Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

Deutsch (DE-CH-AT)English (United Kingdom)

Verband der Deutschen Aussenwirtschaft
Künstliche Intelligenz bietet Mittelstand neue Chancen PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Tuesday, 23 April 2019 10:01
There are no translations available.

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen große Chancen. Wie eine neue Studie von Mittelstand-Digital aufzeigt, nutzen immer mehr Unternehmen KI, um Prozesse und Ressourcen zu optimieren sowie neue Produkte und Services auf den Markt zu bringen. Das höchste Potenzial sehen die befragten Mittelständler in Logistik, Kundenservice und Produktinnovationen.

Für mittelständische Unternehmen sind Optimierung der Distribution und Logistik (84 Prozent), verbesserter Kundenservice (78 Prozent) sowie Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Produktinnovationen (75 Prozent) Bereiche mit besonders hohem Potenzial für KI-Anwendungen. Dies geht aus der jetzt veröffentlichten Mittelstand-Digital-Studie "Künstliche Intelligenz im Mittelstand – Relevanz, Anwendungen, Transfer" hervor.

Vorteile durch KI in allen Geschäftsbereichen

"Durch Künstliche Intelligenz ergeben sich für die Betriebe unzählige Möglichkeiten: Von einer flexibleren Ressourcen- und Mitarbeiterplanung dank intelligenter Produktionssteuerung, über smarte Kamerasysteme für effizientere Warenprüfung bis hin zur KI-gestützten Vermeidung von Produktionsausschuss", erklärt Martin Lundborg, Leiter der Begleitforschung von Mittelstand-Digital. KI ist dabei genauso ein betriebswirtschaftliches wie technologisches Thema. Das liegt daran, dass die Prozessoptimierung und Einführung neuer Produkte wie auch die Entwicklung innovativer KI-Geschäftsmodelle nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Unternehmensbereiche gelingen kann.

Die Studie zeigt auch, dass es noch zahlreiche Hemmnisse beim KI-Einsatz im Mittelstand gibt. So haben 72 Prozent der Befragten Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und 66 Prozent betrachten die mangelnde Datenbasis als Hindernis. Als weitere Hemmnisse wurden fehlende Fachkräfte, der mangelnde digitale Reifegrad im Unternehmen und eine unzureichende digitale Infrastruktur genannt. Um diese Probleme zu lösen, stehen kleine und mittlere Unternehmen nicht allein dar: "Mittelständler können ihre Datenbasis beispielsweise über Kooperationen mit anderen Betrieben vergrößern. Durch die Nutzung von Cloud-basierten KI-as-a-Service-Lösungen oder das Einbinden von Experten gelingt es auch kleinen Unternehmen, KI für sich zu nutzen", ist Lundborg überzeugt.

Mittelstandsgerechte Best Practices besonders wichtig

Praktische Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen bieten Mittelstand-Digital und die Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren. Mit Beispielen aus der Praxis werden KI-Lösungen verständlich erklärt. Wie die Studie zeigt, kommt Best Practices eine besondere Bedeutung zu. So sehen 94 Prozent der befragten Experten in mittelstandsgerechten Praxisbeispielen eine Schlüsselrolle. Jeweils 84 Prozent der Befragten wünschen sich KI-Trainer und Qualifizierungsmaßnahmen und 77 Prozent Info- und Sensibilisierungsmaßnahmen.

Im Rahmen der kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen „Strategie Künstliche Intelligenz“ startet Mittelstand-Digital noch in diesem Jahr ein KI-Trainingsprogramm, das an den Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren angesiedelt sein wird. Speziell ausgebildete Trainer werden mittelständische Unternehmen dabei unterstützen, KI-Lösungen von der Hightech-Ebene in die betriebliche Praxis zu überführen.

Über Mittelstand-Digital

Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital.

Last Updated on Tuesday, 23 April 2019 10:05
 
Rekordzahlen bei Investitionen in Deutschland PDF Print E-mail
Saturday, 17 June 2017 10:24
There are no translations available.

 

 

Berlin (gtai) - Mit über 3600 ausländischen Investitionsprojekten in ganz Deutschland wurde 2016 eine neue Rekordmarke aufgestellt, 2015 waren es noch 2300 Projekte. Die von Germany Trade & Invest (GTAI) in Zusammenarbeit mit den Bundesländern zusammengestellten Zahlen zeigen, dass die Zunahme der Anzahl der Unternehmensansiedlungen eher gering ausfiel (von 1912 auf 1944), dafür aber der Zuwachs bei den Übernahmen und Beteiligungen deutlich ist (413 auf 1707).

"Bei den M&A (Mergers & Akquisition) ist besonders bemerkenswert, dass China gerade einmal auf Platz vier liegt, mit 47 Transaktionen. Auf dem ersten Rang liegen die USA – mit 571 Projekten. Unsere Kernaufgabe sind die Neuansiedlungen bzw. Erweiterungen oder Umsiedlungen von Unternehmen. Auch hier gab es erneut einen Zuwachs. In diesem Zusammenhang sind uns zwei Punkte sehr wichtig: 17 Prozent der Unternehmen planen in Deutschland Investitionen in die Produktion und Forschung, der Industrie- und Innovationsstandort ist also sehr gefragt. Eine Auswirkung des Brexit auf die Investitionen können wir bisher noch nicht feststellen. Wir gehen aber davon aus, dass das noch kommen wird", erklärt Achim Hartig, Abteilungsleiter der Investorenanwerbung bei GTAI.

Bei den sogenannten Greenfield-Investitionen stammen 281 Projekte aus China, auch hier eine Rekordmarke. Die USA (242 Projekte) und die Schweiz (194 Projekte) liegen auf den Rängen zwei und drei der wichtigsten ausländischen Investoren. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von mehr als 6,2 Milliarden Euro und mindestens 29.000 Arbeitsplätzen entsprechen die Zahlen in etwa dem Vorjahr.

Last Updated on Saturday, 17 June 2017 10:31
Read more...
 
Dercks: Exportüberschuss ist Folge hoher Qualität deutscher Produkte PDF Print E-mail
Thursday, 27 April 2017 19:40
There are no translations available.

 

(dihk.de) Den international immer wieder monierten hohen Saldo der deutschen Außenhandelsbilanz führt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf überlegene Qualität, vorteilhafte Wechselkurse und günstige Importgüter zurück. Gesenkt werden könne das Plus am besten durch ein investitionsfreundlicheres Umfeld.

"Der Exportüberschuss ist vor allem ein Beleg für die hohe Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produkte und Dienstleistungen. Sie werden weltweit wegen ihrer Qualität und Zuverlässigkeit gekauft", kommentierte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks die jüngste Außenbeitrags-Kritik aus Frankreich gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Der aktuell hohe Saldo sei aber auch die Folge zweier Sonderfaktoren, erläuterte er: "Zum einen sorgt die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank für einen günstigen Wechselkurs und erleichtert damit das deutsche Exportgeschäft. Zum anderen waren die Preise für Importgüter wie Öl und andere Rohstoffe im letzten Jahr ungewöhnlich niedrig, was die Preise der Einfuhren dämpft." Mit dem Auslaufen dieser Effekte werde sich der Ausfuhrüberschuss wieder verringern, so Dercks.

In den Exportdefiziten, die einige Länder verzeichnen, sieht der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer einen Hinweis auf deren Reformbedarf mit Blick auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit. "Die Antwort kann aber nicht sein, dass wir die Starken schwächen", betonte er. "Ein wichtiger Hebel für eine Absenkung des deutschen Handelsüberschusses ist vielmehr eine Stärkung der Investitionen hierzulande."

Mit besseren wirtschafts- und steuerpolitischen Rahmenbedingungen würden die hiesigen Unternehmen beispielsweise mehr in neue Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen investieren – und damit auch die Importseite der Handelsbilanz stärken, so Dercks' Überlegung.

"Und der Staat muss nicht nur mehr Geld für Investitionen in Infrastruktur bereitstellen, sondern auch mit entsprechenden Planungskapazitäten dafür sorgen, dass diese Mittel tatsächlich in den Bau von Verkehrs- und Glasfaserinfrastruktur fließen."

Last Updated on Thursday, 27 April 2017 19:43
Read more...
 
Ostdeutsche Firmen wollen Asien erschließen: GTAI-Unternehmerreise nach Vietnam PDF Print E-mail
Friday, 12 May 2017 18:59
There are no translations available.

Berlin (gtai) - In der Woche vom 08. bis 12. Mai reist eine Gruppe ostdeutscher Unternehmer in Begleitung von Iris Gleicke, der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, nach Vietnam. Die Delegationsreise wird von Germany Trade & Invest (GTAI) organisiert und durchgeführt. Die Teilnehmer stammen aus den unterschiedlichsten Branchen. Mitunter sind Unternehmen aus den Bereichen Elektronik, Entsorgung, Kosmetik, aber auch Dienstleistungen wie Consulting oder Bildung dabei.

Zwischen Vietnam und Deutschland bestehen seit vielen Jahren enge bilaterale Wirtschaftsbeziehungen. Diese dürften von der 2018 geplanten Umsetzung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Vietnam zusätzlich profitieren. Deutschen Exporteuren und Dienstleistern eröffnen sich dadurch neue Geschäftschancen. "Von diesen Möglichkeiten wollen auch Unternehmen aus den neuen Bundesländern profitieren. Und gerade Ostdeutschland und Vietnam können auf eine langjährige Partnerschaft zurückblicken", sagt Peter Alltschekow, Bereichsleiter für die Förderung der neuen Bundesländer bei Germany Trade & Invest. "Deutsche Unternehmen und deren Produkte genießen einen hervorragenden Ruf in Vietnam. Gleichzeitig könnte Vietnam nicht nur als Absatzmarkt, sondern auch als Auslandsstandort für den einen oder anderen Delegationsteilnehmer interessant sein."

In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi sowie in Ho-Chi-Minh-Stadt werden die Unternehmer aus den neuen Bundesländern bei Kooperationsbörsen und einem Investorennetworking die Möglichkeit erhalten, neue Kontakte mit vietnamesischen Firmen zu knüpfen. Des Weiteren werden sich bei einem Round Table im vietnamesischen Außenministerium verschiedene Provinzen des Landes vorstellen und präsentieren, wie sich deutsche Unternehmen vor Ort engagieren können.

Last Updated on Friday, 12 May 2017 19:01
Read more...
 
Katharina-Forum: Sachsen-Anhalt trotzt dem Sanktionswahn PDF Print E-mail
Saturday, 22 April 2017 06:39
There are no translations available.

 

Neue Impulse für den Außenhandel mit Russland: Am 1. Juni 2017 findet das erste deutsch-russische Katharina-Forum in Zerbst/Anhalt statt. Die Veranstaltung bietet Vertretern aus Politik und Wirtschaft eine Plattform für den gegenseitigen Austausch und damit für die Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen.

Das Katharina-Forum ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Zerbst/Anhalt und des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. Das Forum will den direkten Austausch über Best-Practice-Projekte fördern – und dadurch vor dem Hintergrund der bestehenden Wirtschaftssanktionen neue Perspektiven eröffnen. Ziel ist es, Kontakte für zukünftige Geschäfte zu knüpfen und damit der langen Tradition deutsch-russischer Beziehungen neue Impulse zu geben.

Thematisch orientiert sich das Forum an vier Schwerpunkten: Maschinen- und Anlagenbau, Lebensmittelindustrie, Energiewirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Spannende Vorträge bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Chance, sich themenbezogen über die Vorteile und Möglichkeiten einer gestärkten Wirtschaftsbeziehung zwischen Sachsen-Anhalt und Russland zu informieren.

Zu Gast sind unter anderem der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Wladimir M. Grinin, Ministerpräsident a.D. und Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck sowie Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann.

Unternehmen, die das Katharina-Forum zum Aufbau oder zur Erweiterung ihrer wirtschaftlichen Beziehungen nach Russland nutzen wollen, können sich als Teilnehmer oder Unterstützer anmelden unter www.katharina-forum-zerbst.com.

Last Updated on Saturday, 22 April 2017 06:44
Read more...
 
<< Start < Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Next > End >>

Page 9 of 16