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conhIT präsentiert den globalen Wachstumsmarkt E-Health
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Berlin (GTAI, bvitg e.V., Messe Berlin) - Ob elektronische Patientenakte, Online-Video-Sprechstunde oder Dienstleistungen rund um das Thema „papierloses Krankenhaus“– weltweit gewinnt das Thema E-Health zunehmend an Bedeutung. Daher haben Fachbesucher-Delegationen aus aller Welt ihren Besuch auf der diesjährigen conhIT – Connecting Healthcare IT, die vom 25. bis zum 27. April in Berlin stattfindet, angekündigt. Die integrierte Gesamtveranstaltung mit Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events wird vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. zusammen mit der Messe Berlin organisiert.

„Die Digitalisierung ist ein wirtschaftlicher Treiber. Laut Experten wird sich das weltweite Marktvolumen des digitalen Gesundheitsmarkts in 2020 auf mehr als 200 Milliarden Dollar verdoppeln. Dabei verfolgt jedes Land andere Strategien zur Umsetzung von innovativen Lösungen aus dem Gesundheits-IT-Sektor – zumeist bedingt durch die verschiedenen gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So sind beispielsweise Cloud-Lösungen für medizinische Einrichtungen in anderen Ländern im Gegensatz zu Deutschland längst ein Thema“, so Dr. Axel Wehmeier, Geschäftsführer der Telekom Healthcare Solutions, einem Goldpartner der conhIT 2017, sowie Mitglied im Vorstand des Bundesverbands Gesundheits-IT – bvitg e.V., und fügt an: „Mit ihrer internationalen Ausrichtung ist die conhIT dabei für alle die perfekte Gelegenheit, die gesundheitspolitischen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingen anderer Länder kennen zu lernen, sich dazu auszutauschen und für bestimmte Themen auch zu sensibilisieren.“

Englischsprachige Workshops und Krankenhausexkursionen

Speziell für das internationale Publikum organisiert Germany Trade & Invest (GTAI), die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Bundes, eine International Networking Lounge mit einer englischsprachigen Session im Kongress. Dabei werden beispielsweise die Möglichkeiten für E-Health-Anbieter in unterschiedlichen Märkten beleuchtet. Außerdem stehen Themenführungen auf der Messe sowie tägliche Exkursionen in Krankenhäuser oder Forschungseinrichtungen – organisiert von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH – sowie Workshops auf dem Programm.
„Der deutsche E-Health Markt dürfte dieses Jahr Schätzungen zufolge einen Umsatz von fast 400 Millionen Euro generieren. Hier steckt enormes Potenzial, von dem auch ausländischen Investoren profitieren wollen“, sagt Julia Rühle, E-Health-Expertin bei Germany Trade & Invest in Berlin. „Anhand von Best-Practice-Beispielen wollen wir in einem unserer Vorträge während der conhIT auch ausländischen Unternehmen präsentieren, wie sie einen erfolgreichen Markteintritt in Deutschland durchführen können.“

GTAI-Webinar zum Thema Digital Healthcare am 9. März

Angesichts der regulatorischen und strukturellen Änderungen im Rahmen des E-Health-Gesetzes in Deutschland, organisiert die GTAI gemeinsam mit dem bvitg e.V. im Vorfeld der conhIT am 9. März ein Webinar zum Thema „Digital Healthcare - Regulatory Outlook und Key Events im Jahr 2017“. Dabei geht es um aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen. Es gibt einen Überblick über die neuesten regulatorischen Neuerungen, die Auswirkungen auf den deutschen Markt für Digital Health sowie eine Vorstellung der wichtigsten Messen in der EU und Deutschland. Außerdem erhalten die Teilnehmer nähere Informationen zum Programm für internationale Fachbesucher auf der conhIT – Europas wichtigstem Event der Gesundheits-IT Branche. Wie immer können die Zuhörer direkt Fragen im Chat stellen, die während des Webinars beantwortet werden.

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Niederlande: Wirtschaftlicher Aufschwung setzt sich fot
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(DNHK) Wirtschaftlich geht es in den Niederlanden weiter bergauf. Erstmals seit der Krise erwirtschafteten die Niederlande 2016 einen Haushaltsüberschuss von 2,9 Mrd. Euro und damit 0,4 Prozent des BIP. Im Vorjahr lag noch ein Defizit von 2,1 Prozent vor. Das geht aus aktuellen Zahlen des niederländischen Statistikamts CBS hervor. Für 2017 erwartete das Centraal Plan Bureau (CPB) einen Haushaltsüberschuss von 0,5 Prozent, für 2018 sogar von 0,8 Prozent.

Auch insgesamt erholt sich die Wirtschaft weiter. 2016 betrug das Wirtschaftswachstum 2,2 Prozent. Für die folgenden Jahre erwartete das CPB eine Abflachung der Wachstumsrate mit einem Wachstum von 2,1 Prozent im Jahr 2017 und durchschnittlich 1,7 Prozent in den folgenden Jahren.

Gründe für die gute Haushaltslage sind unter anderem die niedrigen Zinsen, aber auch die verbesserte Lage am Arbeitsmarkt. So stieg die Gesamtzahl der Arbeitsplätze im vierten Quartal 2016 um 62.000 Stellen. Das ist der größte Anstieg seit neun Jahren.

Aufgrund der verbesserten Arbeitsmarktlage und steigender Löhne stieg das reale Einkommen privater Haushalte 2016 um 1,4 Prozent. Dies spiegelt sich auch im Konsumverhalten wieder: Konsum und Investitionen stiegen 2016 um 1,7 Prozent. Im Januar gaben Konsumenten 2,7 Prozent mehr Geld aus als noch vor einem Jahr. Damit hält der Trend der letzten drei Monate weiter an.

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Türkei: Angespannte politische Situation schadet Auslandsinvestitionen
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(DIHK) Mit Sorge blickt Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), auf die Entwicklung der deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen.

Die deutschen Exporte in das Land sind bereits seit Mitte 2016 auf Abwärtskurs", sagte der DIHK-Außenwirtschaftschef dem "Tagesspiegel". Für 2017 erwartet er einen weiteren Rückgang bei den deutschen Exporten um mindestens fünf Prozent. "Wir gehen da nicht unbeschadet raus."

Insgesamt laufe die türkische Wirtschaft verhältnismäßig schlecht, so Treier. Das Wirtschaftswachstum werde 2017 wohl nur noch zwei Prozent betragen – es hätte sich dann innerhalb von nur zwei Jahren halbiert. Außerdem verlasse Kapital das Land, die Auslandsinvestitionen seien im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel eingebrochen.

Die Folgen spüre auch die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) in der Türkei, berichtete der DIHK-Außenwirtschaftschef. "Dort haben sich die Geschäftsanfragen halbiert." Ansiedlungswillige deutsche Unternehmen blieben fern, obwohl ihnen der rote Teppich ausgerollt werde. "Die Türkei ist von ausländischen Investoren äußerst abhängig", fügte er hinzu.

Derzeit ist Treier kein Fall bekannt, in dem deutsche Unternehmen von "Säuberungen" betroffen seien. "Aber in der Türkei ist ein Klima des Misstrauens entstanden – und in so einem Klima ist es schwierig, Geschäftsbeziehungen aufzubauen."

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Polen: Bilaterales Handelsvolumen jetzt schon bei mehr als 100 Mrd. Euro
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(ahk.de) 5 Fragen an… Michael Kern, Geschäftsführer der AHK Polen

Polen hat seit dem Ende des Kommunismus im Jahr 1989 eine große wirtschaftliche Transformation durchlaufen. Der EU-Beitritt 2004 war für das Land ein weiteres wichtiges Etappenziel. Heute steht das Land wirtschaftlich sehr gut da, wovon auch die circa 6.200 vor Ort aktiven deutschen Unternehmen profitieren. Michael Kern, Geschäftsführer der AHK Polen, über die wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunftspläne des Landes.

Warum hat sich die Wirtschaft Polens im Vergleich zu anderen mittel- und osteuropäischen Ländern besonders gut entwickelt?

Kern: Um die positive Entwicklung erklären zu können, muss man sich auch die Historie des Landes anschauen. Nach 1990 hatte Polen zunächst stark mit den sehr zügig durchgeführten politischen und wirtschaftlichen Umstellungsprozessen zu kämpfen. Doch spätestens seit 2003 kommen diese Maßnahmen in Form von stabilen Wachstumszahlen zum Tragen. Des Weiteren verfügt Polen über ein robustes Bankensystem, welches die Wirtschaft seit Jahren verlässlich mit Liquidität versorgt. Ähnlich wie in Deutschland ist der Anteil des Mittelstands sehr hoch, welcher die wirtschaftliche Entwicklung trägt. Darüber hinaus nutzte das EU-Mitglied Fördergelder gezielt, um die Infrastruktur des Landes deutlich zu verbessern.

Wie will Polen sein Ziel erreichen, in den kommenden 25 Jahren in die Spitzengruppe der Volkswirtschaften Europas vorzudringen?

Kern: Um dieses durchaus ambitionierte Ziel zu erreichen, hat Polen einen langfristigen Plan entwickelt. Durch die darin enthaltenen Maßnahmen sollen die Infrastruktur und die Rahmenbedingungen für Forschungs- und Entwicklungsausgaben weiter verbessert werden. Der Plan zielt zudem darauf ab, die weitere Industrialisierung der Wirtschaft sowie klein- und mittelständische Unternehmen zu fördern. Zusätzlich soll eine Stärkung der Außenwirtschaftsförderung erfolgen. Unter anderem sollen dazu Firmen bei Exporten und Auslandsinvestitionen unterstützt werden.

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Russland: Intakte Nachfrage nach deutschen Landmaschinen
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Moskau (GTAI) - Die deutschen Exporte von Maschinen und Anlagen in die Russische Föderation fielen 2016 um 6,6 Prozent, nach einem Einbruch von 26,8 Prozent im Vorjahr. Allerdings gab es auch Sparten mit deutlichen Zuwächsen: Besonders gut verkauften sich deutsche Landtechnik sowie Maschinen für die Bauwirtschaft und die chemische Industrie. Der Absatz von Werkzeugmaschinen enttäuschte dagegen.

Maschinen- und Anlagenbauer treffen in Russland auf eine fragile Konjunktur, gekennzeichnet durch widersprüchliche Entwicklungen in den verschiedenen Abnehmerbranchen. Dies führt zu höchst unterschiedlichen Exportergebnissen einzelner deutscher Maschinenbausparten. An dieser Situation dürfte sich auch 2017 nichts ändern.

Grundsätzlich fehlen Investitionen, um die Maschinennachfrage in voller Breite zu stärken. So schrumpften die Bruttoanlageninvestitionen gemäß den jüngsten verfügbaren statistischen Zahlen im Zeitraum Januar bis einschließlich September 2016 um 2,3 Prozent.

Maschinennachfrage in wenigen Branchen konzentriert

Ausnahmen bildeten die Landwirtschaft, die Nahrungsmittelindustrie, die Papier- und Zelluloseindustrie sowie die Chemiebranche, insbesondere die Sparten Pharma, Petrochemie und Kunststoffe. Hier wurden im vergangenen Jahr Kapazitäten erweitert und Anlagen modernisiert. Von den Investitionen profitierten deutsche Anbieter von Landtechnik, Verfahrenstechnik sowie Verpackungsmaschinen. Ihre Ausfuhren stiegen 2016 teilweise deutlich im Vergleich zum Vorjahr.

Der rasante Lieferzuwachs bei Landtechnik aus Deutschland überrascht kaum. So hält der Investitionsboom in der Landwirtschaft seit 2014 an, auch wenn er seinen Zenit höchstwahrscheinlich überschritten hat. Im Jahr 2016 ist die Landwirtschaft noch um 4,8 Prozent gewachsen. Für 2017 ist ebenfalls mit Produktionssteigerungen zu rechnen, wenn auch in abgeschwächter Form.

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