Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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Industrie 4.0: Delegation aus Singapur beim Fraunhofer IGD
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(oesterreich.ahk.de) „Industrie 4.0“ nennt man die vierte industrielle Revolution. In dieser kommen vor allem aus dem Internet bekannte Kommunikationstechnologien in der Fabrik zum Einsatz. Die Produktionsstätten erhalten dadurch eine gewisse Intelligenz, um auch bei Kleinserien oder Einzelanfertigungen hocheffizient zu arbeiten. Die Entwicklung begleitet auch das Fraunhofer IGD in seiner Forschung. „Mit unserem technologischen Ansatz, dem Visual Computing, geben wir den Menschen die Möglichkeit, in der komplexen Welt der Industrie 4.0 den Überblick zu behalten“, erklärt Professor Dieter W. Fellner, der Institutsleiter des Fraunhofer IGD.

Nach Überzeugung von Fellner wird in der Industrie 4.0 die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine deutlich unmittelbarer ausfallen. Die Maschinen und Roboter werden hierfür sehen lernen und auf die Mitarbeiter reagieren. Der Mensch behält dabei stets den Überblick, da intelligente Assistenzsysteme ihm alle wichtigen Informationen zum Beispiel auf Bildschirmen, Tablets oder AR-Datenbrillen bereitstellen. Die Fabrik versteht dabei zu einem gewissen Grad, was wie passieren muss, damit die Produktion bestmöglich erfolgen kann. Steuerung, Kontrolle und Störungsbehebung sind dabei aber nach wie vor die Aufgaben des Menschen.

 

Um sich über die Industrie 4.0-Forschung des Fraunhofer IGD zu informieren, besuchte eine Gruppe von Regierungsbeamten aus Singapur Darmstadt. Zur DelegatiDeon gehörte auch Singapurs Minister für Handel und Industrie (Industrieminister), Herr S Iswaran.

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TTIP: 14. Verhandlungsrunde einigt sich über kürze Zollabbaufristen
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Bonn (GTAI) – Die 14. TTIP-Verhandlungsrunde fand vom 11. bis zum 15.7.2016 in Brüssel statt. Ziel der Verhandlungsführer war es, in möglichst vielen Bereichen konsolidierte Texte zu erreichen.

Das Themenspektrum war entsprechend breit angelegt. Auf der Tagesordnung standen Verhandlungen zum Marktzugang, etwa bei Dienstleistungen und Beschaffungsmärkten, zur Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden, zu Visafragen und zur Anerkennung von Berufsqualifikationen. Ebenso waren regulatorische Fragen bei technischen Handelshemmnissen und die Themenfelder Finanzdienstleistungen, Digitaler Handel, Kapital- und Zahlungsverkehr und Nachhaltigkeit geplant.

Erhebliche Fortschritte erzielten die EU und die USA in den Kapiteln zur regulatorischen Kooperation und zur guten regulatorischen Praxis. Hier konnten die jeweiligen Texte konsolidiert werden. Im Bereich der sektorspezifischen Regelungen gibt es einen Textvorschlag der EU zum Arzneimittelsektor.

Auch in den Verhandlungen zu den Themen Zoll- und Handelserleichterungen und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wurden Fortschritte erzielt.

 

Beim Zollabbau einigten sich die Verhandlungsführer für einige Produkte auf kürzere Abbaufristen. Über besonders sensible Produkte, die etwa 3 Prozent der Tariflinien ausmachen, wurde in dieser Runde nicht diskutiert.

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Chance für deutsche Investoren: Windpark-Ausschreibungen in den Niederlanden
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(dnhk.org) In den kommenden Jahren werden in den Niederlanden die fünf größten Windparks der Welt gebaut. Am Dienstag, 5. Juli 2016, gab das niederländische Wirtschaftsministerium bekannt, dass mit dem Bau des ersten Windparks, Borssele, begonnen wird. Der Windpark Borssele soll eine Leistung von 700 Megawatt erbringen.

Insgesamt werden in den nächsten Jahren fünf Hochsee-Windparks an der niederländischen Küste gebaut. Zusammen sollen sie 3500 Megawatt Strom erzeugen und fünf Millionen Haushalte mit Elektrizität versorgen. Damit leisten die Windparks zukünftig einen großen Beitrag zum niederländischen Energieabkommen, in dem die Regierung vorsieht, den gesamten Stromverbrauch bis 2023 zu 16 Prozent aus Erneuerbaren zu decken.

Auch auf den Arbeitsmarkt soll sich das Bauvorhaben positiv auswirken. „Durch die Entwicklung der Windparks auf See wurden bereits 4000 neue Stellen geschaffen,“ erklärt Henk Kamp, niederländischer Wirtschaftsminister. „Bis 2020 gehen wir von einer Steigerung auf 10.000 neue Arbeitsplätze aus.“

Hinsichtlich der Baukosten, ist das Projekt an der niederländischen Küste einmalig. Den Auftrag für den ersten Windpark in Borssele hat die Regierung durch eine öffentliche Ausschreibung vergeben. Für den Bau wurden Subventionen in Höhe von 12,4 Cent pro produzierter Kilowattstunde zur Verfügung gestellt. Das dänische Unternehmen Dong Energy, das mit 7,27 Cent pro Kilowattstunde den geringsten Anteil der Subventionen für den Bau kalkuliert, erhielt den Zuschlag.

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Ägypten: Auch deutsche Bauwirtschaft kann von Großprojekten profitieren
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Kairo (GTAI) - Die positive Entwicklung der ägyptischen Bauwirtschaft bietet auch Geschäftschancen für deutsche Unternehmen. Während als Generalunternehmer meist einheimische Firmen auftreten, kommen ausländische Firmen in anspruchsvollen Spezialsegmenten wie Brücken- und Tunnelbau zum Zuge. Zentrale Informationen oder Internetplattformen für Ausschreibungen existieren bislang nicht.

Ausländische Bauunternehmen kommen in Ägypten wegen ihres besonderen Know-hows zum Zuge, sofern dies in einem Projekt gefragt ist. Somit übernehmen sie eher ergänzende als konkurrierende Aktivitäten. Das breite Spektrum und der langfristig wachsende Markt lohnen einen näheren Blick auf nahezu alle Baubereiche. Vor allem international und bilateral finanzierte Vorhaben sowie PPP bieten weiterhin Geschäftschancen.

Deutsche wie ausländische Firmen sind auf dem ägyptischen Markt aktiv, vor allem im Anlagenbau. Im Regelfall sind Generalunternehmen meist Firmen aus Ägypten, teilweise aus der Golfregion. Als Subunternehmer für anspruchsvolle Spezialsegmente (zum Beispiel Brücken, Tunnel, Staudämme) kommen ausländische Firmen zum Zuge. Ein Beispiel dafür war die Errichtung der zweiten Fahrrinne des Suezkanals, bei der deutsche Tunnelbohrtechnik zum Einsatz kam.

 

Das Feld für Kooperationen ist durchaus breit. Neben den klassischen Kooperationspartnern aus Europa und den USA treten zusehends asiatische Unternehmen in den Markt. Auch die Bildung von ägyptisch-ausländischen Joint Ventures für die Bewerbung bei Großprojekten mit hohen technischen Anforderungen ist nicht ungewöhnlich. Ein mögliches Feld für eine solche Zusammenarbeit bildet der afrikanische Markt.

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DIHK: Griechenland bleibt schwieriger Standort
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(dihk.de) Als „weiterhin schwierig“ bewertet Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die wirtschaftliche Lage in Griechenland: „Die Staatsschulden drücken, der private Konsum und die Investitionen kommen nicht recht in Schwung.“

Auch die Mehrheit der deutschen Unternehmen vor Ort erwarte keine schnelle Belebung der griechischen Konjunktur, berichtete Treier der Nachrichtenagentur dpa von den Ergebnissen einer aktuellen DIHK-Umfrage bei der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) in Griechenland. Die Betriebe blieben daher auch bei ihren Investitionsplänen zurückhaltend.

„Dennoch gibt es Hoffnungsschimmer“, so der DIHK-Außenwirtschaftschef. „Die Erwartungen für das eigene Geschäft sind überraschend positiv: Immerhin jedes zweite Unternehmen rechnet mit einer Verbesserung der eigenen Geschäfte, lediglich 11 Prozent haben schlechtere Erwartungen.“

Vor sechs Monaten habe nur knapp ein Drittel der befragten Betriebe dem eigenen Geschäft positive Aussichten attestiert; während 29 Prozent eine Eintrübung erwartet hätten.

Treier: „Die Unternehmen setzen auf die weitere Ausgestaltung der Maßnahmen zur Krisenbewältigung und auf bessere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, wenn das Land seinen Reformkurs fortsetzt.“ Beides sei die Grundlage für Investitionen auch deutscher Unternehmen in Griechenland.

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