Verflechtung zwischen deutschen und österreichischen Unternehmen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 06. November 2015 um 14:25 Uhr

(AHK Österreich/gtai.de) Die Auslandsverflechtung österreichischer Unternehmen ist weiter gewachsen. Im September 2015 veröffentlichten Daten zufolge brachte das Jahr 2013 erneut einen leichten Anstieg. Während sich die Anzahl der österreichischen Unternehmen, die einem ausländischen Konzern angehören, um 0,5 Prozent auf 10 160 erhöht hat, nahmen Auslandstöchter österreichischer Unternehmen sogar um 1,6 Prozent auf über 6000 zu. Deutschland fällt in beiden Fällen eine Schlüsselrolle zu.

Für den inländischen Arbeitsmarkt bedeutete die Zunahme des ausländischen Engagements in Österreich fast 13 000 zusätzliche Jobs (+2,3 Prozent) in auslandskontrollierten Unternehmen. Ihr Anteil an der gesamtösterreichischen Beschäftigung (in marktwirtschaftlich orientierten Unternehmen) erreichte damit knapp 20 Prozent.

 

Die sowohl bei den aus dem Ausland geführten Unternehmen im Inland als auch bei den Auslandstöchtern erhobenen Umsatzdaten waren neben der allgemeinen Entwicklung von einigen Sondereffekten geprägt. So gab es im Berichtsjahr 2013 laut Statistik Austria größere Übernahmen durch ausländische Konzerne in Österreich (Möbelhandel, Sportartikelhandel) und im Ausland (zum Beispiel Maschinenhandel). Andererseits machte sich im In- wie im Ausland die Entwicklung der Rohstoffpreise, insbesondere der Erdöl- und Erdgasprodukte, in den Ergebnissen der in diesem Bereich engagierten Handelsunternehmen deutlich bemerkbar. Insgesamt verzeichneten die auslandskontrollierten Unternehmen in Österreich 2013 einen Umsatzrückgang von 0,3 Prozent oder 775 Mio. Euro, die Auslandstöchter österreichischer Firmen ein Minus von 1,7 Prozent oder 6,7 Mrd. Euro.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. November 2015 um 14:27 Uhr
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Der VDAW - Garant für die Wirtschaft der Zukunft

Nachhaltige und moderne Wirtschaftsstrukturen zu fördern und zu etablieren, gehört zu den Hauptzielen des VDAW. Das zentrale Engagement des VDAW gilt den Interessen der gesamten deutschen Aussenwirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene. Dabei kann er auf eine starke Hausmacht bauen, denn seine Mitglieder setzen sich aus Mittelständlern, Globalplayern und auch Newcomern auf dem internationalen Parkett zusammen. Sie sind also nicht - wie normalerweise üblich - in separaten Verbänden organisiert. Daraus resultieren der direkte Dialog und schnelle Entscheidungen, die der deutschen Aussenwirtschaft damit entscheidende Vorteile bringen.

In allen Bereichen der Aussenwirtschaft wie Export- und Verkehrspolitik, technische Gesetzgebung, Qualitätssicherung und Steuern wird der Verband im Interesse seiner Mitglieder tätig. Dabei hat das Thema Umwelt und Klimaschutz besonderes Gewicht. Darüber hinaus agiert der VDAW als Veranstalter von bilateralen Gesprächen mit den jeweiligen Partnerländern. Dabei wird auf eine offene aber auch private Atmosphäre wert gelegt, so dass sehr oft bereits aus diesen ersten Begegnungen klare weitere Schritte hervorgehen.

Der VDAW versteht sich als Dienstleister für die deutsche Aussenwirtschaft, wobei mit Deutsch nicht die Ländergrenzen Deutschlands gemeint sind, sondern vielmehr die gesamte deutschsprachige DACH-Region, die von der Arbeit des VDAW als Ganzes profitiert.

 
DIHK-Präsident Schweitzer warnt vor Dämonisierung des TTIP PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: c.rogler   
Freitag, den 30. Oktober 2015 um 15:35 Uhr

Angesichts der anhaltenden Widerstände und weit verbreiteter Desinformation hinsichtlich des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA hat der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Dr. Eric Schweitzer, in einem Gastbeitrag in der „Rhein-Neckar-Zeitung“ vor einer pauschalen Verteufelung des Abkommens gewarnt.

Schweitzer machte darauf aufmerksam, dass die Stärke der deutschen Wirtschaft in hohem Maße auf ihrer Internationalität beruhe. Besserer Zugang zu Märkten und zeitgemäße Regeln für den Handel seien daher wichtige Weichenstellungen für unsere Zukunft.

„Die USA sind seit diesem Jahr Deutschlands größter Exportmarkt“, erklärte der DIHK-Präsident, „dennoch verkomplizieren viele Normen, Prüfungsverfahren, Zollvorschriften den Handel, die lediglich zusätzlichen Papierkram oder kostspielige Doppelzertifizierungen trotz gleicher Sicherheits- und Qualitätsstandards bedeuten.“

Diese Vorschriften sollen nun im Rahmen von TTIP abgeschafft werden. Es bringe niemandem etwas, wenn Warensendungen eine bestimmte Zeit beim Zoll gelagert werden müssten und somit Ersatzteile oft nicht pünktlich zum Kunden kämen, erklärte Schweitzer.

 

Darüber hinaus erklärte er: „Nahezu deckungsgleiche Qualitätsprüfungen müssen oft zwei Mal durchgeführt und bezahlt werden – einmal in Deutschland und einmal in den USA, weil die jeweiligen Institute die Siegel des anderen nicht anerkennen. Für Maschinen ist in jedem US-Staat eine andere Farbe für Strom-, Luft- und Wasserkabel vorgeschrieben, sodass Exporteure sie aufwendig anpassen müssen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. Oktober 2015 um 15:38 Uhr
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