Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Mittelstand fürchtet wachsende Europaskepsis PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Tuesday, 23 April 2019 10:12
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), sorgt sich um eine wachsende Europaskepsis. Dies mache ihm "große Sorge", sagte Ohoven T-Online.de. "Es reicht nicht aus, den Menschen nur die wirtschaftlichen Vorteile der EU in Euro und Cent vorzurechnen, wir müssen vielmehr ihre Herzen erreichen".

Europa ermögliche dem Mittelstand und jedem Bürger ein nie zuvor gekanntes Maß an Freiheiten. Allerdings mache es Brüssel seinen Kritikern leicht, wenn immer wieder gegen das Prinzip der Subsidiarität verstoßen werde, so der BVMW-Präsident. Es müsse endlich "Schluss sein mit den teils offenen, teils verdeckten Versuchen einer Vergemeinschaftung der Schulden oder der Einführung einer europäischen Arbeitslosenversicherung", fordert Ohoven.

Dies führe nicht zu einer wirtschaftlichen Stärkung hoch verschuldeter Mitgliedsländer, sondern direkt in eine Transferunion. Auch sollten Banken nicht auf Kosten der Steuerzahler gerettet werden. "Stattdessen sollten die Aktionäre und Bankengläubiger in die Pflicht genommen werden."

 
Expertin: "Mittelstand wird deutlich unterschätzt" PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Tuesday, 23 April 2019 10:09
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Eine nationale Industriestrategie sollte viel deutlicher die Interessen der kleineren und mittelgroßen Unternehmen berücksichtigen als bisher geplant, sagt die Ökonomin Friederike Welter im DW-Gespräch.

Deutsche Welle: Wenn von der deutschen Wirtschaft die Rede ist, fallen schnell die Namen großer Konzerne wie Siemens, Bayer, Thyssen-Krupp oder VW. Für die vielen mittelständischen Unternehmen bleibt dann kaum noch Zeit. Wie sehr ärgert Sie das?

Friederike Welter: Das ärgert mich schon ziemlich. Vielleicht auch deswegen, weil der Mittelstand und die Mittelstandsforschung seit fast 30 Jahren meine Passion sind und nicht nur mein Beruf. Ein Teil der mittelständischen Unternehmen ist allerdings auch unbekannt. Wir kennen einige aus dem täglichen Leben, wenn wir beispielsweise zum Bäcker gehen oder zum Friseur um die Ecke. Aber was den industriellen Mittelstand angeht, sind die meisten Namen unbekannt.

Jetzt kommt der Bundeswirtschaftsminister und sagt: "Je größer ein Unternehmen ist, desto mehr staatliche Zuwendung verdient es." Diese Meinung vertritt - verkürzt gesagt - Peter Altmaier in seiner nationalen Industriestrategie. Darüber ist eine heftige Diskussion entbrannt. Welcher Meinung sind Sie?

Ich bin der Meinung, dass die nationale Industriestrategie die Rolle und die Bedeutung des Mittelstandes deutlich unterschätzt. Das hat mich schon überrascht, als ich den Entwurf gelesen und auch die Reaktionen gesehen habe. Mittlerweile gibt es mehr und mehr Stimmen, die sagen, vergesst aber bitte nicht den Mittelstand. Zu Recht, denn mit der bisherigen Fassung der Nationalen Industriestrategie wird ein Bild vermittelt: groß gleich super. Und das sehe ich ein bisschen anders.

Europäische Champions wie Airbus sollen laut Minister Altmaier Vorbilder sein bei der Förderung von Unternehmen. Den Hidden Champions, das sind die vielen mittelständischen Weltmarktführer aus Deutschland, traut der er anscheinend nicht allzu viel zu. Haben Sie dafür eine Erklärung oder zumindest eine Vermutung?

Ich habe zwei Vermutungen. Schon der Name sagt es ja: Hidden Champions, das sind die 'versteckten Champions', also diejenigen, die in unserem Bewusstsein und auch in den Medien kaum auftauchen. Warum sieht man sie nicht? Viele von diesen Hidden Champions sind im sogenannten B2B-Geschäft unterwegs, also im Business to Business Bereich. Das heißt, sie sind zwar Weltmarkt- und auch Technologieführer, aber in Branchen, die uns im täglichen Leben nicht berühren.

Wir kennen Google, wir kennen Apple, wir kennen Amazon, weil die meisten von uns Bücher online kaufen, weil man ein iPhone hat, weil man im Netz mit Google sucht. Das sind direkte Anwendungen im täglichen Leben. Bei den Hidden Champions ist das in der Regel nicht so.

Meine zweite Vermutung: Für die Großunternehmen ist die Lobby wesentlich größer und lauter als für die kleineren.

Dabei sind Sie aber auch der Ansicht, dass Größe im Unternehmensbereich wichtig ist, nur in einem anderen Sinne. Bitte erläutern Sie, wie Sie das meinen.

Für mich ist Größe nicht gleichbedeutend mit der Anzahl der Beschäftigten oder mit Milliardenumsätzen. Für mich bedeutet Größe, welchen Markt ein Unternehmen bedient und ob es dabei tatsächlich eine Markt- oder eine Technologieführerschaft hat. Das können durchaus auch kleine Unternehmen sein.

Als ich im Entwurf der Industriestrategie gelesen habe, dass wir jetzt große europäische Champions oder auch deutsche Champions kreieren sollten, hatte ich dieses Bild vor Augen: Die gibt es aber doch schon! Es gibt sie halt im Kleinen und im Verborgenen.

Ich fühlte mich so ein Stück weit zurückversetzt in die 1970er Jahre. Damals glaubte man, die Kleinen sind deswegen klein, weil sie noch nicht groß werden konnten. Heute wissen wir, die Kleinen sind klein, dennoch haben sie ihre eigenen Stärken.

Ich zitiere die amerikanische Zeitschrift Businessweek, die der deutschen Wirtschaft in ihrer aktuellen europäischen Ausgabe eine ausführliche Titelgeschichte widmet. Das Gesamturteil ist vernichtend. Der deutschen Wirtschaft insgesamt wird kein gutes Zeugnis ausgestellt. Als Lichtblick bezeichnet wird lediglich der "Mighty Mittelstand", also der "Mächtige Mittelstand" in Deutschland. Können Sie dieses Urteil nachvollziehen?

Das kann ich gut nachvollziehen, wobei man nicht vergessen darf, dass unsere Wirtschaft zu einem ganz großen Teil aus dem Mittelstand besteht. Aber wenn wir beispielsweise an den Dieselbetrug oder andere Skandale denken: Überlegen Sie mal, welche Unternehmen dahinter stecken. Es sind die Großunternehmen. Groß bedeutet unter Umständen auch, dass die Governance im Unternehmen nicht mehr funktioniert, dass die linke Hand nicht mehr weiß, was die rechte tut.

Das gibt es im Mittelstand zwar auch, aber nie so ausgeprägt wie in einem Großunternehmen. Kleine Unternehmen haben flachere Hierarchien und sind deshalb transparenter.

Dabei darf man nicht vergessen, dass der Mittelstand viel mehr Menschen beschäftigt. Können Sie Zahlen nennen?

Wir haben so ungefähr 44 Millionen Beschäftigte in Deutschland. 31 Millionen davon arbeiten in mittelständischen Unternehmen. Unter mittelständischen Unternehmen verstehen wir in erster Linie Betriebe mit bis zu 500 Beschäftigten.

Aber wir haben noch ein anderes Kriterium: Ein mittelständisches Unternehmen zeichnet sich auch dadurch aus, dass es Eigentümer geführt ist. Das kann eine Familie sein, es können aber auch Partner sein. Es gibt viele größere Familienunternehmen, die über die genannten Beschäftigtenzahlen hinausgehen, die sich aber noch als Mittelstand fühlen. Denn sie haben das Gefühl, das Mittelstand etwas Besonderes ist.

Insgesamt generiert der Mittelstand ungefähr 35 Prozent des gesamten Umsatzes in Deutschland und 53 Prozent der Netto-Wertschöpfung aller Unternehmen. Im Mittelstand arbeiten knapp 60 Prozent aller mit Sozialversicherungsnummer gemeldeten Mitarbeiter und sogar 82 Prozent aller Auszubildenden. Ich würde mal sagen, das sind tolle Zahlen.

Wie sollte Ihrer Meinung nach eine gemeinsame europäische Industriestrategie aussehen und wie müsste eine deutsche Industriestrategie ausgestaltet sein, die einer europäischen vorausgeht.

Vielleicht fangen wir mit dem zweiten Teil der Frage an. Es gibt zunehmend mehr Dienstleistungen, der Industrie-Anteil nimmt langsam, aber stetig ab. Landwirtschaft spielt sowieso eine vernachlässigbare Rolle. Das heißt, wir ändern uns zu einer mehr dienstleistungsbetriebenen Wirtschaft. Und auch innerhalb der Industrie verändern sich die Dinge.

Die Industrie ist heutzutage viel mehr wissensgetrieben. Da zählt nicht mehr derjenige, der im Blaumann am Förderband steht oder Dinge zusammenschraubt, sondern jemand, der am Förderband steht und auf einen Knopf drückt, aber genau weiß, was er da macht oder programmiert. Der Wissensanteil wird in der Industrie immer größer. Wir reden hier von künstlicher Intelligenz und zunehmender Digitalisierung. Das muss in der Diskussion berücksichtigt werden.

Der deutsche Mittelstand ist ja oft auch Technologieführer. Es gibt eine ganze Reihe von Start-ups mit spannenden Geschäftsmodellen und Ideen. Die müssten in einer deutschen Industriestrategie einen deutlich größeren Rahmen finden als bislang im Entwurf des Bundeswirtschaftsministers.

Das Ganze müsste dann auf eine europäische Ebene übertragen werden. Dann wird es sicherlich schwierig?

Allerdings, zumal ja die europäischen Partnerländer in Punkto Mittelstand nicht so gut aufgestellt sind. Jedes Land hat dafür eigene Stärken. Unsere Stärken sind der Mittelstand und das Nebeneinander von Groß und Klein.

Italien beispielsweise hat einige industrielle Cluster, ist aber ganz anders aufgestellt als Deutschland.

Die südeuropäischen Länder sind sehr viel mehr auf Tourismus ausgerichtet. Frankreich hat eine sehr zentralistisch orientierte Industrie. Schweden hat eine spannende Start-up-Szene. Diese Aufzählung könnte man fast endlos fortsetzen und spezifizieren.

Im Prinzip muss jedes Land erstmal sagen, wo es sich eigentlich in Zukunft sieht. Da kann Deutschland nicht kommen und sagen, wir haben jetzt unsere Industriestrategie und stülpen die Europa über.

Das Gespräch führt Klaus Ulrich.

Friederike Welter führt seit 2013 das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn als hauptamtliche Präsidentin. Daneben lehrt sie Allgemeine BWL an der Universität Siegen, insbesondere das Management kleiner und mittlerer Unternehmen und Entrepreneurship. Für ihr wissenschaftliches Werk wurde die Professorin im August 2017 mit dem Greif Research Impact Award ausgezeichnet. Mit dem renommierten Preis werden jährlich wissenschaftliche Beiträge gewürdigt, die in hochrangigen Management- und Entrepreneurship-Zeitschriften erschienen sind und innerhalb von sechs Jahren am häufigsten zitiert wurden. Die Auszeichnung wird jährlich von der University of Southern California, Greif Center for Entrepreneurial Studies, vergeben. Welter ist sowohl Mitglied im Mittelstandsbeirat des Bundeswirtschaftsministeriums als auch in dem der NRW-Landesregierung und gehört zu den einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftlern in Deutschland.

 
Rekordzahlen bei Investitionen in Deutschland PDF Print E-mail
Saturday, 17 June 2017 10:24
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Berlin (gtai) - Mit über 3600 ausländischen Investitionsprojekten in ganz Deutschland wurde 2016 eine neue Rekordmarke aufgestellt, 2015 waren es noch 2300 Projekte. Die von Germany Trade & Invest (GTAI) in Zusammenarbeit mit den Bundesländern zusammengestellten Zahlen zeigen, dass die Zunahme der Anzahl der Unternehmensansiedlungen eher gering ausfiel (von 1912 auf 1944), dafür aber der Zuwachs bei den Übernahmen und Beteiligungen deutlich ist (413 auf 1707).

"Bei den M&A (Mergers & Akquisition) ist besonders bemerkenswert, dass China gerade einmal auf Platz vier liegt, mit 47 Transaktionen. Auf dem ersten Rang liegen die USA – mit 571 Projekten. Unsere Kernaufgabe sind die Neuansiedlungen bzw. Erweiterungen oder Umsiedlungen von Unternehmen. Auch hier gab es erneut einen Zuwachs. In diesem Zusammenhang sind uns zwei Punkte sehr wichtig: 17 Prozent der Unternehmen planen in Deutschland Investitionen in die Produktion und Forschung, der Industrie- und Innovationsstandort ist also sehr gefragt. Eine Auswirkung des Brexit auf die Investitionen können wir bisher noch nicht feststellen. Wir gehen aber davon aus, dass das noch kommen wird", erklärt Achim Hartig, Abteilungsleiter der Investorenanwerbung bei GTAI.

Bei den sogenannten Greenfield-Investitionen stammen 281 Projekte aus China, auch hier eine Rekordmarke. Die USA (242 Projekte) und die Schweiz (194 Projekte) liegen auf den Rängen zwei und drei der wichtigsten ausländischen Investoren. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von mehr als 6,2 Milliarden Euro und mindestens 29.000 Arbeitsplätzen entsprechen die Zahlen in etwa dem Vorjahr.

Last Updated on Saturday, 17 June 2017 10:31
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Künstliche Intelligenz bietet Mittelstand neue Chancen PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Tuesday, 23 April 2019 10:01
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Der Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen große Chancen. Wie eine neue Studie von Mittelstand-Digital aufzeigt, nutzen immer mehr Unternehmen KI, um Prozesse und Ressourcen zu optimieren sowie neue Produkte und Services auf den Markt zu bringen. Das höchste Potenzial sehen die befragten Mittelständler in Logistik, Kundenservice und Produktinnovationen.

Für mittelständische Unternehmen sind Optimierung der Distribution und Logistik (84 Prozent), verbesserter Kundenservice (78 Prozent) sowie Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Produktinnovationen (75 Prozent) Bereiche mit besonders hohem Potenzial für KI-Anwendungen. Dies geht aus der jetzt veröffentlichten Mittelstand-Digital-Studie "Künstliche Intelligenz im Mittelstand – Relevanz, Anwendungen, Transfer" hervor.

Vorteile durch KI in allen Geschäftsbereichen

"Durch Künstliche Intelligenz ergeben sich für die Betriebe unzählige Möglichkeiten: Von einer flexibleren Ressourcen- und Mitarbeiterplanung dank intelligenter Produktionssteuerung, über smarte Kamerasysteme für effizientere Warenprüfung bis hin zur KI-gestützten Vermeidung von Produktionsausschuss", erklärt Martin Lundborg, Leiter der Begleitforschung von Mittelstand-Digital. KI ist dabei genauso ein betriebswirtschaftliches wie technologisches Thema. Das liegt daran, dass die Prozessoptimierung und Einführung neuer Produkte wie auch die Entwicklung innovativer KI-Geschäftsmodelle nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Unternehmensbereiche gelingen kann.

Die Studie zeigt auch, dass es noch zahlreiche Hemmnisse beim KI-Einsatz im Mittelstand gibt. So haben 72 Prozent der Befragten Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und 66 Prozent betrachten die mangelnde Datenbasis als Hindernis. Als weitere Hemmnisse wurden fehlende Fachkräfte, der mangelnde digitale Reifegrad im Unternehmen und eine unzureichende digitale Infrastruktur genannt. Um diese Probleme zu lösen, stehen kleine und mittlere Unternehmen nicht allein dar: "Mittelständler können ihre Datenbasis beispielsweise über Kooperationen mit anderen Betrieben vergrößern. Durch die Nutzung von Cloud-basierten KI-as-a-Service-Lösungen oder das Einbinden von Experten gelingt es auch kleinen Unternehmen, KI für sich zu nutzen", ist Lundborg überzeugt.

Mittelstandsgerechte Best Practices besonders wichtig

Praktische Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen bieten Mittelstand-Digital und die Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren. Mit Beispielen aus der Praxis werden KI-Lösungen verständlich erklärt. Wie die Studie zeigt, kommt Best Practices eine besondere Bedeutung zu. So sehen 94 Prozent der befragten Experten in mittelstandsgerechten Praxisbeispielen eine Schlüsselrolle. Jeweils 84 Prozent der Befragten wünschen sich KI-Trainer und Qualifizierungsmaßnahmen und 77 Prozent Info- und Sensibilisierungsmaßnahmen.

Im Rahmen der kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen „Strategie Künstliche Intelligenz“ startet Mittelstand-Digital noch in diesem Jahr ein KI-Trainingsprogramm, das an den Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren angesiedelt sein wird. Speziell ausgebildete Trainer werden mittelständische Unternehmen dabei unterstützen, KI-Lösungen von der Hightech-Ebene in die betriebliche Praxis zu überführen.

Über Mittelstand-Digital

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.

Last Updated on Tuesday, 23 April 2019 10:05
 
Ostdeutsche Firmen wollen Asien erschließen: GTAI-Unternehmerreise nach Vietnam PDF Print E-mail
Friday, 12 May 2017 18:59
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Berlin (gtai) - In der Woche vom 08. bis 12. Mai reist eine Gruppe ostdeutscher Unternehmer in Begleitung von Iris Gleicke, der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, nach Vietnam. Die Delegationsreise wird von Germany Trade & Invest (GTAI) organisiert und durchgeführt. Die Teilnehmer stammen aus den unterschiedlichsten Branchen. Mitunter sind Unternehmen aus den Bereichen Elektronik, Entsorgung, Kosmetik, aber auch Dienstleistungen wie Consulting oder Bildung dabei.

Zwischen Vietnam und Deutschland bestehen seit vielen Jahren enge bilaterale Wirtschaftsbeziehungen. Diese dürften von der 2018 geplanten Umsetzung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Vietnam zusätzlich profitieren. Deutschen Exporteuren und Dienstleistern eröffnen sich dadurch neue Geschäftschancen. "Von diesen Möglichkeiten wollen auch Unternehmen aus den neuen Bundesländern profitieren. Und gerade Ostdeutschland und Vietnam können auf eine langjährige Partnerschaft zurückblicken", sagt Peter Alltschekow, Bereichsleiter für die Förderung der neuen Bundesländer bei Germany Trade & Invest. "Deutsche Unternehmen und deren Produkte genießen einen hervorragenden Ruf in Vietnam. Gleichzeitig könnte Vietnam nicht nur als Absatzmarkt, sondern auch als Auslandsstandort für den einen oder anderen Delegationsteilnehmer interessant sein."

In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi sowie in Ho-Chi-Minh-Stadt werden die Unternehmer aus den neuen Bundesländern bei Kooperationsbörsen und einem Investorennetworking die Möglichkeit erhalten, neue Kontakte mit vietnamesischen Firmen zu knüpfen. Des Weiteren werden sich bei einem Round Table im vietnamesischen Außenministerium verschiedene Provinzen des Landes vorstellen und präsentieren, wie sich deutsche Unternehmen vor Ort engagieren können.

Last Updated on Friday, 12 May 2017 19:01
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