Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Altmaier will Mittelstand entlasten PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 28 August 2019 00:24
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will einen Wirtschaftsabschwung verhindern, indem er vor allem den Mittelstand entlastet. "Staatskunst ist, eine Rezession zu vermeiden - mit Entlastungen für Bürger und Mittelstand und einem umfassenden Bürokratieabbau", sagte Altmaier dem "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Das sei besser, als "tatenlos auf die Krise zu warten, um dann riesige Summen konsumptiv rauszuhauen", so der Wirtschaftsminister weiter.

"Wir brauchen Entlastungen bei der Körperschaftssteuer, und wir müssen auch Personengesellschaften und damit konkret den Mittelstand gezielt entlasten, zum Beispiel wenn es um reinvestierte Gewinne geht", sagte Altmaier. Die SPD blockiere seine Vorstöße, den Mittelstand zu fördern. Beim Bürokratieabbau etwa habe er in den vergangenen Monaten zahlreiche Vorschläge vorgelegt.

"Nur der Koalitionspartner blockiert", so der CDU-Politiker weiter. Bei der energetischen Gebäudesanierung forderte er Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) dazu auf, "für Bewegung unter seinen sozialdemokratischen Länderkollegen" zu sorgen. Diese Anreize wären sowohl für den Klimaschutz wichtig als auch für den Erhalt von Arbeitsplätzen im Handwerk.

Der Wirtschaftsminister will trotz höherer Ausgaben an der schwarzen Null im Bundeshaushalt festhalten, weil die Staatseinnahmen weiter hoch genug seien. "Es gibt erheblichen Spielraum für wachstumsfördernde Maßnahmen, ohne dass die Regierung zusätzliche Kredite aufnehmen müsste", sagte Altmaier dem "Spiegel".

 
Adecco-Chef sieht keine schwere Krise am Arbeitsmarkt PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 28 August 2019 00:23
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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Die Zeitarbeitsbranche bekommt die wirtschaftliche Schwächephase zu spüren - Grund zur Panik gibt es nach Einschätzung von Peter Blersch, Deutschland-Chef des Zeitarbeitsunternehmens Adecco, allerdings nicht. "Ehrlich gesagt sieht es immer noch erstaunlich gut aus", sagte Blersch der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Vor allem, wenn man bedenkt, was gerade alles auf uns einprasselt: der Handelskrieg, die Brexit-Risiken, die Herausforderungen in der Automobilindustrie."

Zwar gebe es in Deutschland deutlich weniger Zeitarbeitskräfte als noch vor einem Jahr - aktuell rund 750.000, sagte Blersch. "Aber im laufenden Jahr haben wir keinen weiteren Einbruch erlebt." Das sei vor der großen Wirtschaftskrise vor zehn Jahren anders gewesen: "Die Entwicklung war abrupter, brutaler."

Die Zeitarbeit gilt traditionell als Vorbote für die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Besonders deutlich bemerkbar macht sich Blersch zufolge die Schwäche der Automobilindustrie. Sowohl Hersteller als auch Zulieferer meldeten Zeitarbeitskräfte ab, sagte er.

Auch mit der Autoindustrie eng verbundene Unternehmen seien betroffen, etwa aus dem Bereich Chemie. Im Maschinenbau spüre man ebenfalls leichte Auswirkungen der schwächelnden Konjunktur. Anderswo laufe es nach wie vor sehr gut, zum Beispiel in der Logistik.

Adecco könne Zeitarbeitskräfte, die bislang in der Autobranche eingesetzt waren, zum großen Teil "gut woanders unterbringen, zum Beispiel im Maschinenbau, im Mittelstand und Handwerk", so Blersch weiter. Die meisten hätten einen technischen Hintergrund, etwa als Mechaniker - und viele Betriebe suchten händeringend Fachkräfte.

 
Altmaier erteilt Ministererlaubnis für Fusion von Miba und Zollern PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 21 August 2019 02:43
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat eine Ministererlaubnis für das geplante Gemeinschaftsunternehmen im Gleitlagerbereich der Unternehmen Miba und Zollern erteilt. Die Erlaubnis sei mit Nebenbestimmungen in Form von aufschiebenden und auflösenden Bedingungen sowie einer Investitionsauflage verbunden, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag mit. "Die Ministererlaubnis ist eine Ausnahme, sodass hohe Anforderungen an die Gemeinwohlgründe zu stellen sind", sagte Altmaier.

Die Erteilung der Ministererlaubnis im konkreten Fall sei "bedeutsam zur Erreichung der Energiewende" und damit verbunden zur Erreichung umweltpolitischer Ziele. "Damit liegt ein überragendes Interesse der Allgemeinheit vor. Sie dient ebenso dem Erhalt eines wettbewerbsfähigen Mittelstands", so der CDU-Politiker weiter.

Zu den Nebenbestimmungen zählen nach Ministeriumsangaben unter anderem, dass beide Unternehmen ihr "Know-how und Do-how" im Gleitlagerbereich in das Gemeinschaftsunternehmen einbringen und dieses mindestens fünf Jahre gemeinsam betreiben müssen. Über eine Investitionsauflage in Höhe von 50 Millionen Euro soll zudem sichergestellt werde, dass die notwendigen Investitionen innerhalb der fünf Jahre getätigt werden. Die Nebenbestimmungen sollen laut Wirtschaftsministerium durch einen unabhängigen Treuhänder überwacht werden.

Das Bundeskartellamt hatte die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens im Januar untersagt. Daraufhin hatten die Parteien einen Antrag auf Ministererlaubnis gestellt.

 
Mittelstand fürchtet deutschen Sonderweg bei Klimapaket PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 28 August 2019 00:22
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Mittelstand fürchtet eine Verschwendung von Steuermilliarden bei der für den Herbst geplanten Wende in der Klimapolitik der Bundesregierung und warnt vor einem deutschen Sonderweg. In einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus" erklärte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven: "Meine große Sorge ist, dass die Politik hier ein neues Milliardengrab schafft und Deutschland energiepolitisch ins Abseits führt." Er rate der Bundesregierung dringend dazu, "aus der verkorksten Energiewende die richtigen Schlüsse zu ziehen".

Künftig müsse "ökonomischer Sachverstand Vorrang vor ökologischer Ideologie erhalten". Nach den Worten Ohovens "brauchen wir mehr Markt und weniger Staat in der Klimapolitik". Ein Schwerpunkt des Klimapakets sollte daher die "Förderung von Erforschung und Entwicklung klimafreundlicher Technologien sowie synthetischer Kraftstoffe sein".

Die steuerliche Förderung der energetischen Sanierung müsse endlich eingeführt werden: "Denn die Wärmeerzeugung verbraucht mehr Energie als Stromproduktion und Verkehr zusammen." Weiter forderte Ohoven eine Senkung der Energiekosten für den Mittelstand, der in der Regel nicht von den Ausgleichregeln für die energieintensive Industrie profitiere. Und weiter: "Strom aus Erneuerbarer Energie muss von Abgaben entlastet werden, damit dessen Kostenvorteile bei den Verbrauchern ankommen. Generell sollte die Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau gesenkt werden." Die Einführung einer nationalen CO2-Steuer auch nur für den Übergang lehnte Ohoven ab: "Neue Steuern erhöhen mit Sicherheit nur die Einnahmen des Staates und mindern die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands, helfen aber kaum gegen den Treibhaus-Effekt. Außerdem wären sie verfassungswidrig."

Die Ausweitung des Emissionshandels auf Verkehr und Gebäude ist der bessere Weg. Es handelt sich dabei nicht nur um eine europäische, sondern vor allem um eine marktwirtschaftliche Lösung.

 
Einfach, schnell, stark: Versicherungsschutz für den Mittelstand PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 21 August 2019 02:42
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Spezialisierung hilft, im Gewerbegeschäft Tritt zu fassen: Orientierung bietet das Zielgruppenkonzept von rhion.digital

Das Gewerbegeschäft ist nach wie vor ein Wachstumsmarkt, denn viele kleine und mittlere Unternehmen sind de facto noch nicht ausreichend versichert. Trotzdem ist zu beobachten, dass nicht wenige Makler vor einem Einstieg ins Gewerbegeschäft zurückscheuen. Ein Grund liegt sicherlich in dessen Komplexität, es ist aufwendiger als andere Segmente. Deshalb können Risiken im Antragsprozess mitunter übersehen oder fehlerhaft erfasst werden. Aber auch auf Änderungen während der Vertragslaufzeit ist zu achten, unter anderem dann, wenn neue Maschinen angeschafft wurden: Bleibt dies unberücksichtigt, kann es zu einer Unterversicherung führen. Das Gewerbegeschäft setzt also ein gewisses Know-how und sinnvollerweise eine Spezialisierung auf bestimmte Zielgruppen und Branchen voraus, wodurch der Makler zum Fachmann für seine Kunden wird.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, mit einem Versicherungspartner zusammenzuarbeiten, dessen Produktportfolio ebenfalls fokussiert ist. Genau an diesem Punkt setzt beispielsweise rhion.digital mit seinem Zielgruppenkonzept an. Im Blick stehen ausschließlich mittelständische Firmen, die in den Bereichen Bauhandwerk, Handwerk, Wellness und Gesundheit, Fitness und Sport sowie City (Handel und Dienstleistung) ihr Geschäft betreiben. Die Gewerbepolice von rhion.digital eignet sich für rund 2500 Betriebsarten; der Risikoschutz kann durch Zusatzdeckungen erweitert werden.

Parallel dazu sind die Risikoträger im Gewerbegeschäft dazu aufgefordert, für den sehr heterogenen Markt flexible Versicherungslösungen anzubieten, die prozessual einfach sind und voll auf die Digitalisierung einzahlen. Neben dem klassischen Gewerbetarif bietet rhion.digital mit „Gewerbe Kompakt“ deshalb ein Produkt für kleine und mittlere Betriebe an, bei dem die Angebotserstellung, Angebotsversand, Deckungsnote und Vertragsabschluss vollständig online-basiert sind: schnell und unkompliziert.

Die Digitalisierung wird weiter an Fahrt aufnehmen, weshalb es immer wichtiger wird, sich effizient und prozessoptimiert zu organisieren. Das überträgt sich natürlich auf die Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Maklern, die ihrerseits gefordert sind, den Trend in geeigneter Form – unter Berücksichtigung der eigenen Unternehmensphilosophie – auf das eigene Unternehmen zu übertragen. Dabei sollten die Werte einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit wie Verlässlichkeit, Flexibilität und Vertrauen sowohl gegenüber den Produktgebern als auch gegenüber den eigenen Kunden freilich nicht aus dem Blick geraten.

Weitere Informationen gibt es auf www.rhion.digital.

 
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