Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

Deutsch (DE-CH-AT)English (United Kingdom)

Verband der Deutschen Aussenwirtschaft
Wirtschaftsforscher erwarten Verlangsamung bei Neueinstellungen PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 10 July 2019 02:20
There are no translations available.

Kiel (dts Nachrichtenagentur) - Trotz schwächelnder Konjunktur erwarten renommierte Wirtschaftsforscher in Deutschland keinen flächendeckenden Abbau von Arbeitsplätzen. "Die deutsche Wirtschaft war zuletzt sehr stark ausgelastet, was eher zu einer Arbeitskräfteknappheit führte. Über die gesamte Wirtschaft rechnen wir nicht mit einem Beschäftigungsabbau, sondern nur mit einer Verlangsamung der Neueinstellungen", sagte der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Da man "in vielen Bereichen weiterhin Arbeitskräfteknappheit" habe, erwarte man "auch keinen drastischen Anstieg der Arbeitslosenquoten", so Felbermayr weiter. Auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sieht keinen Grund, "wegen Entlassungen bei der Deutschen Bank oder bei BASF in Panik zu verfallen. Anpassungen bei einzelnen Unternehmen hat es schon und wird es immer geben."

Die deutsche Wirtschaft sei robust und sollte in diesem und im nächsten Jahr unter dem Strich mehr neue Jobs schaffen, als alte wegfallen. Das größte Risiko für die deutsche Wirtschaft stelle der globale Handelskonflikt dar, der sich in den kommenden Monaten verschärfen könnte, so der DIW-Präsident weiter. "Der US-Präsident scheint Deutschland als seine nächste Zielscheibe auserkoren zu haben. Die Bundesregierung sollte ein kluges Investitionsprogramm vorbereiten, sowohl um diesen Risiken entgegen zu wirken, als auch um dringend notwendige Projekte in der Infrastruktur umzusetzen", sagte Fratzscher den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Grundtendenz der Konjunktur hat sich nach Ansicht von Felbermayr deutlich abgeschwächt. "Für das zweite Quartal 2019 zeichnet sich sogar ein leichter Rückgang des Bruttoinlandsprodukts ab. Schlecht läuft es vor allem in der Verarbeitenden Industrie, zu der auch die BASF gehört", sagte Felbermayr. Allerdings habe der Arbeitsplatzabbau einzelner Unternehmen oft auch hausgemachte Gründe und lasse nicht zwingend Rückschlüsse auf die Konjunktur insgesamt zu.

 
Laschet will Sozialausgleich für CO2-Preis PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 03 July 2019 03:58
There are no translations available.

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) - Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Forderung nach einem CO2-Preis bekräftigt und zugleich einen Sozialausgleich für die Mehrkosten verlangt. "Ich bin mit der Parteivorsitzenden vollkommen einig: Bis September werden wir ein Modell zur CO2-Bepreisung vorschlagen", sagte Laschet der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Dazu sei aber eine "deutliche Senkung der Stromsteuer und der EEG-Umlage erforderlich. Für mich ist im Gegenzug der soziale Ausgleich und die Entlastung des Mittelstands Bedingung", so der CDU-Politiker weiter. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident hatte Anfang Mai im Europawahlkampf der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer widersprochen, die eine CO2-Steuer damals noch kategorisch ablehnte. Inzwischen spricht er allerdings nur noch von einem "Preis" und nicht mehr von einer "Steuer", was auch andere Modelle wie etwa den Ausbau des Emissionshandels offen lässt.

Die Grünen schlagen in einem am Freitag vorgestellten Konzept vor, jedem Bürger im Gegenzug ein Energiegeld von 100 Euro pro Jahr auszuzahlen. Zugleich verteidigte Laschet seine umstrittene Talkshow-Äußerung, wonach der Klimaschutz "aus irgendeinem Grund" plötzlich ein Thema geworden sei. "Natürlich war der Satz richtig", so der CDU-Politiker.

Noch bei den letzten Wahlen 2017 habe "niemand über das Klimathema geredet, nicht mal bei den Grünen stand das ganz oben". Dennoch müsse sich die Politik "auch um Themen kümmern, die medial gerade keine Rolle spielen". Den Grünen warf der nordrhein-westfälische Ministerpräsident in der Klimadebatte Opportunismus vor.

"Die Grünen sind immer nur für Klimaschutz, wenn sie nicht regieren", sagte Laschet der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Während der rot-grünen Regierungszeit in Nordrhein-Westfalen seien von einst 4.100 Hektar des Hambacher Forstes 3.900 abgeholzt worden. Zudem hätten die Grünen noch 2016 eine Entscheidung mitgetragen, bis zum Jahr 2045 Braunkohle abzubauen, so der CDU-Politiker weiter.

 
Winora Group wird als „Top‐Arbeitgeber im Mittelstand“ ausgezeichnet PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 03 July 2019 03:54
There are no translations available.

Zum zweiten Mal in Folge: Winora Group wird als „Top‐Arbeitgeber im Mittelstand 2019“ ausgezeichnet

Die Winora Group wurde 2019 wieder als „Top Arbeitgeber im Mittelstand“ ausgezeichnet. Verliehen wird der Titel bereits zum zweiten Mal von Yourfirm.de, der führenden Online‐Jobbörse für den Mittelstand im deutschsprachigen Raum.

„Als Marken der Accell Group sind wir Teil einer sehr spannenden und zukunftsweisenden Entwicklung, die unsere Mitarbeiter aktiv mitgestalten. Was uns dabei als Arbeitgeber ausmacht, ist eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen und neuen Mitarbeitern, die sich gegenseitig motivieren und voneinander profitieren. Für die nächsten Jahre haben wir uns klare Ziele gesteckt: Wir wollen weiter kontinuierlich wachsen und unsere Marken noch stärker positionieren und emotional aufladen. Auszeichnungen wie diese machen uns daher sehr stolz und bestätigen uns in unserem Handeln“, betont Dominik Thiele, Regional Director
D‐A‐CH.

Über die Auszeichnung

Das Besondere an dieser Auszeichnung: Die Auslobung basiert nicht auf Umfragen, die oft niedrige Teilnahmequoten und somit eine nur bedingt aussagekräftige Datenbasis haben. Stattdessen wird das Zugriffs‐ und Leseverhalten der User auf www.yourfirm.de auf mehr als 60.000 Stellenanzeigen innerhalb eines Jahres ausgewertet. Basierend auf drei Kategorien wird ein „Beliebtheitsindex“ für jeden Arbeitgeber ermittelt. Die 1.000 am besten bewerteten Firmen erhalten das Siegel „Top‐Arbeitgeber im Mittelstand 2019“.

Bewertungskriterien sind:

die Zahl der User, die ein Unternehmen im Schnitt pro Stellenanzeige und Firmenprofil erreicht,
der Prozentsatz der User, die die Inhalte tatsächlich durchlesen, also entsprechend lange auf der Seite verweilen
sowie der Anteil der Leser, die eine bewerbungsnahe Aktion vornehmen, indem sie z.B. auf „Jetzt bewerben“ oder den Website‐Link des Unternehmens klicken.

Ziel der Auszeichnung ist es, die Vorteile mittelständischer Arbeitgeber bei Jobsuchenden in den Fokus zu rücken und ihnen Orientierung auf der Suche nach interessanten Arbeitgebern im Mittelstand zu geben.

 
Altmaier stellt Steuerentlastung für Mittelstand in Aussicht PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 03 July 2019 03:56
There are no translations available.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellt der mittelständischen Wirtschaft Entlastungen in Aussicht. "Wir haben mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz und der Forschungsförderung gerade zwei Schritte gemacht, die für mittelständische Familienunternehmen von großer Bedeutung sind, aber wir brauchen auch steuerliche Entlastungen", sagte Altmaier dem "Handelsblatt". Man wolle, dass die "deutsche und europäische Wirtschaft im globalen Wettbewerb weiter mithalten" könne.

Das gehe nur, wenn Zukunfts- und Schlüsseltechnologien auch in Deutschland und Europa blieben und die Rahmenbedingungen für den Mittelstand weiter verbessert werden. "Dazu gehört für mich, dass die Sozialversicherungsbeiträge unter 40 Prozent bleiben müssen, dass der Soli komplett abgeschafft wird und dass wir bald ein Bürokratieentlastungsgesetz III verabschieden, dass seinen Namen auch verdient hat", so der Wirtschaftsminister weiter. Altmaier ist an diesem Freitag zu Besuch beim "Tag des deutschen Familienunternehmens" der Stiftung Familienunternehmen im Berliner Hotel Adlon.

Der CDU-Politiker war vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen in Ungnade gefallen, weil die sich in seiner "Nationalen Industriestrategie 2030" nicht ausreichend berücksichtigt gefühlt hatten. Altmaier bestreitet, dass er den Mittelstand in seinem Papier vergessen hat. "Selbstverständlich ist der industrielle Mittelstand ein natürlicher Bestandteil meiner Industriestrategie", sagte er.

Er habe sich in der Strategie aber auf die Bereiche mit Defiziten konzentriert – davon sei der Mittelstand schlicht weniger betroffen. "Aber natürlich muss gerade der industrielle Mittelstand seine führende Rolle im globalen Wettbewerb auch künftig beibehalten", so der Wirtschaftsminister weiter. Am Freitag will Altmaier die Wogen glätten.

"Familienunternehmen sind die Leistungsträger und Seele der deutschen Wirtschaft", sagte Altmaier dem "Handelsblatt". Sie schafften nicht nur "überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze", sondern hielten auch "ganze Regionen und damit letztlich unsere Gesellschaft" zusammen. "Sie genießen meine allerhöchste Wertschätzung", so der CDU-Politiker weiter.

Last Updated on Wednesday, 03 July 2019 03:58
 
FDP plädiert im Umgang mit China für offene Haltung PDF Print E-mail
Written by thomas.jaeger   
Wednesday, 26 June 2019 03:57
There are no translations available.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die FDP plädiert im Umgang mit China für eine offene Haltung, "ohne dabei naiv zu sein". So steht es in einem Positionspapier der FDP-Bundestagsfraktion, das die Partei in ihrer Fraktionssitzung am Dienstag beschließen will und über welches das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet. Darin würden die Chancen hervorgehoben, die in der Zusammenarbeit mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt lägen, die Liberalen kritisierten das Land aber auch.

"China ist ein Wettbewerber, der nicht immer nach fairen Regeln spielt", heißt es in dem Papier weiter. So werde der Wettbewerb zulasten nicht-chinesischer Unternehmen weiterhin durch Marktabschottung und Ungleichbehandlung eingeschränkt. Die FDP warnt in dem Papier davor, sich gegenüber China abzuschotten.

"Angst, Eindämmung und Abschottung gegenüber China sind für Europa der falsche Weg", heißt es darin. Von der wirtschaftlichen Entwicklung in China habe Deutschland profitiert, und deshalb bleibe es auch im Interesse Deutschlands, die chinesische Entwicklung positiv zu begleiten. China sei aber auch kein Entwicklungsland und kein Schwellenland mehr.

"Wir müssen China dazu bringen, gegebene Versprechen auch einzuhalten", sagte die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser. Dazu gehöre zum Beispiel ein europäisch-chinesisches Investitionsschutzabkommen. Zudem fordern die Liberalen den Abschluss eines europäisch-chinesischen Freihandelsabkommens.

Zudem kritisiert die FDP-Bundestagsfraktion in ihrem Positionspapier die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) veranlasste Absenkung der Schwelle, ab der Unternehmenskäufe durch ausländische Investoren in Deutschland geprüft und gegebenenfalls untersagt werden können. "Dieses Vorgehen halten wir für falsch", heißt es in dem Papier. Die FDP fordert vielmehr, dass Deutschland im Wettbewerb mit China seine Stärken ausbaut. "Dazu gehört unter anderem auch, den Mittelstand durch eine ausgewogene Ordnungspolitik zu stärken", sagte Weeser dem "Handelsblatt".

 
<< Start < Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Next > End >>

Page 2 of 16