Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Einfach, schnell, stark: Versicherungsschutz für den Mittelstand
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Spezialisierung hilft, im Gewerbegeschäft Tritt zu fassen: Orientierung bietet das Zielgruppenkonzept von rhion.digital

Das Gewerbegeschäft ist nach wie vor ein Wachstumsmarkt, denn viele kleine und mittlere Unternehmen sind de facto noch nicht ausreichend versichert. Trotzdem ist zu beobachten, dass nicht wenige Makler vor einem Einstieg ins Gewerbegeschäft zurückscheuen. Ein Grund liegt sicherlich in dessen Komplexität, es ist aufwendiger als andere Segmente. Deshalb können Risiken im Antragsprozess mitunter übersehen oder fehlerhaft erfasst werden. Aber auch auf Änderungen während der Vertragslaufzeit ist zu achten, unter anderem dann, wenn neue Maschinen angeschafft wurden: Bleibt dies unberücksichtigt, kann es zu einer Unterversicherung führen. Das Gewerbegeschäft setzt also ein gewisses Know-how und sinnvollerweise eine Spezialisierung auf bestimmte Zielgruppen und Branchen voraus, wodurch der Makler zum Fachmann für seine Kunden wird.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, mit einem Versicherungspartner zusammenzuarbeiten, dessen Produktportfolio ebenfalls fokussiert ist. Genau an diesem Punkt setzt beispielsweise rhion.digital mit seinem Zielgruppenkonzept an. Im Blick stehen ausschließlich mittelständische Firmen, die in den Bereichen Bauhandwerk, Handwerk, Wellness und Gesundheit, Fitness und Sport sowie City (Handel und Dienstleistung) ihr Geschäft betreiben. Die Gewerbepolice von rhion.digital eignet sich für rund 2500 Betriebsarten; der Risikoschutz kann durch Zusatzdeckungen erweitert werden.

Parallel dazu sind die Risikoträger im Gewerbegeschäft dazu aufgefordert, für den sehr heterogenen Markt flexible Versicherungslösungen anzubieten, die prozessual einfach sind und voll auf die Digitalisierung einzahlen. Neben dem klassischen Gewerbetarif bietet rhion.digital mit „Gewerbe Kompakt“ deshalb ein Produkt für kleine und mittlere Betriebe an, bei dem die Angebotserstellung, Angebotsversand, Deckungsnote und Vertragsabschluss vollständig online-basiert sind: schnell und unkompliziert.

Die Digitalisierung wird weiter an Fahrt aufnehmen, weshalb es immer wichtiger wird, sich effizient und prozessoptimiert zu organisieren. Das überträgt sich natürlich auf die Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Maklern, die ihrerseits gefordert sind, den Trend in geeigneter Form – unter Berücksichtigung der eigenen Unternehmensphilosophie – auf das eigene Unternehmen zu übertragen. Dabei sollten die Werte einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit wie Verlässlichkeit, Flexibilität und Vertrauen sowohl gegenüber den Produktgebern als auch gegenüber den eigenen Kunden freilich nicht aus dem Blick geraten.

Weitere Informationen gibt es auf www.rhion.digital.

 
Merz fürchtet länger anhaltende Rezession
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) hat vor einer möglichen Rezession gewarnt - und einen scharfen Kurswechsel der Bundesregierung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefordert. Der derzeitige Abschwung könne sich "abrupt beschleunigen, wenn externe Schocks hinzukommen, wie zum Beispiel ein bewaffneter Konflikt im Mittleren Osten oder eine Verschärfung der Handelskonflikte mit den USA", sagte Merz der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagsausgabe). Dann drohe sogar eine länger anhaltende Rezession, so Merz.

Deutschland sei auf eine solche Rezession nicht vorbereitet, fügte er hinzu. Es fehlten Spielräume für eine kurzfristige Senkung der Steuer- und Abgabenlast der Unternehmen. Und die privaten Haushalte seien nicht in der Lage, über den Konsum die Konjunktur zu stützen, "weil deren Steuer- und Abgabenbelastung ebenfalls zu hoch ist", so Merz.

Um die die deutsche Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen, müsse sich die Bundesregierung auf die Frage konzentrieren, wie die Wettbewerbsfähigkeit im bereits begonnenen Abschwung erhalten werden könnte. "Aber der Bund hat in den letzten Jahren einfach zu viel Geld ausgegeben, und wenn in dieser Situation immer noch weitere Vorschläge für neue Ausgaben und für weitere Steuererhöhungen unterbreitet werden, bewirkt die Bundesregierung bei den Unternehmen eher das Gegenteil", beklagte Merz. Der industrielle Mittelstand habe seiner Meinung nach das Vertrauen in die wirtschafts- und finanzpolitische Kompetenz der Bundesregierung "mittlerweile fast vollständig verloren".

 
Koalitionspolitiker drängen auf Maßnahmen zur Konjunkturstützung
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Führende Koalitionspolitiker haben Präventivmaßnahmen der Bundesregierung gegen den erwarteten Konjunktureinbruch gefordert. "Der Staat muss auf den drohenden Konjunkturabschwung reagieren", sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagausgaben). Man sollte notwendige Investitionen in Wohnungsbau, Klimaschutz und Digitalisierung vorziehen und deutlich beschleunigen.

"Das würde wie ein Konjunkturpaket wirken." Gerade im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs könne viel Zeit gespart werden. Davon würde das ganze Land profitieren.

Stegner sagte, vor diesem Hintergrund könne man auch auf einen ausgeglichenen Haushalt verzichten. "Es lohnt sich, insgesamt einige Milliarden in die Hand zu nehmen, wenn man Wirkung erzielen will. Wenn damit die Schwarze Null hinfällig wird, dann ist das hinnehmbar. Ich habe die Schwarze Null nie als prioritäres politisches Ziel betrachtet, denn Investitionen in die Zukunft sind wichtiger." Der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion und Präsident der Unions-Mittelstandsvereinigung (MIT), Carsten Linnemann (CDU), forderte, die Koalition müsse in der nächsten Koalitionsrunde über Konjunkturstützungsmaßnahmen wie eine Unternehmenssteuerreform beraten. "Die Koalition muss auf die konjunkturelle Unsicherheit reagieren und eine Unternehmenssteuerreform in Angriff nehme", sagte Linnemann dem RND. "Wir müssen die im weltweiten Vergleich viel zu hohen Unternehmenssteuersätze senken und Personen- und Kapitalgesellschaften künftig gleich besteuern, also Rechtsformneutralität zu schaffen."

Auch die Abschreibungsbedingungen müssten verbessert werden. Linnemann zeigte sich optimistisch, dies in der Großen Koalition erreichen zu können. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das mit der SPD hinkriegen. Das Thema sollte auf die Tagesordnung des Koalitionsausschusses am nächsten Sonntag." Linnemann forderte auch weitergehende Maßnahmen: "Alleine die Steuern zu senken, wird nicht reichen. wir sollten jetzt alle konjunkturwirksamen Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag vorziehen." Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer, warnte vor Panik: "Die Binnenkonjunktur läuft nach wie vor rund", sagte er dem RND. Viele Sektoren, wie etwa die Bau- und Immobilienbranche seien sogar noch überhitzt. "Ein klassisches Konjunkturpaket mit Impulsen zur Erhöhung der Binnennachfrage würde ins Leere laufen oder wäre gar kontraproduktiv", sagte Pfeiffer. Nötig seien "kluge Strukturreformen, die innovationsfördernd sind". Dazu gehöre etwa die steuerliche Forschungsförderung. International müssten Freihhandelsabkommen und die WTO-Reform voran gebracht werden. Auch dies habe einen stabilisierenden Einfluss auf die Konjunktur. "Ebenso gilt es, alles zu tun, um Handelskriege mit den USA und auch die negativen Auswirkungen des Brexit zu minimieren." Linksfraktionschef Dietmar Bartsch forderte deutlich höhere Investitionen des Staates. "Die Schwarze-Null-Politik blockiert das Land und geht zu Lasten künftiger Generationen", sagte er dem RND: "Das Geld ist da: Wir müssen Millionenerbschaften und Millionenvermögen angemessen besteuern, um notwendige Investitionen finanzieren zu können." Stattdessen setze die Bundesregierung seit Jahren falsche Prioritäten, indem sie etwa auf Aufrüstung statt auf Infrastrukturausbau setze. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht am Mittwoch die Zahlen zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im zweiten Quartal 2019.

 
Bericht: Deutsche Firmen vertrauen zunehmend Auslandsbanken
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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Unternehmen in Deutschland setzen zunehmend auf ausländische Kreditinstitute. Banken wie ING, HSBC und Citi haben das Volumen der an deutsche Firmen vergebenen Kredite in den vergangenen Monaten so stark gesteigert wie keine andere Bankengruppe, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Studie der Investmentbank FCF Fox Corporate Finance. Demnach wuchs das Kreditvolumen im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 13 Prozent.

Das durchschnittliche Wachstum der Branche lag nur bei knapp sechs Prozent. Damit stieg der Marktanteil der Auslandsbanken von 8,7 Prozent im Jahr 2014 auf rund elf Prozent. Die heimischen Platzhirsche verfolgen vor allem die Konkurrenz durch US-Banken mit großer Aufmerksamkeit: "Die haben aufgrund des viel besseren Zinsumfelds in den USA und der weniger starken regulatorischen Belastungen immense Ertragsvorteile und spielen diese im Wettbewerb auch aus", sagte Peter Schneider, Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg.

Nach Angaben des obersten Bankenaufsehers der Finanzaufsicht Bafin, Raimund Röseler, ist das Engagement der Auslandsbanken kein vorübergehendes Phänomen: "Zum Teil halten sie den deutschen Mittelstand für attraktiv, zum Teil wollen sie ihr Einlagengeschäft ausbalancieren."

 
Anonyme Bewerbungen? Nicht für den Mittelstand!
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Anonyme Bewerbungen – Eine Patentlösung gegen Diskriminierung?
Herkunft, Alter, Geschlecht – um Bewerber nicht nach Vorurteilen zu bewerten, setzen Unternehmen und Landesregierungen auf eine Anonymisierung. Doch wie sinnvoll ist das Mittel in der Praxis?

Unternehmen wollen sehen, ob Bewerber auch kulturell zu ihnen passen
Recruiter durchsuchen soziale Netzwerke – das ist das Gegenteil von anonym
Diskriminierung kann sich der Mittelstand in keiner Weise leisten

Es ist keineswegs verwunderlich, dass die anonymisierte Bewerbung im Mittelstand nahezu keine Anwendung findet. Denn ein solches anonymes Verfahren legt den Fokus vornehmlich auf die fachlichen Skills und Schlagwörter, die in den Bewerbungsunterlagen zu erkennen sind. Das passt jedoch nicht in das Bild des modernen Mittelstands.

Der mittelständische Unternehmer oder die mittelständische Unternehmerin stehen sinnbildlich für ihr Unternehmen. Was die Person, was der Mensch verkörpert, wofür er oder sie steht, ist zentraler Bestandteil des Unternehmens und dessen Kultur. Daher ist die Beschäftigung neuer Mitarbeiter gerade in kleineren Teams wesentlich von den sozialen Kompetenzen und Eigenschaften abhängig, insbesondere dem sogenannten Cultural Fit. Die fachlichen Kompetenzen rücken teilweise in den Hintergrund, ganz nach dem Motto: Hire for attitude, train for skills. Zuvorderst müssen die Chemie und die Einstellung zur Arbeit stimmen.

Mittelständler setzen stark auf ihren Instinkt

Vielleicht erfüllt also ein Bewerber nicht zu 100 Prozent die Anforderungen an die ausgeschriebene Stelle, bringt dafür aber völlig neue, für das Unternehmen bislang unbekannte Wissensschätze, Impulse und gelebte Werte mit. Womöglich hätte ein anonymisiertes System diesen Kandidaten oder die Kandidatin aussortiert?

Der Mittelständler setzt bei Bewerbungsverfahren vermehrt auf seinen Instinkt. Was nicht außergewöhnlich ist, denn in mehr als 70 Prozent der klassisch mittelständischen Unternehmen sind Inhaber beziehungsweise Geschäftsführer am Auswahlprozess aktiv beteiligt. Aus Interesse und dem persönlichen Bezug zum Unternehmen, aber auch aus dem Grund, dass es in manchen Unternehmen keine eigene Personalabteilung gibt. Hinzu kommen weitere Faktoren, die eine Nutzung anonymisierter Verfahren hemmen, wie eine bestimmte Technik, die zur Anonymisierung angeschafft werden müsste, aber auch einfach fehlende Zeit, sich mit dem Thema tiefergehend zu befassen.

Aktive Personalgewinnung ist alles andere als anonym

Viel eher versuchen Mittelständler heute, neue Wege der Personalgewinnung zu gehen: Statt Ausschreibungen zu schalten und auf klassische Bewerbungen zu warten, gehen die Unternehmen inzwischen deutlich aktiver auf geeignete mögliche Kandidaten zu – eine Situation, die oft das Gegenteil der Anonymisierung bedeutet.

Dazu probieren Mittelständler vermehrt die Möglichkeiten der Digitalisierung und der offenen Vernetzung aus. Ein klassisches Jobposting beispielsweise über Stepstone allein reicht da oft nicht mehr aus, stattdessen werden die sozialen Netzwerke zum präferierten Jobportal. Man sucht nach den geeigneten Kanälen, um passende und potenzielle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anzusprechen. Den Lebenslauf gibt’s vielleicht auf XING, das Bewerbungsvideo über Instagram.

Großer Druck, um bei der Personalsuche aktiv zu werden

Die Firmenchefs beziehungsweise ihre Recruiter suchen in sozialen Netzwerken geeignete Kandidaten zwar auch anhand von klassischen Schlagworten wie Berufserfahrung und Positionen. Jedoch schauen sie auch nach Interessen und eventuellen Gemeinsamkeiten. Ist die identifizierte Person beispielsweise auch ehrenamtlich aktiv und liefert dadurch gegebenenfalls einen Hinweis auf Führungsqualitäten oder andere soziale Kompetenzen?

Schließlich muss man gegen viel Konkurrenz um Fachkräfte bestehen. Gerade der Mittelstand ist hier herausgefordert, denn im Vergleich zu Großkonzernen wird seine Attraktivität von Bewerbern leider immer wieder unterschätzt. War es vor einigen Jahren üblich, dass man pro vakante Stelle rund 50 Bewerbungen erhielt, gehen bei manchen Unternehmen inzwischen zum Teil gar keine Bewerbungen mehr auf freie Stellen ein.

Verstärkt wird die Notwendigkeit zur persönlichen Ansprache auch durch den Trend vieler Unternehmen, ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter zu sehen und einzusetzen. Dafür wollen Unternehmer im Bewerbungsverfahren schnell einen Eindruck davon erhalten, ob sich Bewerbende und Angestellte mit dem Unternehmen identifizieren und dieses repräsentieren können.

Ein Verfahren für anonymisierte Bewerbungen, welches vornehmlich das Wissen und die Fähigkeiten eines Menschen in den Mittelpunkt stellt, nicht aber seine Persönlichkeit, ist vor diesem Hintergrund mehr als überholt.

Worauf der Mittelstand wirklich achten muss

Nicht mehr zutreffend ist auch die Befürchtung, personalisierte Bewerbungen würden zu Diskriminierung führen. Deutsche Mittelständler kennen längst die Ansprüche von Bewerbern, was die Diversität von Teams oder auch Flexibilität bei der Arbeitszeit angeht. Und sie wissen auch um die Potenziale von Frauen, Eltern, Fachkräften aus dem Ausland, aber auch älteren Arbeitnehmern. Sie versuchen daher, möglichst viele Angebote und Freiheiten zu schaffen. Eine Diskriminierung im Bewerbungsprozess kann sich der Mittelstand grundsätzlich nicht leisten.

Kleinere und mittlere Unternehmen haben beim Thema Fachkräftegewinnung in Deutschland mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Die Umstellung auf den Einsatz von anonymisierten Bewerbungsprozessen gehört nicht dazu und wird es auch nicht auf absehbare Zeit.

 
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