Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Demografischer Niedergang als Chance für die Gesundheitswirtschaft
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Berlin, Tokio (gtai) - Seit diesem Jahr ist es offiziell: Laut einer UN-Studie ist Deutschland eine überalterte Gesellschaft, mehr als 21 Prozent der Bevölkerung sind älter als 65 Jahre. Nur Japan hat mit einem Anteil von 25 Prozent eine noch ältere Bevölkerung. Mit einer steigenden Lebenserwartung gewinnt die Gesundheitswirtschaft für alle Bevölkerungsgruppen weltweit immer mehr an Bedeutung. Grund genug für Germany Trade & Invest, das mittlerweile 12. Deutsch-Japanische Industrieforum (JGIF) am 01. Dezember 2016 in Tokio mit dem Schwerpunkt Gesundheitswirtschaft auszurichten. "Ziel des JGIF ist es, potenzielle japanische Investoren über den Investitionsstandort Deutschland zu informieren und den deutsch-japanischen Austausch in den Bereichen Wirtschaft und Forschung zu intensivieren", sagt Dr. Jürgen Friedrich, Geschäftsführer bei Germany Trade & Invest (GTAI).

Gerade im Bereich der Medizintechnik genießen sowohl deutsche als auch japanische Produkte weltweit einen hervorragenden Ruf. Deutschland kann mittlerweile mehr als 30 spezialisierte Medizintechnik-Cluster vorweisen. Als bevölkerungsreichstes Land Europas bietet die Bundesrepublik zudem den größten Markt für Produkte aus den Bereichen Gesundheitswesen und Life Sciences. Auch japanische Unternehmen aus der Gesundheitsbranche sind bereits in Deutschland erfolgreich vertreten, weitere sollen folgen.

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DIHK-Wansleben: Geringe Investitionssumme in Maschinen ist beunruhigend
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(DIHK) Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes 2016 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent zugelegt. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), mahnt, jetzt dafür zu sorgen, dass die Konjunktur stabil bleibt.

Wansleben: "Das Wachstum fällt 2016 mit 1,9 Prozent erfreulich aus. Konsum und Bau haben uns – gedopt durch die Niedrigzinsen – gut durch das Jahr getragen. Auch von den öffentlichen Ausgaben für die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen sind noch mal Impulse ausgegangen. Selbsttragendes Wachstum braucht jedoch vor allem wieder höhere Investitionen und Exporte.

Die deutschen Exporteure haben sich in einem schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld wacker geschlagen – nicht zuletzt wegen des günstigen Wechselkurses. Für eine Exportnation mit alternder Bevölkerung wie Deutschland fällt das Plus mit 2,5 Prozent jedoch zu klein aus. Wir sind darauf angewiesen, dass wir unsere Stärken im Austausch mit anderen Ländern zum Tragen bringen können.

Schwach haben sich auch die Unternehmensinvestitionen entwickelt. Der geringe Anstieg der Ausgaben für neue Maschinen, Anlagen oder Fahrzeuge ist angesichts der niedrigen Zinsen ernüchternd. Die Politik muss dringend die Investitionsbedingungen verbessern, zum Beispiel durch eine Vereinfachung des komplexen Steuersystems und attraktivere Abschreibungsregelungen."

 

 
Marokko: Erneuerbare Energien im Fokus der Städteplanungskonferenz
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(marokko.ahk.de) Marokko wird zwischen 2016 und 2030 eine zusätzliche Kapazität der Stromerzeugung von mehr als 10 GW aus erneuerbaren Quellen aufbauen. Diese teilen sich in 4.560 MW Solarenergie, 4.200 MW Windenergie und 1.330 MW Wasserkraft auf, so der Minister für Energie, Minen, Wasser und Umwelt, Abdelkader Amara, bei der Eröffnung der ersten nationalen Konferenz für nachhaltiges Bauens und grüne Städte.

Die Gesamtinvestition für die Realisierung der Projekte "Strom aus erneuerbaren Energien" wird 32 Milliarden Dollar betragen. Dies stellt echte Investitionsmöglichkeiten für den Privatsektor dar, betonte Minister Amara in seiner in seinem Namen verlesenen Rede durch die Abteilungsleiterin Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Frau Zohra Ettaik, im Ministerium.

(Bild:lichtkunst73/pixelio.de)

 

 
China: Deutsche Unternehmen erkunden E-Mobilität
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(AHK China) Obwohl chinesische Hersteller dank der großzügigen Subventionspolitik der chinesischen Zentralregierung im Bereich Elektromobilität Fortschritte bei der Technologieentwicklung gemacht haben und bereits eine vergleichsweise große Anzahl an Elektrofahrzeugen absetzen konnten, hat die bisherige Politik zu einem nur schwach ausgeprägten Wettbewerbsbewusstsein und einer geringen Innovationsfähigkeit bei chinesischen Unternehmen geführt. Das Know-how und die Technologien sind in vielen Bereichen noch nicht weit fortgeschritten, wodurch sich Marktchancen für deutsche Unternehmen eröffnen.

Zur Unterstützung deutscher Unternehmen beim Aufbau von Kooperationen und Handelsbeziehungen im Bereich der Elektromobilität in China führt die Deutsche Auslandshandelskammer Peking (AHK Greater China Beijing), gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, von April 2015 bis März 2017 das zweijährige Projekt „EMOChina“ durch.

Im Rahmen des Projektes wurde nun ein Leitfaden erstellt, der den Markt für Elektromobilität in China beschreibt und Empfehlungen für den Zugang zusammenfasst. Der Leitfaden beinhaltet neben Rahmenbedingungen, Markteintrittsvoraussetzungen und wichtigen Marktakteuren im Bereich der Elektromobilität in China auch konkrete Hinweise zum Schutz geistigen Eigentums.

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Außenwirtschaft: VDAW erörtert Konsequenzen von Ceta mit CIBC-Vorstand
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(ADMG) Toronto, 31. Okt. 2016: Letzte Woche wurde der Ceta-Vertrag zwischen der Europäischen Union und Canada geschlossen.

Bereits an diesem Montag nahm der Präsident des VDAW (Verband der Deutschen Außenwirtschaft), Prof. Dr. Ralph Rieder, an einer Besprechung mit dem Board der CIBC (Canadian Imperial Bank of Commerce) unter Führung des Präsidenten und CEO Victor Dodig teil. Unter den Themen waren allgemeine Wirtschaftsfragen und Strategien in Kanada sowie die Chancen und Risiken des Ceta-Abkommens diesseits und jenseits des Atlantiks. Es stellte sich auch heraus, dass der Euro, der derzeit nicht bei allen Banken in Kanada als eigenständiges Währungskonto geführt werden kann, jetzt mehr in den Focus der Banken kommen sollte. Zudem sagte der CEO Victor Dodig zu, dass man den Zahlungsverkehr mit Europa schnellst möglich vereinfachen wollte, um so auch im Bankenbereich das Wirtschaftswachstum durch Ceta zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt war das Aufzeigen von Bewertungen von Firmen, die im Zuge von Investitionen aus dem Ausland übernommen werden könnten, als auch die Begleitung von Investitionen duch die CIBC.

Victor Dogig zeigte sich erfreut, mit dem VDAW einen kompetenten Gesprächspartner im Hinblick auf die europäische Wirtschaft am Tisch zu haben, der auch europäische Sichtweisen und Wünsche hinsichtlich einer erfolgreichen zukünftigen Zusammenarbeit einzubringen wusste.

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