Verband der Deutschen Aussenwirtschaft

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DIHK-Außenwirtschaftschef Treier warnt vor Wettlauf des Protektionismus
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(dihk.de) Die Unternehmen hierzulande erwarten für ihr Auslandsgeschäft in diesem Jahr Licht und Schatten. Das zeigt die vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vorgelegte Umfrage „Going International“ unter 2000 auslandsaktiven Betrieben mit Sitz in Deutschland.

Die Exporteure blicken zwar auf stabile Geschäfte in Europa und Nordamerika, andere Märkte bereiten ihnen allerdings Kopfzerbrechen – etwa wegen der aktuell niedrigen Öl- und Rohstoffpreise. Denn wenn auch deutsche Hersteller von verringerten Kosten profitieren, setzt die Entwicklung gleichzeitig rohstofffördernde Staaten mit ehemals starkem Wachstum unter Druck.

„Die Zugpferde der letzten Jahre lahmen – wie etwa die chinesische Wirtschaft“, kommentierte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die aktuelle Erhebung gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. „Aber auch in anderen Schwellenländern wie in der Ukraine, in Russland, in der Türkei oder auch in Brasilien sind die Sorgen deutscher Unternehmen groß.“

Zum hieraus resultierenden Pessimismus mit Blick auf die Weltkonjunktur geselle sich ein weiteres Problem, so Treier: International ausgerichtete deutsche Unternehmen berichteten zunehmend von neuen Handelshemmnissen. So würden Staaten immer kreativer, wenn es darum gehe, den Zugang zu ihren Märkten zu versperren.

„Was früher Handelszölle waren, sind heute zusätzliche, oftmals unnötige lokale Regulierungen und Sicherheitsanforderungen“, erläuterte Treier. Jedes dritte Unternehmen klage darüber, Jahr für Jahr neue Handelshemmnisse überbrücken zu müssen. „Besonders häufig kommt das bei Geschäften mit den Schwellenländern vor.“

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Leiter der Deutsch-Russischen AHK wechselt nach Berlin
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(rbth.de) - Am 31. März gibt es einen Führungswechsel bei der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau. Michael Harms, seit 2007 an der Spitze der Kammer, wechselt als Geschäftsführer zum Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft nach Berlin. Einziger Kandidat für seine Nachfolge ist der bisherige Leiter des Spiegel-Büros in Moskau, Matthias Schepp.

Das Magazin „Russia Beyond The Headlines“ (RBTH) hat den scheidenden Geschäftsführer interviewt:

Warum verlassen Sie die AHK, Herr Harms?

Nach fünf Jahren wird in jedem Beruf vieles zur Routine, da will man auch mal etwas anderes machen. Mein Vertrag lief bis 2017, ich hatte meinem Arbeitgeber bereits mitgeteilt, dass ich danach nicht weiter machen würde, jetzt kam zufällig das Angebot vom Ost-Ausschuss.

Was macht eigentlich ein AHK-Vorsitzender den ganzen Tag?

Meine Kinder fragen mich das auch immer. Rein äußerlich betrachtet, verdiene ich mein Geld damit, E-Mails zu schreiben. Aber im Ernst: Wir kümmern uns um das Netzwerk der deutschen Firmen, organisieren Veranstaltungen, pflegen Kontakte in die Politik und werben um die Verbesserung von Rahmenbedingungen. Schließlich helfen wir den Firmen bei konkreten Themen wie Arbeitsgenehmigungen oder der Personalsuche.

Was war ihr höchster Kontakt in der russischen Politik?

Ministerpräsident Medwedew. Bis zu Putin habe ich es nicht geschafft. Zwar habe ich auch ihm mal die Hand geschüttelt, aber nie persönlich mit ihm zusammengearbeitet.

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Bundeswirtschaftsministerium hilft KMU bei der Erschließung von Auslandsmärkten
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(BMWi) - In der nun erfolgten Ausschreibung wurden 24 weitere Maßnahmen auf Basis der Projektmodule des Markterschließungsprogramms (Informationsveranstaltungen, Markterkundung, Geschäftsanbahnung, Leistungspräsentation, Einkäufer-/Informationsreisen) veröffentlicht.

Die für eine Vielzahl unterschiedlicher Branchen und Fachthemen relevanten Maßnahmen sollen größtenteils 2016 stattfinden. Die Ausschreibung umfasst auch Projekte der Exportinitiativen Umwelttechnologien, zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen sowie Gesundheitswirtschaft.

Das BMWi-Markterschließungsprogramm erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in neue Märkte und soll zu weiteren Erfolgen der Exporttätigkeit dieser Zielgruppe führen. Das Programm ist für Fachthemen mit unterschiedlichen Branchenschwerpunkten ausgerichtet. Ausgenommen sind die Bereiche Erneuerbare Energien, Energieeffizienztechnologien und Ernährungswirtschaft, für die eigene Förderangebote bestehen.

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Starke Präsenz der AHKs auf der Hannover Messe
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(dihk.de) Know-how für Ihr internationales Geschäft aus erster Hand: Auch in diesem Jahr wird das Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) mit seinen Experten auf der weltgrößten Industriemesse in Hannover präsent sein.

Die AHKs beraten, unterstützen und vertreten in über 90 Ländern an 130 Standorten weltweit deutsche Unternehmen, die ihr Auslandsgeschäft auf- oder ausbauen wollen. Auf der Hannover Messe zeigen sie vom 25. bis zum 29. April Flagge bei dem Programm-Highlight "Global Business & Markets", der größten Außenwirtschaftsveranstaltung Europas.

In Halle 3, Stand H33/1, können Sie mit Marktkennern die wichtigsten Fragen zum Geschäftserfolg an 47 Standorten erörtern – von Algerien bis Vietnam. Vertreten sind 20 AHK-Experten aus Europa, 12 aus dem Asien-Pazifik-Raum, 5 aus der Mena-Region, 2 aus Afrika, 5 aus Nordamerika sowie 3 aus Mittel- und Südamerika.

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Horizon 2020: Deutschland bleibt wichtigster Kooperationspartner Israels
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Jerusalem (gtai.de) - Nach zwei Jahren Horizon 2020 zieht Israel positive Zwischenbilanz. Die Auszahlungen an israelische Teilnehmer übertrafen die Einzahlungen um 44 Prozent. Eine interessante Entwicklung ist der steigende Anteil der Industrie an den Mittelbewilligungen aus dem Programm. Was sich gegenüber dem 7. Rahmenprogramm dagegen nicht geändert hat: Deutschland bleibt das wichtigste Partnerland israelischer Unternehmen und Einrichtungen.

Die europäischen Programme für Forschung und Entwicklung, an denen Israel seit 1996 als assoziiertes Mitglied teilnimmt, sind für das Land eines der wichtigsten Instrumente internationaler Kooperation in diesem Bereich. Das ist auch bei Horizon 2020 der Fall. Nach Angaben des israelischen Direktorats für Israelisch-Europäische Forschung und Entwicklung (ISERD) hat Israel bis Ende 2015 Teilnahmegebühren von 194 Mio. Euro in die Programmkasse eingezahlt. Das war ein Fünftel der gesamten im Laufe des Programms auf Israel entfallenden Einzahlungen von 1,0 Mrd. Euro. Dieser Betrag entspricht fast einer Verdoppelung gegenüber dem 7. Rahmenprogramm - und zwar bei gleicher Laufzeit von jeweils sieben Jahren. Die Aufstockung ergibt sich aus dem Verteilungsschlüssel der EU-Kommission und beruht nicht auf einer Entscheidung einzelner Regierungen. Indessen ist anzumerken, dass auch Israels Anteil am Gesamtetat von Horizon 2020 mit 1,4 Prozent höher ist, als dies beim 7. Programm mit knapp 1,1 Prozent der Fall war.

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