Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Polen: Bilaterales Handelsvolumen jetzt schon bei mehr als 100 Mrd. Euro PDF Print E-mail
Written by c.rogler   
Thursday, 16 March 2017 19:54
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(ahk.de) 5 Fragen an… Michael Kern, Geschäftsführer der AHK Polen

Polen hat seit dem Ende des Kommunismus im Jahr 1989 eine große wirtschaftliche Transformation durchlaufen. Der EU-Beitritt 2004 war für das Land ein weiteres wichtiges Etappenziel. Heute steht das Land wirtschaftlich sehr gut da, wovon auch die circa 6.200 vor Ort aktiven deutschen Unternehmen profitieren. Michael Kern, Geschäftsführer der AHK Polen, über die wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunftspläne des Landes.

Warum hat sich die Wirtschaft Polens im Vergleich zu anderen mittel- und osteuropäischen Ländern besonders gut entwickelt?

Kern: Um die positive Entwicklung erklären zu können, muss man sich auch die Historie des Landes anschauen. Nach 1990 hatte Polen zunächst stark mit den sehr zügig durchgeführten politischen und wirtschaftlichen Umstellungsprozessen zu kämpfen. Doch spätestens seit 2003 kommen diese Maßnahmen in Form von stabilen Wachstumszahlen zum Tragen. Des Weiteren verfügt Polen über ein robustes Bankensystem, welches die Wirtschaft seit Jahren verlässlich mit Liquidität versorgt. Ähnlich wie in Deutschland ist der Anteil des Mittelstands sehr hoch, welcher die wirtschaftliche Entwicklung trägt. Darüber hinaus nutzte das EU-Mitglied Fördergelder gezielt, um die Infrastruktur des Landes deutlich zu verbessern.

Wie will Polen sein Ziel erreichen, in den kommenden 25 Jahren in die Spitzengruppe der Volkswirtschaften Europas vorzudringen?

Kern: Um dieses durchaus ambitionierte Ziel zu erreichen, hat Polen einen langfristigen Plan entwickelt. Durch die darin enthaltenen Maßnahmen sollen die Infrastruktur und die Rahmenbedingungen für Forschungs- und Entwicklungsausgaben weiter verbessert werden. Der Plan zielt zudem darauf ab, die weitere Industrialisierung der Wirtschaft sowie klein- und mittelständische Unternehmen zu fördern. Zusätzlich soll eine Stärkung der Außenwirtschaftsförderung erfolgen. Unter anderem sollen dazu Firmen bei Exporten und Auslandsinvestitionen unterstützt werden.

Last Updated on Thursday, 16 March 2017 19:55
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Russland: Intakte Nachfrage nach deutschen Landmaschinen PDF Print E-mail
Written by c.rogler   
Saturday, 11 March 2017 06:48
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Moskau (GTAI) - Die deutschen Exporte von Maschinen und Anlagen in die Russische Föderation fielen 2016 um 6,6 Prozent, nach einem Einbruch von 26,8 Prozent im Vorjahr. Allerdings gab es auch Sparten mit deutlichen Zuwächsen: Besonders gut verkauften sich deutsche Landtechnik sowie Maschinen für die Bauwirtschaft und die chemische Industrie. Der Absatz von Werkzeugmaschinen enttäuschte dagegen.

Maschinen- und Anlagenbauer treffen in Russland auf eine fragile Konjunktur, gekennzeichnet durch widersprüchliche Entwicklungen in den verschiedenen Abnehmerbranchen. Dies führt zu höchst unterschiedlichen Exportergebnissen einzelner deutscher Maschinenbausparten. An dieser Situation dürfte sich auch 2017 nichts ändern.

Grundsätzlich fehlen Investitionen, um die Maschinennachfrage in voller Breite zu stärken. So schrumpften die Bruttoanlageninvestitionen gemäß den jüngsten verfügbaren statistischen Zahlen im Zeitraum Januar bis einschließlich September 2016 um 2,3 Prozent.

Maschinennachfrage in wenigen Branchen konzentriert

Ausnahmen bildeten die Landwirtschaft, die Nahrungsmittelindustrie, die Papier- und Zelluloseindustrie sowie die Chemiebranche, insbesondere die Sparten Pharma, Petrochemie und Kunststoffe. Hier wurden im vergangenen Jahr Kapazitäten erweitert und Anlagen modernisiert. Von den Investitionen profitierten deutsche Anbieter von Landtechnik, Verfahrenstechnik sowie Verpackungsmaschinen. Ihre Ausfuhren stiegen 2016 teilweise deutlich im Vergleich zum Vorjahr.

Der rasante Lieferzuwachs bei Landtechnik aus Deutschland überrascht kaum. So hält der Investitionsboom in der Landwirtschaft seit 2014 an, auch wenn er seinen Zenit höchstwahrscheinlich überschritten hat. Im Jahr 2016 ist die Landwirtschaft noch um 4,8 Prozent gewachsen. Für 2017 ist ebenfalls mit Produktionssteigerungen zu rechnen, wenn auch in abgeschwächter Form.

Last Updated on Saturday, 11 March 2017 06:52
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Kiel: Wärmespeicherkraftwerk mit europäischem Award ausgezeichnet PDF Print E-mail
Written by c.rogler   
Thursday, 16 February 2017 21:39
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Berlin (gtai) - Die Stadt Kiel wird ab Herbst 2018 zur Heimat des modernsten und innovativsten Kraftwerks in Europa und somit voraussichtlich die CO²-Emissionen der Stadt um etwa 70 Prozent senken können. Ein Wärmespeicher sowie ein Elektrodenkessel stehen bereits. Im nächsten Bauabschnitt werden 20 Gasmotoren installiert, durch die das Küstenkraftwerk in der Lage sein wird flexibel auf die Anforderungen des Energiemarktes zu reagieren und Schwankungen im Energienetz kurzfristig auszugleichen.

Die Motoren sind in vier Blöcken zusammengefasst und können in weniger als fünf Minuten auf Volllast hochfahren. Durch eine Kraft-Wärme-Kopplung wird neben Energie auch Wärme erzeugt und bei niedrigerem Bedarf in einem 60 Meter hohen Kessel zwischengespeichert. Dieser bietet Platz für bis zu 30.000 Kubikmeter heißes Wasser und gewährleistet somit für acht Stunden die Versorgung von mehr als 70.000 Fernwärmekunden. Das neue Kraftwerk wird primär mit Erdgas betrieben und stellt für die Stadt Kiel durch seine hohe Effizienz einen bedeutenden Schritt in Richtung intelligenter Energie-Lösungen dar. Bereits in der Planungsphase wurde das Projekt mit einem „Top-100“-Siegel für eines der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes und dem „COGEN Europe 2016 Recognition Award“ für Marktentwicklung ausgezeichnet.

Das Projekt wird durch den „Europäischen Fond für Strategische Investitionen“ gefördert, mit dessen Hilfe Mittel von privaten Investoren für strategisch wichtige Projekte mobilisiert werden. „Innovative Projekte wie dieses sind ein perfektes Beispiel dafür, wie der deutsche Mittelstand den Fortschritt in Bereichen wie Wirtschaftlichkeit, Reduktion von CO2-Emissionen und intelligenten Lösungen vorantreibt“, sagt Dr. Benno Bunse, Geschäftsführer von Germany Trade & Invest. „Dass ein solches Projekt vom Europäischen Fonds für strategische Investitionen als wichtig anerkannt wird, ist ein weiterer Beleg dafür. Der deutsche Mittelstand wird sicherlich auch in Zukunft neue Innovationen hervorbringen.“

Last Updated on Thursday, 16 February 2017 21:42
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Exporte halbiert: Deutsche Wirtschaft kämpft gegen Folgen des Sanktions-Wahnsinns PDF Print E-mail
Written by c.rogler   
Saturday, 25 February 2017 22:43
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(dihk.de) Die russische Wirtschaft kommt 2017 langsam aus der Krise; und deutsche Unternehmen profitieren von der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU): Das sind die zentralen Ergebnisse zweier Umfragen, die im Rahmen der Konferenz "Neue Regeln, neue Räume – Chancen in Russland und in der EAWU" kürzlich in Berlin vorgestellt wurden.

Die fünfte gemeinsame Russland-Konferenz des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Russland behandelte in diesem Jahr erstmals auch die Chancen, die die EAWU hiesigen Unternehmen eröffnet. Entsprechend waren auch die Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft in Belarus sowie die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan eingebunden.

Zudem wurden bei der Veranstaltung "Neue Regeln, neue Räume" nicht nur die 14. Geschäftsklima-Umfrage des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft und der AHK Russland präsentiert, sondern auch die EAWU-Umfrage 2017.

An der Erhebung zu Russland hatten sich insgesamt 190 Unternehmen beteiligt, die vor Ort insgesamt 122.000 Mitarbeiter beschäftigen und rund 29 Milliarden Euro umsetzen. Das Fazit: Sowohl das unternehmerische Umfeld als auch die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen im Russland-Geschäft haben sich trotz der gegenseitigen Wirtschaftssanktionen zuletzt spürbar verbessert.

"Russland ist der deutschen Wirtschaft in den letzten drei Jahren als Handelspartner fast abhandengekommen", kommentierte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Ergebnisse heute in Berlin. "Der Export hat sich seit 2013 fast halbiert." Immerhin sei die Phase rückläufiger Ausfuhren jetzt aber durchschritten. "Es trägt wirtschaftlich erste Früchte, dass Politik und Wirtschaft trotz Sanktionsregimes die Gesprächskanäle immer offengehalten haben", so Treier.

Last Updated on Saturday, 25 February 2017 22:47
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DIHK: Steuersenkungen sind das Gebot der Stunde PDF Print E-mail
Written by c.rogler   
Tuesday, 07 February 2017 17:51
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Angesichts der Überschüsse in den öffentlichen Haushalten ist nach Auffassung von Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), eine Entlastung der Steuerzahler hierzulande "geradezu überfällig".

"Selbst wenn man berücksichtigt, dass der Bund von rund 10,5 Milliarden Euro Überschuss 3,5 Milliarden Euro für Bildungsinvestitionen in finanzschwachen Kommunen einplant, bleibt immer noch ein Volumen von rund 7 Milliarden Euro", rechnete der Schweitzer der "Passauer Neuen Presse" vor. "Ein Entlastungssignal für Bürger und Unternehmen ist daher dringend geboten."

Kurzfristig könne der Bundestag "in den Beratungen zum Bürokratieabbaugesetz endlich die seit 1965 unveränderte Grenze für die Sofortabschreibung von Kleinstinvestitionen von 410 auf mindestens 1.000 Euro anheben", forderte der DIHK-Präsident. "Das würde besonders die kleinen Betriebe von Bürokratie entlasten und dort zusätzliche Mittel für Investitionen freisetzen."

Schweitzer betonte: "Ausdrücklich unterstütze ich die Ankündigung des Finanzministers, nach der Wahl eine grundlegende Reform der Unternehmensbesteuerung anzupacken und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu stärken."

 

Last Updated on Tuesday, 07 February 2017 17:53
 
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